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✗ 3.12.2019 | Allerlei News
In dieser News führen wir einige Lockerungen ein, allen voran bei unserer Shiny-Regelung und haben eine RPV-Abteilung überarbeitet.

✗ 1.12.2019 | Weihnachten im BoW
Es weihnachtet im BoW. Sei es unser Adventskalender oder auch eine Runde wichteln!

✗ 20.11.2019 | Mix-News
Hiermit führen wir die Mini-Plots ein!

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Diese News berichtet über einen frei gewordenen Ultrabesuch-Posten und hauptsächlich QoL Änderungen.

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Sayuri ist nun spontan auch noch mit dabei! Näheres dazu hier.

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Es ist so weit, BoW wird schon 4 Jahre alt! Um das gebührend zu feiern, gibt es hier ein Geburtstagsevent. Lasst es krachen!

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✗ 12.08.2015 | Wettbewerbshallen-Abstimmung
Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

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Es gibt nun eine Übersicht, in der alle aktuellen Quests gelistet sind. Zudem wurde das Thema "Informationen zu Quests" erweitert.

✗ 11.07.2015 | Reservationsliste
Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Das Forum befindet sich weiterhin im Aufbau. Es fehlen noch einige Threads und Unterforen, ehe wir loslegen können!

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Straßen von Ondula Empty Straßen von Ondula

Beitrag von GastSo Aug 07, 2016 11:50 pm

Straßen von Ondula

Obwohl es sich bei Ondula um eine recht kleine Stadt handelt, laufen hier mehrere Routen zusammen- so dass die Straßen zumindest in gutem Zustand, wenn auch wenig verwinkelt sind.
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastDi Aug 09, 2016 6:21 pm

[Kommt von: [Route 13]
Je näher der Polizist der kleinen Stadt am Rande der Welt kam, desto klarer wurde die Luft, desto mehr dominierte der Geruch nach Meer und Strand das Aroma, dass er einatmete. Linus schüttelte verwirrt den Kopf. Dabei war er doch schon die ganze Zeit in der Nähe des Meeres unterwegs gewesen. Und er fragte sich, warum er früher nie hier gewesen war. So weit war die Stadt nicht von Tessera entfernt, dass er nicht einfach eine Spritztour hier herüber hätte machen können- aber er war früher einfach nicht auf die Idee gekommen, auf ein solches Abenteuer auszuziehen. Und jetzt? Jetzt würde er nicht die Zeit haben, die Sonne und den Strand zu genießen, hätte er nicht die Gelegenheit, herauszufinden warum an diesem Ort die Gerüche des Meeres so viel intensiver waren als auf der bisherigen Strecke. Er schwor sich später zurück zu kehren. Jetzt aber musste er erst einmal den Lieferwagen finden. Sich ein Bild über die Umgebung machen- herausfinden, wer hier Bescheid wissen konnte. Er stellte das Motorrad am Straßenrand ab, begann mit den Befragungen. Wenn er ehrlich war- viel Hoffnung hatte er nicht. Eigentlich hatte er erwartet, dass die Leute hier Verkehr so gewohnt waren, dass der Lieferwagen nicht aufgefallen war. Aber erstaunlich viele beschrieben das Fahrzeug akkurat- und die Richtung in die sie es hatten fahren gesehen. Norden. Es war vor nicht einmal langer Zeit hier durch gekommen- und anscheinend hatte das Fahrzeug sogar von irgendwo einen Schaden davongetragen, dem Qualm nach zu urteilen der von vielen Zeugen beschrieben wurde. Linus war zufrieden. Wenn er weiter so gut vorran käme und der Motorschaden wirklich so kritisch war wie die Leute ihn beschrieben- er würde den Lieferwagen in weniger als einem Tag eingeholt haben.

[Quest: [Ungewollte Seelsorge]
Gerade hatte er wieder einen Zeugen ausgemacht, den zu befragen viel versprach- einen Mann im abgewetzten Anzug, der auf einer Bank nahe der Straße saß- und wenn er dort schon länger gesessen hatte, musste er den Wagen eigentlich dort vorbeifahren gesehen haben. Linus ging zu ihm herüber. Stutzte kurz ob des deprimierten Ausdrucks im Gesicht des Mannes- überlegte, ob es sich schickte, einen Mann der so am Ende zu sein schien mit seinen Problemen zu belasten- aber sein Auftrag hatte Priorität- und vielleicht konnte er dem Mann ja sogar helfen. Er stellte sich vor ihn. "Sir, vielleicht können Sie mir mit einem Problem helfen. Es geht um folgenden Sachverhalt..." Weiter kam Linus nicht. Der Anzugträger blickte auf. "Ach, ich kann keinem helfen! Alles ist am Ende! Ach, womit hab ich das nur verdient! Zehn Jahre habe ich bei Meef Incorporated die Buchführung gemacht! Zehn Jahre habe ich diesen seelenlosen Schindern gezeigt, wie man mit Zahlen jongliert! Und ich habe nie gemurrt, auch wenn ich Wochenenden durcharbeiten musste! Ich habe immer meinen Job getan, so gut es ging!" Der Mann holte Luft. Linus versuchte etwas zu sagen- zu langsam. Er sprach bereits weiter. "Von einem auf den anderen Tag gekündigt! Ein Fehler in zehn Jahren, und sie kündigen mir! Fristlos! Setzen mich auf die Straße! Mich! Der immer alles für die Firma gegeben hat! Hach, wie soll ich mit dieser Schmach nur leben! Wie soll ich das nur meiner Frau erklären?" Erneut eine Pause. Linus hob die Hand, setzte an, etwas Beruhigendes zu sagen- aber der nun wohl Arbeitslose winkte ab. "Ich habe Kinder! Diese Kinder wollen ernährt werden! Sie brauchen neue Kleidung! Neue Spielsachen! Das Auto! Ich muss die Raten vom Auto bezahlen! Und die Hypothek auf das Haus wird mich völlig ruinieren! Wie soll ich nur weiterleben ohne diesen Job! Ich kann mir vermutlich nicht einmal das Hundefutter für Asche leisten! Asche ist unser Fukano, ein ganz liebes Pokemon, noch sehr jung, und noch so stürmisch, die Kinder lieben ihn, ach werden die Kinder enttäuscht sein wenn wir ihn weggeben müssen weil wir ihn uns nicht mehr leisten können, oh sie werden so furchtbar klagen!" Linus versuchte nicht einmal die Pause zu nutzen. Er wusste, er würde nicht zu Wort kommen- hoffte inzwischen einfach nur, der Mann würde von Selbst aufhören zu reden, irgendwann. Fürs Erste war aber noch nicht alles gesagt, fürchtete der Polizist, sich wünschend, einfach fliehen zu können. Keine Chance. "Meine Frau hat es immer gesagt, mir immer gesagt, ich soll mir einen anständigen Beruf suchen, einen Beruf mit Zukunft- aber Buchhalter werden doch immer gebraucht! Wer braucht bitte keinen Buchhalter! Ohne Buchhalter geht das ganze System doch flöten! Ach, sie wird mich verlassen, ganz bestimmt, und sie wird die Kinder mitnehmen, meine süßen Kinder! Sie sind mein ganzer Stolz, sechs und acht Jahre, zwei süße Mädchen, großartig in der Schule- und ich werde sie wohl nie wiedersehen, nie sehen, wie sie aufwachsen."
Inzwischen ging Linus das Melodramatische tierisch auf den Wecker. Wie konnte man sich nur so gehen lassen? Hatte der Mann denn keinen Anstand? Trotzdem bewahrte er professionelle Miene. Nickte mitfühlend. Tat so, als ob er zuhören würde, und versuchte gleichzeitig einen Blick auf eine der Uhren an den Hausfassaden zu werfen. Er verlor Zeit die er nicht hatte. Der Mann sprach weiter. "Und das alles nur wegen einem kleinen Vertipper! Ein Komma vergessen, können Sie sich vorstellen, ein Komma! Wegen eines einzelnen Kommas in einer einzigen Buchung werfen sie mich raus, diese Hunde! Gut, sie haben mehrere hunderttausend Pokedollar verloren- aber es ist trotzdem doch nur ein Fehler! Wie können diese Menschen nur so grausam sein!" Linus unterdrückte den Gedanken, dass sie vielleicht den Kerl auch nur rausgeworfen hatten, weil er eine unglaublich nervige Heulsuse ist- aber immerhin war er gerade von nervigem Reden zu unartikuliertem Schluchzen übergegangen, so dass Linus zu Wort kommen konnte. Er versuchte sich an seine Schulung zum Thema Aufbau zu erinnern- eine lange vergangene Schulung die ungefähr so interessant gewesen war wie der Farbe im Schulungsraum beim Trocknen zuzusehen. Trotzdem würde er sein Bestes geben! "Ich bin mir sicher, ein Mann mit Ihren Kompetenzen wird bald schon einen Job gefunden haben, der Ihren Fähigkeiten viel mehr entspricht! Sie werden sicher bald schon viel mehr verdienen als in diesem Saftladen, der doch nie erkannt hat wie viel Sie wirklich für das Unternehmen leisten! Also gehen Sie los und schnappen Sie sich den nächsten Auftrag! Vielleicht könnten Sie das sogar freischaffend machen! Als unabhängiger Buchhalter!" Linus war zufrieden. Dass klang nicht einmal so erbärmlich wie es sich noch in seinem Kopf angefühlt hatte- und der Mann hatte zu Schluchzen aufgehört. Ein gutes Zeichen. Hoffte Linus jedenfalls. Jetzt sah er ihn mit großen Augen an. "Danke, junger Mann! Sie... sie haben mir die Augen geöffnet! Danke, danke, danke! Ich.. ich werde sofort mir eine bessere Aufgabe suchen! Leben Sie wohl!" Und dann stand er auf. Und ging. Und vergaß Linus offenbar sofort. Kurz zuckte noch eine Ader in Linus Lid- immerhin war er nicht zum Fragen gekommen. Aber wenn er ehrlich war- vielleicht war es so auch einfach besser. Noch mehr Zeit mit dem seltsamen Kerl verschwenden hätte ihn auch Nerven gekostet. Also wendete er sich dem Sammelpunkt allem zu, was mit Pokemon zu tun hatte. Das Pokemoncenter. Dort würde er auch die Chance bekommen, Flegmon noch einmal überprüfen zu lassen- ob es vom Kampf in der letzten Nacht Blessuren davon getragen hatte (auch wenn es nicht so wirkte).

[Wechsle zu: [Pokemon- Center von Ondula]
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastSa Dez 31, 2016 9:34 pm

cf: Unterseetunnel
Die Straßen von Ondula also? Na dann. Ondula war nicht sonderlich groß und bieten konnte es auch nicht viel, aber wenigstens standen hier ein paar Geschäfte, in denen man auch ein paar Besorgungen erledigen konnte. Auch kam man von hier aus zu anderen Routen, um andere Orte aufsuchen zu können. Kéren warf ihren Trainer einen kurzen, fragenden Blick zu, warum ihr Trainer dem Mädchen überhaupt gefolgt war. Tja, wahrscheinlich eine gute Frage. Da das Absol aber nicht sprechen konnte und die Frage somit nicht aussprechen konnte…musste der Schwarzhaarige auch nichts beantworten. Wahrscheinlich besser so, er hatte ja selber keine Ahnung. Fakt war aber, dass er froh war, aus dem Unterseetunnel raus zu sein. Für die eigentlich kurze Zeit, in der der Arzt dort war, war doch recht viel passiert. Und dann auch noch den Chef zu treffen? Das…musste nun wirklich nicht sein.
Aber gut, Spencer war auf den Weg sonst wohin und Law war aus dem Tunnel raus. Außerdem waren sie nun etwas vom Meer entfernt und seine Begleitung konnte nicht mehr hereinfallen. Also konnte alles nur noch besser werden.
“Kéren, lass sie in Ruhe.“ Da das Absol bei ihrem Besitzer auf keine Aufmerksamkeit gestoßen ist, hat sie zu der rothaarigen Rangerin aufgeholt und sah mit einem neugierigen Blick zu ihr hoch. Scheinbar wollte das Pokemon jetzt von ihr wissen, was sie hier vorhatte. Sofern Sammy überhaupt etwas vor hatte, sie musste ja was geplant haben, wenn sie diese Straße besuchte. Ihr Zimmer hatte sie ja im Pokemon Center. Wo Law ja auch schon drin war. Sollte er anfangen sich Gedanken zu machen? …besser nicht. Jedenfalls schlug der Versuch ebenfalls fehl, sein Absol von der Rangerin zurückzurufen. Das Unlichtpokemon war leider Stur wie eh und je und hatte ihre gewissen Eigenarten. Auch wenn sie neben Kuro wohl auch sein Stärkster Partner war.
Aber was solls, sollte sie die Rothaarige doch mit ihrem fragenden Blick löchern. Vielleicht ging ja auch Buster dazwischen? Ihm selber war es egal. Wenn Kéren nicht hören wollte, würde sie schon anders darauf kommen!
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastDo Jan 19, 2017 10:46 pm

Cf: Unterseetunnel

Bei Laws Kommentar zu dem Wasser hatte Sammy leicht die Bäckchen aufgeblasen und ihm die Zunge dann entgegengestreckt ehe sie leicht lachte und nickte. "Stimmt vermutlich.", fügte sie an. Die rothaarige war dann auch zum Ausgang des Unterseetunnels gegangen, wo sie sich in die Richtung der Innenstadt begeben hatte. Im ersten Moment selbst nicht ganz sicher, was sie dort gewollt hatte. aber sie ließ eben auch gerne einfach von ihrer Intuition leiten.

Etwas verdutzt blieb sie dann stehen als Laws Absol sie dann so fragend ansah. Samantha legte kurz den Kopf schief und blieb stehen, während Buster das Absol skeptisch musterte. Dieser zeigte dann schließlich auf das Absol und dann zu dem Mützenträger, als das Pokemon nicht auf seinen Trainer hören wollte. Samantha unterdessen würde allerdings von etwas anderem abgelenkt. Und zwar konnte man deutlich aus der Richtung eines kleinen Ladens den Geruch von frischen Keksen riechen. Für die rothaarige dementsprechend besonders ablenkend. Und wer jetzt ,meinte das Sammy sofort zu dem Laden gehen würde um ein paar dieser Kekse zu ergattern, hatte vermutlich in den meisten Fällen recht. Nur heute wohl eher nicht. Denn dieser Geruch brachte eine andere, in ihren Augen, viel bessere Idee in den Kopf der rothaarigen Mützenträgern. "Hey Buster... ist schon ne weile her das ich versucht hab zu Backen, oder?", gab sie dann auch plötzlich von sich, gerade so als währe ihr die beste Idee überhaupt gekommen. Das Lucario allerdings sah sie skeptisch, ehe es nickte. Woraufhin Sammy breit grinste. "Perfekt! Dann werde ich zur Feier des Tages und der erfüllten Mission heute Kekse backen!", gab sie dann sichtlich gut gelauint und von der eigenen Idee begeistert von sich. Sie dann zu Law. "Du probierst die Kekse dann doch, oder? Ja?", gab der rotschopf dann von sich, während Buster hinter ihr tatsächlich leicht mit den Pfoten wedelte und den Kopf schüttelte. Kaum sah Sammy dann zu dem Pokemon blickte das Lucario völlig unschuldig drein.
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastSo Feb 12, 2017 1:39 pm

Da Samantha plötzlich abgelenkt schien, gab auch Absol für kurze Zeit und bewegte sich zu ihrem Trainer zurück. Dieser warf ihr einen strengen Blick zu, doch das Pokemon reckte nur den Kopf in die Höhe und hatte einen herausfordernden Blick aufgesetzt. Was denn? Wartete sie denn jetzt auch noch, dass er ihr zustimmte? Bei was auch immer? Egal. Law hatte keine Lust, sich damit weiter auseinander zu setzen. Was er auch nicht brauchte. Denn plötzlich schien die rothaarige Rangerin übermotiviert zu sein. Zum…Backen? Okay. Warum nicht? “Du kannst backen?“, fragte er etwas erstaunt nach und konnte sich die tollpatschige Rangerin hier nicht in einer Küche vorstellen. Bei dem was sie schon alles geschafft hatte, konnte das Backen eigentlich nicht klappen. Allein schon viel viele Zutaten sie runterwerfen konnte, oder ähnliches. Hachja. Dieser Meinung war wohl auch Buster. Völlig von ihrer Idee überzeugt wandte sich das Mädchen nämlich sofort an ihren kurzzeitigen Begleiter und verkündete, dass sie heute backen würde. Und ob er sie probieren würde. Er? Kekse probieren? Er war Arzt und kein Küchenchef, der irgendwelche Gebäckteile probierte! Sein Blick fiel auf Buster, welcher den Kopf schüttelte. Sollte wohl so viel heißen wie „Tu es nicht!“ Na da wusste wenigstens einer, was passieren würde, wenn das Mädchen hier in eine Küche gelassen wurde.
Kéren hingegen fand die Idee wunderbar. Das Unlicht Pokemon gab einen überaus begeisterten Laut von sich und nickte eifrig mit ihrem Köpfchen. Ihr Trainer würde die Kekse ganz bestimmt probieren! So gehörte es sich! Der Schwarzhaarige hingegen war noch nicht überzeugt. “Falls du es schafft, dass die Küche am Ende noch steht und die Kekse keine Kohlenstücke sind…kann man darüber nachdenken.“, meinte er. Wer weiß, vielleicht ging ja alles gut und man würde es überleben. Und sonst…ja. Abwarten.
“Das heißt, du musst noch Zutaten einkaufen.“
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastSo Feb 12, 2017 7:27 pm

Law schien tatsächlich überrascht davon zu sein, das sie backen wollte, weswegen er nachfragte. Die rothaarige zuckte mit den Schultern. "Ich versuchs zumindest gerne.", gab sie grinsend von sich. auf die Frage ob er die Kekse probieren würde, sagte er das man darüber nachdenken konnte wenn sie die Küche ganz ließ und die Kekse nicht verkohlt währen. Woraufhin sich ein leichtes grinsen wieder auf die Lippen der rothaarigen schlich. Auch sein Absol schien von der Idee begeistert, was Sammy nur mehr zu bestätigen schien. Sie nickte als Law dann fest stellte das sie Zutaten besorgen würde. "Genau. Und abklären ob ich die Küche im Pokemon Center nutzen darf.", fügte sie nachdenklich an. immerhin brauchte sie ja auch einen Ort wo sie backen konnte. Optimistisch wie sie allerdings war, war sie sich sicher, das alles klappen würde. Buster schien eher weniger begeistert von der Idee zu sein. Schien Samantha aber nicht ab zu halten die Idee um zu setzen und kurzerhand nach dem nächsten Laden ausschau zu halten, wo sie Zutaten kaufen konnte.
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastMo Feb 13, 2017 10:15 am

Naja…dann sollte sie es doch versuchen. Law selber hatte heute eh nichts Besseres zu tun und wer weiß? Vielleicht würde es doch interessant werden, der Rothaarigen beim Kampf mit den Zutaten zuzuschauen? Solange er nicht selber Hand anlegen musste…Wie gesagt. Er war Arzt, kein Sternekoch. Allgemein überließ der Schwarzhaarige es eh lieber anderen, wenn es um die Nahrungszubereitung ging. Außerdem kochte er eh nicht gerne, da musste er es auch nicht können!
Auf die Frage zu den Zutaten nickte Samantha und Buster schien direkt nach einen Laden Ausschau zu halten. Außerdem kam die Überlegung auf, ob mal wohl die Küche im Pokemon Center benutzen dürfte. Naja, wie viele Trainer fragten dort nach, ob sie nicht etwas Futter für ihre Pokemon herstellen dürften? Law glaubte nicht, dass es ein großes Problem werden würde, dass sie dort in die Küche dürften. “Sollte schon Klappen. Ich wüsste jedenfalls nicht, was dagegen spricht.“ Ausnahmsweise teilte Law in dieser Ansicht den Optimismus der Rangerin. Und wenn nicht…tja. Dann gab es eben keine Kekse. Was angesichts der Reaktion Busters vielleicht doch nicht so schlecht war? Naja…man musste es abwarten. Seine größte Befürchtung blieb allerdings immernoch, ob nicht mehr Zutaten auf den Boden landeten, als im Keksteig.
“Da. Der Laden sieht vielversprechend aus.“, meinte Law nach kurze Zeit. Da er keine Lust hatte, sich noch länger mit einer Suche nach einem Laden aufzuhalten, hatte er sich kurzerhand für ein kleines Lebensmittelgeschäft entschieden. Da würde man doch bestimmt alle Zutaten für ein paar Kekse finden! “Hast du denn im Kopf, was du alles brauchen wirst?“, fragte er nach und war sich sicher, dass er keine große Hilfe sein würde, wenn dem nicht so wäre. Der Schwarzhaarige hatte keine Ahnung, was alles in einem Teig kam.
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastMo Feb 13, 2017 8:25 pm

Auch Law schien tatsächlich was die Küche anging recht optimistisch zu sein. Samantha jedenfalls schien von ihrem Vorhaben wohl nicht mehr ab zu bringen zu sein. selbst wenn sie die Küche nicht benutzen durften, würde sie sicher irgend eine neue Idee finden um dann doch noch ihre Kekse backen zu können. Manchmal konnte sie eben ein Sturkopf sein.
Nach kurzem suchen hatte Law auch einen Laden entdeckt. Ein kleines Lebensmittelgeschäft was ihrer Meinung nach wirklich vielversprechend aussah. Die rothaarige nickte daher als er sie darauf aufmerksam gemacht hatte. Einen moment überlegte sie kurz. "In etwa, ja. Kommt aber auch darauf an was für Kekse es werden.", gab sie nachdenklich von sich. Buster schien leicht mit den Mundwinkeln zu zucken, ehe er einfach in Sammys Tasche kramte und einen Notizblock hervor holte. Sammy sah ihn etwas verwirrt an. "Huh? Oh, stimmt hatte ich mir nicht mal ein Rezept aufgeschrieben gehabt?", gab der rotschopf dabei von sich. Buster nickte hastig und durchblätterte den Block. Der tatsächlich nicht in dem besten Zustand war. Kein Wunder wenn er einfach nur in der Tasche lag und mehr oder weniger vergessen wurde. Zumal Sammy auch ein wenig darin herum gekritzelt zu haben schien. Als Buster den Block jedoch durch hatte schnaubte es frustriert. "Ach komm schon, kriegen wir auch ohne hin.", gab sie dann, optimistisch wie eh und je von sich ehe sie dann in den Laden ging und sich die Zutaten zusammen suchte.
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Straßen von Ondula Empty Re: Straßen von Ondula

Beitrag von GastDo Feb 16, 2017 12:06 pm

An Optimismus mangelte es der Rangerin wirklich nicht. Nicht, dass Law es anders von ihr kannte, aber es war doch erstaunlich, wie planlos sie teilweise war und sich kein Stück daran störte. Gemeinsam mit Samantha, Buster und Kéren betrat der Mützenträger das kleine Lebensmittelgeschäft. Es war wie zu erwarten nicht sonderlich groß, aber solange man bekommen würde, was man haben wollte, sollte dies ja kein Problem darstellen. Allerdings scheiterte es schon bei den Zutaten. Wie sollten sie alles bekommen, wenn man nicht wusste, was man brauchen würde? Sammy machte sich darüber keine Gedanken und Buster war dann derjenige, der die Initiative ergriff, etwas dagegen zu unternehmen. Kurzerhand hatte er sich den Block aus der Tasche der Rothaarigen genommen und suchte nach einem Rezept.
Welches...nicht vorhanden war. Zugegeben, bei diesem Chaos hätte Law gesuchte Informationen auch nicht gefunden. Er hielt seine Unterlagen immer ordentlich, um sich die Zeit zu sparen, sowas zu suchen. "Tja, dann müssen wir wohl wirklich improvisieren.", seufzte Law. Aber gut. Vielleicht würde Sammy auf die Zutaten kommen, wenn sie vor ihnen stand. Oder...man nahm eine übereifrige Verkäuferin mit zu. "Kann ich Ihnen helfen?" Kaum hatte man daran gedacht, stand auch schon jemand hilfsbereit zur Seite. Eine junge blinde Frau in Arbeitsuniform stand vor ihnen und grinste sie zufrieden an. Es war ja auch ihr Job, Kunden Hilfe anzubieten! Auch wenn man sie vielleicht nicht direkt am Eingang anfangen sollte. Aber was solls. "Wir benötigen Backzutaten.", antwortete Law und die junge Frau nickte sofort übereifrig. "Das haben wir! Folgen Sie mir doch bitte!", plapperte sie auch schon direkt los und zeigte der kleinen Gruppe den Weg zu den Backzutaten. Dort angekommen, wandte sich die Frau wieder zu ihnen und stellte die nächste Frage. "Suchen Sie bestimmte Zutaten?" Die Antwort überließ Law allerdings Sammy. Er hatte keine Ahnung, was für Kekse sie backen wollte, geschweige denn, was sie für Zutaten bräuchte.
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Beitrag von GastFr Feb 17, 2017 10:02 pm

Samantha nickte als er meinte das sie wohl wirklich improvisieren müssten. Buster hingegen schien von dieser Idee gar nicht angetan zu sein. Jedenfalls dem Gesichtsausdruck auf dem Gesicht des Lucarios nach zu urteilen. was die rothaarige nicht davon ab zu halten zu schien. Erst recht als eine Verkäuferin sie ansprach. Samantha lächelte diese freundlich an und folgte auch bereitwillig zu den Backzutaten, ehe sie etwas überlegte. "Hm... Für Schokokekse, aber ich bin mir da nicht mehr ganz so sicher was wir alles brauchen.", gab sie nachdenklich von sich. Auf jedenfall Mehl, nach dem sie griff. Dann suchte sie sich noch ein paar weitere zusammen mithilfe der Verkäuferin. Buster beäugte die Zutaten ein wenig skeptisch.

Am endete hatte sie auch alles zusammen, was ihrer Meinung in den Teig musste. "Uhm... ich denke das währe dann alles.", gab sie von sich und besah sich die Zutaten noch einmal, ehe sie leicht nickte und bezahlen ging.
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Beitrag von GastSo Feb 26, 2017 12:54 pm

Während Samatha mit der Verkäuferin sprach und gemeinsam die Zutaten raus suchte, hielt sich Law eher im Hintergrund. Warum auch einmischen, wenn er eh keine Ahnung hatte? Zusammen mit seinem Absol stand er etwas abseits und sah sich im kleinen Laden um. Hier bekam man wohl echt nur das Nötigste. Ein paar Lebensmittel, die wichtigsten Haushaltssachen und andere kleine Dinge. Allerdings blieb sein Blick an dem Regal mit Pokemonfutter hängen und auch Kéren bemerkte dieses. Das Unlichtpokemon lief natürlich sofort los, um dieses zu inspizieren. Da Law bei den Keksen eh nicht viel machen konnte, folgte er seinem Pokemon und hatte nun ein ziemlich aufgeregtes Pokemon neben sich. Bei den verschiedenen Futterdosen gab es auch ein paar besondere Leckerbissen. Und darunter befand sich sogar wirklich eine Dose, ein paar Leckerbissen, die Kéren ganz besonders gerne mochte. Da Law schon länger nichts mehr Spezielles für seine Pokemon besorgt hatte, entschied er sich einfach dafür, dieses mitzunehmen.
Als das Absol dies bemerkte, freute sie sich gleich umso mehr.

Gemeinsam mit Kéren ging Law wieder zurück zu der Rangerin, welche ihre Zutaten nun auch alle gefunden hatte. Falls es denn wirklich alle waren. Die Verkäuferin hatte sich bereits verabschiedet und es konnte zur Kasse gehen. Nachdem dann alles bezahlt war, konnte man den Laden dann auch wieder verlassen. “Gut, wenn du alles hast, können wir und ja zurück ins Pokemon Center und fragen, ob wir in die Küche können.“, meinte er noch, ehe er sich auf dem Weg machte. Mal schauen, was sie dort zu hören bekommen würden. Mehr als nein sagen, konnte die Schwester Joy dort auch nicht. Auch wenn es Law nicht sonderlich stören würde.
tb: Küche vom Pokemon Center
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Beitrag von GastSo Okt 29, 2017 2:27 pm

# cf: Strand von Ondula

Eskil kam gar nicht erst dazu, auf einen Pokéball von Irina zu warten. Da wagte sein alter Kindheitsfreund es doch tatsächlich, mit seinem Mantel abzurauschen! Was dachte dieser Kerl sich eigentlich? Und als wäre das nicht genug, war auch noch ein gar nicht so unbekanntes Gesicht aufgetaucht, um irgendetwas mit Austin zu klären. Ob das mal gut ging? Da musste Eskil auch gar nicht groß überlegen, um den Entschluss zu fassen, ihnen zu folgen. Auch, wenn er Irina damit wortlos am Strand stehen ließ. Nun, sollte das Kind einfach einen Bastelladen aufsuchen und sich nicht in Angelegenheiten einmischen, die böse ausgehen konnten. Das Gufa hatte der Rotschopf natürlich mitgenommen. Schließlich hatte sich ja eine andere Möglichkeit aufgetan, an einen Pokéball zu kommen.

Komisch musste der Anblick jedoch für all die Passanten sein, die den Rotschopf stumm und irritiert anstarrten, als er den beiden "Verdächtigen" mit einigem Abstand folgte. Wenn er sich nicht vertan hatte, wollte Eskil nämlich lieber nicht voller Sand vor ihm stehen. Aus diesem Grund hatte er sich doch dazu breitschlagen lassen, sich Verdandis Hilfe zu bedienen. Das Picochilla war ja richtig erschrocken, als es all den Dreck gesehen hatte und hatte sich augenblicklich an die Säuberungsaktion gemacht! Auf Verdandi war eben Verlass. Auch, wenn es bedeutete, dass er sie später definitiv bürsten musste. Denn Dreck; vor allem im eigenen Fell; konnte dieses Picochilla gar nicht ausstehen. Für die Zwischenzeit hatte der Rotschopf das fleißige Pokémon aber lieber zurückgerufen, nachdem er von all dem Sand befreit war.
Interessante Versammlung., gab das Taijitu Mitglied schließlich von sich, nachdem er Austin und seinen Kollegen in eine Gasse gefolgt war. Er hatte sich nicht getäuscht. Nur was dieses andere Taijitu Mitglied von Austin wollte, blieb dem Rotschopf ein Rätsel. Warum es nicht Hallo gesagt hatte, war hingegen aber weniger rätselhaft. Ich mag es so gar nicht, wenn man mit meinem Eigentum abzischt., meinte er und starrte Austin dabei eindringlich an. Pah, sollte er sich doch einen eigenen Mantel besorgen! Auch, wenn das wohl durchaus nicht beabsichtigt war. Die Angelegenheit hatte so dringlich gewirkt, dass er mit Sicherheit nicht mehr daran gedacht hatte. Statt sich also weiter auf Austin zu konzentrieren, schritt Eskil zu dem anderen herüber und legte ihm kurzer Hand den Arm auf die Schulter, um ihn als Stütze zu missbrauchen. Er würde noch weiter nachhaken, so viel war sicher. Nicht aber jetzt.
Oder nicht wenigstens grüßt., fügte der Rotschopf an, ehe er seinem Kollegen die offene Handfläche entgegenstreckte. So wie er ihn kannte, hatte er mit Sicherheit einen Pokéball dabei. Das Gufa robbte derweil treudoof am Boden herum, als würde es sich auf das bevorstehende bereits freuen. Komisches Ding. Pokéball her., forderte er schließlich mit fester Stimme, die zweifelsohne kein Nein zu ließ. Jetzt hatte der Kerl wenigstens noch die Wahl! Andernfalls würde der Rotschopf eben zu anderen Mitteln greifen. Das mochte wohl offensichtlich sein. Wobei es natürlich immer noch galt herauszufinden, was diese kleine Zusammenkunft überhaupt zu bedeuten hatte. Was genau hatte Austin mit einem Mitglied der Taijitu zu schaffen? Er wurde doch nicht etwa erpresst? Oder mochte es tatsächlich etwas gänzlich anderes sein?
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Beitrag von GastSo Nov 12, 2017 3:52 am

[cf: Strand von Ondula]

Der Weg zu einer ruhigen Gasse war allein von Schweigen begleitet. Man konnte diesem Kleinkriminellen ansehen, dass er diese Stille am liebsten irgendwie gebrochen hätte, doch Austins eisernes Schweigen hätte jedem Versuch standgehalten. Er war schließlich jemand, der sich in solchen Situationen allein für die wirklich relevanten Dinge interessierte. Lockere Konversationen waren noch nie sein Stil gewesen. Wenn man sich ohne jegliches Mittel zur Verteidigung gegen Kriminelle behaupten wollte, musste man ihnen nun einmal ein bestimmtes Bild vermitteln.
"So.", setzte er schließlich streng an, nachdem sie an einem Ort ohne unfreiwillige Zuhörer gelangt waren und sah das Anhängsel seines Klienten eindringlich an. "Wo liegt das Problem?" Dieses druckste daraufhin etwas herum, wohl unsicher, wie es diese Situation dem Rechtsanwalt entsprechend beibringen sollte. "Es ist... das Geld.", spuckte der Kerl schließlich aus , was den Rechtsanwalt auf der Stelle hellhörig werden ließ. "Die Bezahlung dieses Typen hat einfach zu viel gekostet! Und jetzt... weiß ich nicht so recht, wie ich das mit Ihrem zusätzlichen Honorar managen soll..."
Austin ließ sich nichts anmerken, doch die Art und Weise, wie er sein Kinn nach diesen Worten leicht hob, machte seine Missgunst über diese Botschaft dann doch deutlich. Es war allerdings nicht das erste Mal, dass er sich mit so etwas herumschlagen musste. Service kostete nun einmal, er würde die Hilfen, die er für so etwas organisierte, sicher nicht aus eigener Tasche bezahlen. Nur bevorzugten die meisten Kriminellen es dann zu versuchen, ganz nach ihrem Metier ohne Zahlung ein Schlupfloch zu suchen. "Ich kann Ihnen in dem Fall wohl wenigstens Ihre Ehrlichkeit anrechnen.", äußerte er deswegen, sein Tonfall war allerdings nach wie vor kalt. "Sie sollten sich nur bewusst sein-"

Abrupt wurde er unterbrochen, als eine bekannte Person sich plötzlich hinzugesellte. Eskil. Wo er so plötzlich hinzustieß, weiteten sich die Augen des Brillenträgers doch ein wenig, doch noch schlimmer schien es ihrem Kleinkriminellen zu gehen, der durch die bloße Präsenz des Rotschopfs gleich zehnmal eingeschüchterter wurde als er es ohnehin schon gewesen war. "...oh.", entwich es Austin nun etwas perplex, als er endlich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass er Eskils Mantel nach wie vor mit sich herumschleppte. Wie unangenehm.
Wirklich darauf eingehen konnte er jedoch nicht, denn sein Freund aus Kindheitstagen belagerte dann auch schon seinen Geschäftspartner und verlangte recht grob einen Pokéball von ihm. Etwa immer noch für dieses Gufa? Eskil musste es in dem Fall dann ziemlich eilig gehabt haben, Irina hinter sich zu lassen. Verübeln konnte Austin ihm das allerdings nicht. Der Kerl kam dieser Aufforderung allerdings treu mit nervös gestammelten "Öh"-Lauten nach und drückte dem Mantellosen dann auch gleich einen Pokéball in die Hand. inzwischen brannte Austin dann auch eine Frage auf der Zunge. "Sie kennen sich?", wandte er sich etwas verblüfft an den Mittelmann seines Klienten, der ihn daraufhin so ansah, als würde er jetzt lieber ganz woanders sein. "Äh... ja...", gab er zu und sah sich etwas ungelenkt um. "Also, Eskil ist sowas wie mein... äh.... Vorgesetzter?", versuchte er die Situation schließlich zu erläutern, was den Rechtsanwalt seinen Blick wieder auf Eskil lenken ließ. In ihm spiegelte sich zurückhaltende Verblüffung wider. Er konnte darunter nur etwas hinsichtlich dieser kriminellen Organisation vermuten, über die er nur vage Bescheid wusste. Zwar waren Eskils Lebensumstände bei ihrem Kontaktabbruch wirklich alles andere als gut gewesen, aber dass es ihn so weit getrieben hatte...?
"Hm.", war allerdings das einzige, was Austin dazu kommentierte, ehe er seinen Geschäftspartner schelmisch anlächelte. "In dem Fall sollte es wohl nicht stören, wenn ich mich vor ihm endlich zu diesem Problem äußere?" Das einzige, was dieser Kerl dazu erwiderte, war ein geschlagenes Seufzen. Jetzt war die Katze wohl aus dem Sack. Würde er dagegen sprechen, würde er sich nur verdächtig machen. Dabei hatte er so krampfhaft versucht, ihren Fehler vor dem Rest der Organisation zu verbergen. Austin ließ sich nun auch nicht mehr stoppen. "Jedenfalls wäre ich bereit, Ihnen nach dem Prozess mehr Zeit für die Zahlung meines Honorars einzuräumen." Nach diesen Worten legte er sich eine Hand an sein Kinn und besah sich sein Gegenüber mit stechender strenge. "Sollte das allerdings nicht reichen... habe ich immer noch meine Methoden, das Geld einzutreiben, wenn Sie verstehen." Er konnte wohl von Glück reden, dass er so viele Leute kannte. Nach diesen Worten bemühte er sich allerdings nicht darum, Eskil den Kontext wirklich nahe zu bringen. Er war lediglich hier, um sein Geschäft abzuhandeln und hing sich nur ungerne an unnützen Worten auf. Und zumindest vertraute er ihm trotz der Distanz, die sich inzwischen zwischen ihnen gebildet hatte, immer noch ausreichend, um ihn das hier mitanhören zu lassen. Die Bewunderung, die sein Kindheits-Ich ihm wegen seines damaligen Enthusiasmus entgegengebracht hatte, musste ihn in diesem Moment immer noch etwas verblenden.
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Beitrag von GastSo Dez 17, 2017 2:48 am

Geldprobleme, wie es sich anhörte. Leider konnte sich Eskil bloß nichts daraus erschließen. Als was genau arbeitete Austin eigentlich, wenn er sich von Privatpersonen bezahlen ließ? Eskil hatte doch zugegeben keinen blassen Schimmer, was aus Austin wurde, nachdem der Kontakt vor Jahren abgebrochen war. Allerdings konnte er wohl keinem allzu sauberen Beruf nachgehen, wenn er sich mit zwielichtigem Gesindel herumtrieb, wie man so schön sagte. Geld hatte doch wirklich eine verblüffende Anziehungskraft und war gleichermaßen ein Problem. Ins Besondere, wenn es die Menschen dazu verführte, seltendämliche Dinge zu tun. Fürs Erste war der Rotschopf jedoch froh, dass sein Kollege ihm so artig einen Pokéball überreichte. Das machte es doch ein leichtes, endlich dieses dämliche Gufa zu fangen. Wie er es wohl nennen sollte? Unwichtig. Schließlich ratterte in seinem Kopf die Frage, worum es eigentlich bei diesem Treffen hier ging.
Während Eskil das Pokémon mit dem leeren Pokéball antippte, um es zu fangen, lauschte er aufmerksam, was Austin und sein Klient zu sagen hatten. Zumindest hielt das andere Taijitu Mitglied sich vage, aber wenn es mit kriminellen Geschäften zu tun hatte, konnte Austin sich mit Sicherheit nun zusammenreimen, was aus Eskil geworden war. Schlimm war das für den Rotschopf jedoch nicht unbedingt. Es machte nur diese Situation zu einer blöden Zwickmühle. Nachdem das Gufa nicht ausgebrochen war und der Pokéball sich nicht länger bewegte, steckte Eskil ihn ohne Weiteres einfach in seine Tasche, um sich den wichtigeren Dingen anzunehmen: Dieser Situation hier. Seinem Taijitu Kollegen schien es nämlich ganz und gar nicht in den Kram zu passen, dass er von dieser Sache hier erfuhr, obwohl er noch zum Großteil im Dunkeln tappte. Es war ihm bereits zuwider, worauf das Ganze hier hinauslief. Und dann wagte Austin es auch noch, eine Drohung auszusprechen?

Wortlos richtete der Rotschopf sich auf, nachdem Austin von "Methoden" gesprochen hatte, um Geld einzutreiben. Solche Methoden hatten sie doch auch. Vermutlich sogar zuverlässigere. Nicht aber nur fürs Geldeintreiben. Tatsächlich schaffte Eskil es aber, ruhig zu bleiben, während er auf Austin zuschritt und sich vor ihm aufbaute - und das obwohl er sogar kleiner war. Alter Freund hin oder her, aber er konnte sich schlecht tatenlos anhören, wie man seinem Kameraden drohte. Austin., sprach er seinen alten Freund direkt an, um seine volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich weiß nicht, worum genau es geht. Tatsache. Und zwar eine offensichtliche. Das änderte aber rein gar nichts an Eskils Ansicht. Aber wo Austin "Prozess" erwähnte, handelte es sich etwa um eine gerichtliche Angelegenheit? Pah, kaum zu glauben, dass sich dieser Vollidiot hatte erwischen lassen!
Aber zu deinem eigenen Wohlbefinden solltest du wissen, dass es eine furchtbar schlechte Idee ist, meinem Kameraden zu drohen., meinte er, ehe er sich halb herum wandte, um eben jenen Kameraden mit strengem Blick zu strafen. Wenn dieser Vollidiot Dinge verheimlichte und auf eigene Faust zu bewältigen versuchte, dann stellte es in Eskils Augen ein enormes Problem dar. Und es ist noch eine viel beschissenere Idee, Dinge zu verheimlichen. Der Zorn, der bei diesen Worten in der Stimme lag, war wohl nicht zu überhören. Vielleicht war es auch Enttäuschung? Es ist schwer, Menschen zu vertrauen, die nicht selbst Vertrauen fassen und sich lieber externe Hilfe suchen, statt sich mit ihren Angelegenheiten an ihre Kameraden zu wenden. Es war das erste und letzte Mal, so hoffte Eskil, obwohl er noch immer nicht wusste, was genau diese Angelegenheit überhaupt war. Wichtiger war es jedoch noch, eine bestimmte Sache zu klären, weshalb Eskil sich Austin wieder zuwandte. Er konnte wohl kaum wissen, wo er sich hineingeritten hatte.
Du kannst Methoden haben, so viel du willst, aber wenn du einen Fehler machst oder die Sache überstürzt..., sprach der Rotschopf dann, ehe er sich mit dem rechten Daumen über den Hals fuhr. Eine Geste, die wohl schwer misszuverstehen war. Und das wollen wir nicht. Eine Drohung mit einer Drohung erwidern? Einfach, wenn man denn am vermeintlich oder wahrscheinlich längeren Hebel saß. Nein, Austin konnte wirklich nicht wissen, worauf er sich eingelassen hatte. Und Eskil musste sich wohl noch eine passende Strafe für dieses Taijitu Mitglied überlegen. Missvertrauen war nämlich nicht gerade förderlich für die Zusammenarbeit. Notfalls komme ich dafür auf., gab der Rotschopf abschließend von sich. Leiser, jedoch. Schließlich musste das Taijitu Mitglied es auch nicht ganz unbedingt mitkriegen. Eskil hatte jedoch wenig Interesse daran, seinen alten Freund sterben zu sehen und noch weniger Interesse daran, einen Kameraden im Stich zu lassen, der verzweifelt war. Diese dämlichen Zwickmühlen, immer.
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Beitrag von GastMi Jan 03, 2018 10:35 pm

Austins Miene rührte sich kein Stück, als Eskil sich plötzlich so bedrohlich vor ihm aufbaute. Die Tatsache, dass er eigentlich ein Stückchen kleiner war, mochte da eher eine untergeordnete Rolle spielen. Teils hatte er nämlich auch entgegen seiner Prinzipien derart offen vor einem Dritten über das Geschäft geredet, weil er interessiert an der Reaktion des Rotschopfes gewesen war. Und an der seines Klienten-Anhängsels. Um was für eine Organisation auch immer es sich bei dem "Arbeitgeber" der beiden handelte, Austin konnte in diesem Moment bereits deutlich spüren, das mit ihrem Zusammenhalt nicht zu spaßen war. Eskil schien die Sache nämlich sehr ernst zu nehmen, so wie er auf die eher milde ausgesprochene Drohung reagierte.
Sein Kollege hinten zumindest schien so, als wäre er plötzlich um mehrere Zentimeter geschrumpft, so wie er sich kleiner zu machen versuchte. Der Tadel seines Vorgesetzten schien ihn mächtig einzuschüchtern. Kein Wunder. Es musste bestimmt ein furchtbares Gefühl sein, Sachen aus Angst vor Strafe verheimlichen zu wollen, nur um zu realisieren, dass man es damit im Grunde nur schlimmer gemacht hatte. Ehrlich währte einfach immer noch am längsten, es sei denn, es ging um das Recht. Manche Dinge durfte man einfach nicht zugeben. Es wäre allerdings gelogen, dass sich Austin für all die Lügen, die er verbreitete, nicht doch hin und wieder von seinem Gewissen geplagt fühlte. Der kleine Einbrecher schien auch nicht vielmehr auf Eskils Worte entgegnen zu können als ein ziemlich hastiges und nervöses Nicken. Diese Leute würden bestimmt noch eine ausführlichere Unterhaltung über diese Sache führen müssen.

Lustigerweise erwiderte Eskil daraufhin seine Drohung schon mit einer weiteren Drohung. Austin hob daraufhin lediglich eine Augenbraue. Das war wirklich eine interessante Art, solche Dinge anzugehen. Er mochte zwar seine Kontakte haben, doch auch er bezweifelte, dass sie ihm angesichts des weitaus besser organisierten Verbrechen etwas nützen würden. "In der Tat.", pflichtete er ihm daher trocken bei. Sein alter Kindheitsfreund würde es doch bestimmt vermeiden wollen, ihn tot sehen zu müssen. Andererseits hatten sie schon wirklich lange keinen Kontakt mehr gehabt. Dieser Tag war doch wirklich bizarr, man erfuhr so einige Dinge, die man vielleicht lieber nicht gewusst hätte. Damals hätte er sich nie ausmalen können, dass Eskil irgendwann in einer kriminellen Organisation tätig werden würde. Dann wiederum hatte er sich damals auch nicht als korrupten Rechtsanwalt im Bild gehabt... Klein-Austin wäre bestimmt enttäuscht von seinem erwachsenen Ich.
Die nächsten, leiseren Worte des Rotschopfes ließen ihn allerdings aufhorchen. Seine Stirn runzelte sich, leider war er vorrangig vor allem immer noch ein Geschäftsmann. Nur... herzlos war er auch nicht. Das war einfach eine Situation, aus der er keinen Gewinn ziehen konnte. Zumindest, wenn man es rein von der materiellen Seite aus betrachtete. "...schon gut.", äußerte er daher leicht widerwillig seufzend. "Alles, was ich getan habe, war ohnehin nur Leute zu vermitteln.", erläuterte er, versuchte aber trotz dieser Worte noch entschlossen seinen Standpunkt klar zu machen. "Er da hinten wird seinen Mund wahrscheinlich nicht mehr aufmachen, daher sage ich es dir einfach. Er und sein Freund haben bei einem Einbruch ganz schönen Mist gebaut und auf eine Art Beweise hinterlassen, die ihre Handlung mit eurer Organisation in Verbindung gebracht hätte." Unschlüssig hob er danach die Schultern. "Ihr scheint eher verdeckt zu arbeiten? Zumindest habe ich dafür gesorgt, dass diese Sachen nun... 'verschwunden' sind, damit man die Verbindung nicht zurückverfolgen kann." Er hasste es, Sachen unnötig erklären zu müssen, überflüssige Worte waren ihm einfach zuwider. Deswegen hielt er kurz inne und sah nachdenklich zur Seite. "Eigentlich bin ich nur der Rechtsanwalt, der seinen Freund gerichtlich vertritt. Aber die anderen Beweise sind so eindeutig, ich werde ihn ohnehin nicht vor seiner Strafe bewahren können. Von dem her kann ich bei dieser Angelegenheit wohl ein Auge zudrücken. Ich habe wenig Interesse daran, wegen einer Lappalie tot im Graben zu liegen." Es wurmte ihn aber trotzdem, dass er nun keinerlei Profit daraus schlagen konnte, man konnte einen leichten Anflug von Trotz seinem Gesicht ablesen.
Auf diese Ansprache hin reichte er Eskil in einer fast schon versöhnenden Geste seinen Mantel. "Sieh es einfach als eine Art Gefallen." Nachdem er seinem alten Freund sein Kleidungsstück überreicht hatte, beugte er sich auch leicht zur Seite, um den verängstigten Einbrecher hinter ihm einmal eisig zu mustern. "Hörst du?", sprach er ihn mit Nachdruck an, woraufhin dieser zusammenzuckte und im Moment darauf nur wieder hastig nickte. Er sollte gefälligst dankbar sein, dass er nicht mehr auf sein zusätzliches Honorar bestand, immerhin hatte er mit seiner Heimlichtuerei ihn nun in die ganze Angelegenheit mit hineingezogen, obwohl ihn diese Organisation im Grunde nichts anging. Hoffentlich würde das nicht irgendwann auf ihn zurückfallen.
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Beitrag von GastSo Feb 25, 2018 1:27 am

So hatte Eskil sich seinen Tag nun wirklich nicht vorgestellt. Belagert von einer Göre, einen dämlichen Wal ins Wasser befördern und seinem Kindheitsfreund wieder begegnen, der irgendwas mit dem eigenen Untergebenen zu schaffen hatte. Nun, vielleicht war es auch weniger ein "Untergebener", immerhin hatte Eskil nun wirklich keine Kameraden in der Organisation, die er wirklich so bezeichnet hätte. Andere Mitglieder mochten das unter Umständen so sehen, aber wenn es zur Zusammenarbeit kam, dann war es auch genau das: Zusammenarbeit. Und manchmal brauchte man schließlich auch Menschen, mit denen man zusammenarbeiten konnte, damit ein Plan funktionierte.
Zumindest Austin schien erkannt zu haben, dass er sich besser nicht mit der Organisation anlegte, die ihnen den Rücken stärkte. Dabei war es schon kritisch genug, dass er überhaupt von der Organisation wusste. Nichts Genaueres, wie ihm schien, aber er wusste zumindest von ihrer Existenz. Aber ob ein korrupter Rechtsanwalt eine große Gefahr darstellte? Es war ja schon verwunderlich, dass sich Austin als korrupt herausstellte. Nützlich, sicherlich, aber doch ziemlich eigenartig. Wie einem das Leben doch immer wieder übel mitspielte. Der eine hatte sich einer kriminellen Organisation angeschlossen, der andere ließ Beweise verschwinden, um eindeutig schuldige Verbrecher aus der Misere zu boxen. Es war urkomisch und in gewisser Hinsicht auch genauso bitter.
Wenigstens hatte Austin ihm die Sachlage aber erklärt. Anders, als der Kollege, der sich klein machte. Von Glück konnte Eskil sagen, dass sein Kindheitsfreund klein beigab. Das ließ die Hoffnung aufkeimen, dass wirklich nicht noch mehr geschehen musste. Es sei denn, für Spencer schien die Gefahr zu groß. Er würde ihn später darüber unterrichten. Wahrscheinlich hatte der Boss ohnehin alle Hände voll zu tun, um sich nun auch noch mit dieser Angelegenheit zu befassen.

Der Rothaarige wandte sich kurz an das andere Mitglied der Taijitu und deutete ihm mit einer kuschenden Handbewegung, dass er nun endlich die Biege machen sollte. Mehr gab es nicht zu klären. So einfach war das. Auch, wenn das letzte Wort eindeutig noch nicht gesprochen war. Ihm und seinen Freund würde man noch ordentlich den Kopf waschen müssen. Das hatte aber durchaus Zeit und war keine Sache, die wirkliche Eile benötigte. Vielleicht konnte er seinen Freund einfach vorwarnen und sich auf das Schlimmste gefasst machen? Nun, sicherlich nicht ganz das Schlimmste.
Dass aus dir ein korrupter Anwalt geworden ist, begann Eskil, nachdem er sich Austin wieder zugewandt und ihm den Mantel abgenommen hatte. Korrupter Anwalt. Ja, irgendwie wirkte es noch immer komisch. Aber aus Eskil war schließlich auch ein Verbrecher geworden. Auch das war bereits die pure Komik in sich. Doppelt komisch, wenn man bedachte, dass sie beide nicht gerade saubere Jobs hatten. Wie tief Menschen doch fallen, scherzte er und die Portion Selbstironie, die dabei mitschwang, war kaum zu überhören. Natürlich. Immerhin war er doch der Junge gewesen, der großspurig erzählt hatte, was für ein toller Trainer er eines Tages werden würde. Irgendwie war der Weg zum Champwerden aber doch ganz anders. So anders, dass er sich gar nicht auf dem Weg zum Champwerden mehr befand. Schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Allein der Wunsch, den er einmal gehegt hatte, wirkte so entfernt, dass er sich tatsächlich fragte, ob er je echt gewesen war. Es kam ihm selbst unwirklich vor.
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Beitrag von GastMo März 19, 2018 2:32 pm

Nachdem Austin die Sachlage erläutert hatte, deutete Eskil schließlich dem kleinen Einbrecher, dass er nun verschwinden konnte. Dieser schien dieser Aufforderung auch nur zu gerne nachzukommen, kaum war ihm der Wink gegeben worden, war er auch schon wieder verschwunden. Er schien es wohl kaum erwarten zu können, dieser Schmach zu entrinnen. Austin vermutete zwar, dass die Angelegenheit mit der Organisation für den Kerl damit aber noch lange nicht gegessen war, nur waren das dann auch Dinge, die er nicht mehr mitbekommen würde. Sollte ihm auch recht sein. Wenn er sich hiermit wirklich in etwas gefährliches hineingeritten hatte, blieb er davon lieber so weit entfernt wie möglich. Er hatte immerhin schon so seine Erfahrungen mit anderen kriminellen Syndikaten gemacht. Manche reagierten schon allergisch darauf, wenn man nur von ihrer Existenz wusste. Aber im Fall der Organisation, für die Eskil anscheinend arbeitete, kannte er ja nicht einmal ihren Namen. Ob er damit aus dem Schneider war? Wenn nicht, würde er das wohl früher oder später merken müssen... Zum Glück hatte er den ein oder anderen Plan im Hinterkopf, sollten manche Verbrecher tatsächlich darauf abzielen, ihn auf die härteste Methode zum Schweigen zu bringen.
Im Moment schien von alldem jedoch keine Gefahr mehr auszugehen. Eskil nahm seine Geste an und schnappte sich seinen Mantel wieder, allerdings nicht ohne seine jetzige Profession zu kommentieren. Ein bitteres, wenn auch leicht herablassendes Lächeln legte sich bei diesen Worten auf die Lippen Austins, das schließlich von einem leisen Kichern untermalt wurde, als der Rotschopf ebenfalls vor sich her sprach, wie tief Menschen doch fallen konnten. "Ich bin eigentlich nicht weniger überrascht als du.", gab er anschließend zurück. "Das hat eine gewisse Ironie, nicht? Vor allem, wie mein Vater sich damals aufgeführt hat..." Er war schließlich derjenige gewesen, der Austin damals den weiteren Umgang mit Eskil vernoten hatte, weil er mit ihrem sozialen Abstieg nicht in Verbindung gebracht werden wollte. Wahrscheinlich wollte er seinen Ruf wahren. Nur war sein Sohn nun in die Welt hinausgezogen und ging einer Tätigkeit nach, die diesen Ruf geradezu zerschmettern könnte. Der Beruf des Anwalts war bestimmt im Groben ein erstrebenswertes Ziel, aber andererseits bekam man in diesem Berufsfeld auch nur minimalen Respekt. Würde sich herausstellen, dass er korrupt war, dürften die bösen Zungen danach noch zehnmal lauter werden.

"Aber das liegt in der Vergangenheit. Ich möchte jetzt auch nicht mehr zu sehr darauf herumkauen.", fügte der Brillenträger letztendlich noch an. Es war auch eine bittere Erkenntnis, dass Eskils Probleme damals anscheinend so schwerwiegend gewesen waren, dass er sich nun in kriminellen Gefilden wiedergefunden hatte. Die Magie der Umstände... Letzten Endes waren sie beide davon ein Opfer geworden. "Es... freut mich trotzdem zu sehen, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit der Situation damals umzugehen.", meinte er deswegen noch leise, in seinem Ton waren deutliche Vorsicht und Zurückhaltung herauszuhören. Es hätte schließlich schlimmer kommen können. Manche Leute fanden schließlich keinen Weg mehr, sich zu versorgen und starben schließlich in einer kalten Winternacht einsam unter einer Brücke. Das war aber wirklich ein Bild, in das Eskil für ihn nie hineinpassen würde.
Es fiel Austin jedoch zunehmends schwerer, in irgendeiner Weise noch Worte darüber zu verlieren, was mitunter wohl daran lag, dass nach all den Jahren dieses Wiedersehen und diese neugewonnene Erkenntnis immer noch ziemlich plötzlich waren. Umso unangenehmer war da die Tatsache, dass er eigentlich eine der Personen gewesen war, die Eskil damals den Rücken gekehrt hatten, wo er damals bestimmt jemanden gebraucht hätte, der ihn in irgendeiner Weise unterstützte. Zwar war es von Austins Seite nicht ganz freiwillig gewesen, aber es fühlte sich dennoch mies an.
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Beitrag von YangSo Dez 30, 2018 2:52 pm

[cf: Kleines Haus am Dorfrand]

Frisch rasiert war Yang schließlich mit Harper in die Stadt gegangen. Es überraschte ihn, wie sie sich herausgeputzt hatte. Bislang hatte er sie nur sehr ländlich mit burschikosen Latzhosen gesehen, doch nun trug sie tatsächlich ein schlichtes aber doch elegantes und sommerliches Kleid, das überwiegend in Weiß gehalten war.
Gemeinsam durchforsteten sie die größeren Geschäfte, bis sie ein paar ordentlichere Lebensmittel für Yangs Haushalt zusammengesucht und ebenfalls ihre Einkäufe erledigt hatten. Als der Pilot ihr die Tüten hinterherschleppte, kam er nicht darum herum, sie für ihren Enthusiasmus äußert irritierend zu finden. Fröhlich summend ging sie voran, als wäre es das schönste auf der Welt für sie, einen Tag mit ihm zu verbringen. Anschließend wirbelte sie auch schon herum. "Ach, Yang! Wollen wir dann noch gemeinsam in ein Café, bevor wir zurück nach Monsentiero gehen?", schlug sie mit einem breiten Grinsen vor. "Ich habe soooo Lust auf einen Eiskaffee! Für dich zahle ich dann auch gern."
Den ganzen Tag über hatte Yang versucht, gute Miene zu diesem Spiel zu machen und war freundlich auf sie eingegangen, doch nun war der Punkt erreicht, an dem er sie lediglich befremdlich und überfordert anstarren konnte. Betretenes Schweigen breitete sich zwischen ihnen aus. Seine leblose Reaktion schien Harper arg zu verunsichern und ließ sie besorgt ihren Kopf schieflegen.
"Yang...?"
"Ich... ich verstehe nicht ganz...", brachte er nur zögernd heraus, man konnte ihm den Zweifel deutlich anhören. "Wir kennen uns kaum und ich bin ein erwachsener Mann. Jemand wie du sollte nicht einfach..." Mit einer trägen und kraftlosen Bewegung seines Kopfes wandte er seinen Blick zu Boden. "Was bin ich dir Wert, dass du auf diese Weise plötzlich an mir hängst?"
Für einen Moment sah Harper ihn erstaunt an, beinahe schien es so, als konnte er ihrem Blick dieselbe Leere entnehmen, die auch seinen eigenen geprägt hatte. Nach einem kurzen Moment des Zögerns lächelte sie schließlich traurig. "Kennst du dieses Gefühl nicht? Jemanden zu sehen und sich zu denken... genau so bin ich auch." Plötzlich gab sie auf ihre eigenen Worte hin einen missmutigen Laut von sich und winkte ab, scheinbar schien sie ebenfalls verwirrt über sich selbst. "N-nein, oder vielmehr... ich war schon einmal so. Das ist es." Tief atmete sie durch und wandte ihren Blick von ihm ab. Nun schien sie ihre fröhliche Fassade verloren zu haben, das unschuldige Strahlen war mit einem Mal verschwunden. "Weißt du, Oma hat mir wirklich ne Menge erzählt... du hast bei dem Unfall am Flughafen damals Leute verloren, die dir wichtig waren, nicht?" Diese Erwähnung versetzte Yang abrupt einen Stich, plötzlich hatte er einen Schritt nach vorne getan und wollte sie mit einem verzweifelten Blick davon abhalten, weiter darüber zu sprechen, doch sie fuhr bereits betrübt fort: "Ich... hab meine Eltern damals auch verloren."
Die Panik, die sich zuvor noch im Piloten geregt hatte, schien bei diesen Worten langsam zu verebben. Seine angespannten Gesichtszüge entspannten sich langsam wieder, ehe er betroffen zu Boden sah, sprachlos. Dieses Gefühl, das der Anblick Harpers mit einem Mal in ihm erweckte, war schwer zu beschreiben. Seine Gedanken waren gelähmt, als wären sie in einem dunklen dickflüssigen Gemisch aus Mitleid und eigener Trauer konserviert worden. Dieselbe zähe Masse, die auch ihn all die Jahre über in diesem Punkt seiner Vergangenheit gefangen gehalten hatte. Dennoch ließ ihre nun tatsächlich zerbrechlicher Wirkende Gestalt sein Inneres zart dahinschmelzen, es war die Überzeugung, einen Leidensgenossen gefunden zu haben. Diese Art der Hilfsbereitschaft ihrerseits fühlte sich nun nicht mehr wie die Art von Bemitleidung an, bei der auf einen hinabgesehen wurde. Der stechende Schmerz war plötzlich verschwunden.

"Ich hatte ja Oma, aber... sie wird immer älter und gebrechlicher. Monsentiero ist so ein einsamer Ort, ich... ich wollte einfach nicht noch einmal auf diese Weis alleine sein, also dachte ich...", murmelte sie sanft hervor, während sie weiter auf Yang zuschritt. Schließlich streckte sie ihre Hand nach den Einkaufstaschen aus und nahm sie ihm aus seiner nun erschlafften Hand ab. "Das war egoistisch von mir. Tut mir leid.", versuchte sie sich munter bei ihm zu entschuldigen, doch ihr Tonfall brach durch das schwache Krächzen, das ebenfalls ihrer Kehle entwich und den matten, traurigen Glanz in ihren Augen untermalte.
Für einen kurzen Augenblick schwieg er noch betreten, ehe er einmal sachte mit seinen Fingern durch das Haselnussbraun ihrer kurzen, lockigen Haare fuhr. "Ist schon in Ordnung.", sprach er ihr dabei sanft zu und versuchte, sich zu einem Lächeln durchzuringen. Dabei sah er sie jedoch nicht an, der Klang seiner tiefen Stimme war dunkel und erschöpft.
"Wenn du noch einen Stopp machen willst, können wir das gerne tun. Aber ich zahle selbst, okay?", war das letzte, was er hierzu äußerte und ging anschließend an ihr vorüber. Für einen Moment schien sie ihm starr grübelnd hinterherzublicken, ehe sich langsam ihr markantes Grinsen wieder auf ihren Lippen abzeichnete und sie schließlich wieder schwungvoll an ihm vorbeisprintete.
"Okay!"

Die Atmosphäre des Cafés, das Harper herausgesucht hatte, war einladend. Obwohl sich die Sonne langsam dem Horizont zuneigte und die Stadt am Meer in ein gelborangenes Licht tauchte, erschienen Yang die hellen Wände immer noch Lichtüberflutet. Harper saß ihm direkt gegenüber und besah ihn sich glücklich, während er aufmerksam die Karte studierte und sich nicht entscheiden konnte. Letztendlich bestellte er aber einen simplen Cappuccino. "Ich verschwinde dann mal schnell auf die Toilette.", äußerte sie nach ihrer eigenen Bestellung rasch und war kurz darauf auch schon verschwunden. Mit einem zufriedenen Schmunzeln lehnte sich Yang daraufhin in seinem Sitz zurück und genoss es, für heute wieder einen kurzen, privaten Moment zu haben. Harpers Munterkeit war mit einem Mal recht erholsam für ihn geworden. Um diese Uhrzeit war nicht mehr viel in dem Café los, bis auf die Angestellten und einem Pärchen, das auf der Terrasse saß, war sonst niemand anwesend.
Oder doch?
Ganz am Ende des Raumes, ihm direkt gegenüber, saß eine Frau von makelloser, eleganter Statur. Ihr langes, nachtblaues Haar rahmte ihr Gesicht in leichten Wellen glanzvoll ein und fiel ihr gelassen über die Schulter, ebenso kühl war der Ausdruck, den ihre pechschwarze Sonnenbrille vermittelte. Selbst im Inneren eines Gebäudes verschleierte sie ihre Augen damit. Ebenfalls trug sie eine tiefschwarze, elegante Bluse, die jedoch keine Ärmel besaß und so ihre schlanken, porzellanblassen Arme entblößte. Durch ihre helle Haut stach ihr leidenschaftlich roter Lippenstift stark hervor. So konnte er beobachten, wie sich ihre Lippen nun zu einem herablassenden Lächeln verformten, wo zuvor noch eher gelangweilt ihr Kinn auf ihrem Handrücken geruht hatte. Er konnte es fühlen, hinter diesen dunklen Gläsern sah sie ihn intensiv an.
Plötzlich fiel es ihm ein. Er kannte diese Gesichtszüge.
Als ihn diese Realisation traf, konnte man die Verblüffung deutlich seinem Blick ablesen. Das Lächeln der Frau wurde noch breiter, letztendlich erhob sie sich mit der Grazie eines Guardevoir von ihrem Platz und kam auf ihn zu. Das harte Geräusch ihrer High Heels war dabei nicht zu überhören, mit jedem Aufsetzen ihrer Schritte wuchs die Nervosität in Yang an, er ballte seine Hände auf seinem Schoß zu Fäusten, bis sich seine Fingernägel in seine eigene Haut bohrten.
"Sieh an."
Ihre Worte besaßen die tiefe Ruhe eines giftigen Sumpfes, in den man langsam hinabgezogen wurde. Sie hatte sich nahe an sein Ohr gebeugt, doch er wagte es nicht, sie auch nur anzusehen und starrte weiterhin ernüchtert auf den Platz, an dem sie zuvor gesessen hatte. "Man hat seit dieser Katastrophe in der Firma ja nicht mehr viel von dir gehört. Was hältst du davon, wenn wir uns später hinter dem alten Restaurant treffen, hm?"
Anschließend verließ sie das Café.
Erst, als der Klang ihrer Absätze verstummt war, wagte Yang es, ihr mit einem furchterfüllten Blick hinterherzusehen.
Es mochte ein Vorschlag gewesen sein, doch er würde keine andere Wahl haben.

Trotz dessen war er nach wie vor dazu in der Lage, vor Harper dieselbe gelassene Miene zu zeigen wie zuvor, nur war sie zu einer reinen Fassade geworden. Die Worte ihrer fröhlichen Unterhaltung zogen geradezu an ihm vorbei, er erfasste nicht mehr wirklich, was er ihr eigentlich antwortete. Die Zeit, bis sie gezahlt hatten und das Café verließen, war ihm viel zu schnell verstrichen.
"Übrigens...", musste er auch schon ansetzen, als sie sich wieder auf den Weg nach Monsentiero machen wollten. "Kannst du die Einkäufe alleine nach Hause bringen? Es gibt etwas, das ich noch zu erledigen habe." Dabei versuchte er, unbeschwert zu lächeln.
Es war die Unbeschwertheit eines Mannes, der zu seiner eigenen Hinrichtung geführt wurde.
"Oh... okay.", willigte Harper ein, sah ihn dabei jedoch unzufrieden aus großen Augen an. Wieder herrschte für einen Moment Stille zwischen ihnen, bevor sie sich langsam zum Gehen wandte. Kaum hatte sie ein paar Schritte getan, schien ihr aber noch etwas einzufallen. "Möchtest du in dem Fall nicht aber wieder Blair an dich nehmen?", fragte sie besorgt. "Es ist zwar schön, dass du deine restlichen Pokémon wieder zurückgenommen hast, aber... warum noch nicht sie? Sie vermisst dich von allen am meisten."
Die Mundwinkel Yangs verzogen sich bei diesen Worten schmerzerfüllt. "Es... geht einfach noch nicht.", versuchte er es seinem Gegenüber leise klarzumachen. Er wollte nicht, dass seine Schwester ihn so sah und an diesem Anblick weiter litt. Und nun... konnte er es erst recht nicht tun. "Ich werde sie aber schon noch abholen, keine Sorge."
"Ich nehme das als Versprechen.", erwiderte Harper direkt in ernster Besorgnis, eine aufgebrachte Entschlossenheit lag in ihrem Blick, als sie sich wieder komplett von ihm abwandte.
Für einen Moment sah er ihr hinterher, als würde er sich wünschen, dass sie ihn doch nicht mit dieser Situation alleine ließ.
Warum hatte er seine Pflichten nur vernachlässigt...?
Er wusste warum. Aber es war trotzdem keine Entschuldigung dafür.

[tbc: Straßen von Ondula]
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Beitrag von GastMi Feb 27, 2019 10:52 pm

93 // LARINA & YAMUNA
cf. Route 13

Sie war nun schon einige Tage in Ondula, allerdings fiel es ihr schwer, sich zu entspannen. So schön der Ausblick auf das Meer auch war und so sehr sie das Rufen der Wingull am Morgen genoss, der Gedanke daran, sich derart nah am Meer zu befinden, führte zu einer inneren Unruhe, die sie wie ein Schatten begleitete. Egal was sie tat oder womit sie versuchte, sich abzulenken, so wirklich wollte es nicht funktionieren. Da war immer die irrationale Angst in ihrem Hinterkopf, dass doch etwas passieren könnte. Tsunamis waren zwar nicht gerade eine häufig gesehene Naturkatastrophe in Ondula, allerdings war die Vorstellung allein, eine derart große Wassermenge um sich herum zu haben, schon Grund genug für das Mädchen, sich lieber wieder in sein Hotelzimmer zu verziehen.
Würde es nach Saari gehen, hätte sie das auch getan. Einfach so lange die Zeit in Ondula absitzen, bis der Wettbewerb um war, für den sie sich ohnehin nicht wirklich motivieren konnte. Zwar liebte Saari Wettbewerbe über alles, doch fand dieser umringt vom Meer statt – eine Vorstellung, die ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Nein, sie fühlte sie absolut nicht in der Lage dazu, diesen Wettbewerb zu bestreiten, doch trotzdem hatte sie gleichzeitig auch diesen eisernen Willen, sich nicht unterkriegen lassen zu wollen. Was würde Silvester dazu sagen? Nein, Schwäche zeigen wollte sie nicht. Also würde sie auch diesen Wettbewerb schaffen, gewinnen und so schnell wie möglich aus Ondula verschwinden. So zumindest der theoretische Plan. In der Praxis war es so, dass ausgerechnet ihr Pikachu, William, sich dazu entschlossen hatte, vollkommen begeistert von Ondula zu sein. Weshalb konnte Saari sich nicht erklären, immerhin war er ein Elektropokémon, doch man könnte förmlich spüren, wie er aufblühte, wann immer sie das Hotel verließen. Am liebsten zog es ihn zum Strand, was für Saari zwar nicht einfach war, doch sie wollte ihrem Pokémon nur aufgrund ihrer Ängste natürlich nicht den Spaß verbieten. Sie selbst blieb auf sicherem Abstand etwas vom Meer entfernt am Strand stehen, während ihre Pokémon spielten, wobei Tybalt vor allem die Aufgabe eines Aufpassers einnahm. Tamora, ihr Fennexis, schien sich immerhin langsam an andere Pokémon zu gewöhnen und wenn William im Wasser spielte, spielte sie sogar mit. Ein Anblick, der Saari immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zauberte, wenn sie bedachte, wie zurückhaltend und scheu Tamora noch vor ein paar Monaten gewesen war.

Da William derart begeistert von dieser Stadt und dem Meer war, blieb Saari nichts anderes übrig, als sich auch heute wieder nach draußen zu begeben. Sie hatte ihm versprochen, dass sie wieder zum Strand gehen würden, doch vorher wollte Saari ein wenig durch die Straßen schlendern und noch ein wenig den festen Boden unter den Füßen genießen. Und so hatten sie sich auf den Weg gemacht. Ihre anderen Pokémon befanden sich in ihren Bällen, während William auf Saaris Schulter saß. Die Pfoten hatte er auf ihrem Kopf abgestützt, während er sich neugierig aufrichtete und absolut alles, was um ihn herum geschah, erfassen wollte. Ab und zu zerrte er dabei zwar an ihren Haaren, doch das war ein Opfer, das Saari bereit war zu bringen.
„Wie wäre es, wenn wir uns ein Eis holen, William?“, fragte sie an ihn gewandt und erntete ein vorfreudiges „Pika!“, was sie als Zustimmung wertete. Zum Glück war die nächste Eisdiele gar nicht so weit entfernt und schnurstracks hatten die beiden eine Eiswaffel in den Händen. Während Saari sich mit einer Kugel Erdbeereis begnügt hatte, war William total von dem neonblauen Eis begeistert gewesen, das schon so aussah, als bestünde es nur aus Chemie. Doch wer war sie schon, das zu verurteilen? Also hatte William seine Kugel Chemiebombe bekommen und saß nun zufrieden in Saaris Arm, sein Eis schlabbernd, während sie ein wenig herumhantieren musste, um gleichzeitig mit einem Arm das Pikachu zu tragen, während sie mit der anderen Hand ihr eigenes Eis aß. „Was findest du am Meer eigentlich so toll?“, fragte sie an ihr Pokémon gerichtet, welches nur fröhlich mit den Schultern zuckte und weiter am Eis leckte. Die Weißhaarige hob nur leicht die Augenbrauen und schüttelte dann den Kopf. Na, jeder wie er meinte.
Sie spazierten gemächlichen Schrittes weiter die Straßen entlang. Hier und dort war reges Treiben, weil gerade ein Markt aufgebaut wurde, woanders saßen Familien in Cafés. Saari lief an einem Mann vorbei, der simultan zu seinem Farbeagle ein Portrait zeichnete. Offenbar ging es darum, welches Kunstwerk am Ende das bessere war, doch Saari blieb nicht so lange stehen, dass sie es selbst hätte beurteilen können. Stattdessen führte es sie zu einem kleinen Souvenirladen, den sie aufgrund ihres Eis‘ allerdings nicht betreten durften. William, der daraufhin sein Eis verschlang als hätte er gerade dreifach Agilität eingesetzt, sah dadurch nicht nur aus wie ein kleines Monster, weil das neonblaue Eis überall auf ihn draufgekleckert war, sondern erlitt auch einen schweren Hirnfrost, woraufhin er sich an die Stirn fasste und kläglich seufzte. „Kommt davon, wenn man so schlingt.“, murmelte Saari schulterzuckend und grinste ihr Pokémon an. Besser sie fanden eine Möglichkeit, sein Fell ein wenig vom Eis zu befreien. Wahrscheinlich wäre es das Einfachste, würde er einfach wieder ein wenig schwimmen gehen…
Es hatte eine Weile gedauert, die sie mit sich selbst im Zwiespalt gestanden hatte um hin- und her zu argumentieren, ob sie nun zum Strand gehen sollte oder nicht. Doch letztlich fiel die Entscheidung zu Williams Gunsten aus, immerhin hatte sie ihm versprochen, dass sie noch gemeinsam dorthin gehen würden. Eher unerwartet war jedoch, was ihnen auf dem Weg zum Strand passierte:

Als kleine Abkürzung gingen sie durch eine Gasse, die nicht so belebt war. Dabei gedacht hatte sie sich natürlich nichts, immerhin war es nur eine Gasse und sie war die letzten Tage immer hier hergelaufen. Sie hatte durchaus ihren Charme – die Häuser an den Seiten ragten hoch in den Himmel und zwischen den Fenstern waren ganz klassisch einige Wäscheleinen gespannt, an denen die Kleidung zum Trocknen aufgehangen wurde. Wenn man so darüber nachdachte, fühlte es sich beinahe an wie ein kleiner Urlaub, bis… ja, bis plötzlich eine Unterhose vor ihrem Gesicht schwebte. Eine richtig klassische, weiße Boxershorts mit roten Herzchen, die vor ihrem Gesicht herumflatterte als wäre sie lebendig. „Was zur…“, brachte sie nur verwirrt heraus, als schon die zweite Unterhose auftauchte und einen kleinen Tanz vollführte. Die Weißhaarige hob die Augenbrauen und sah sich um – nach oben, um zu sehen ob ihr jemand einen Streich spielte – doch weit und breit war niemand zu erkennen. Hier war niemand außer ihr, William und den beiden lebendigen Unterhosen.
Mit skeptisch zusammengekniffenen Augen beobachtete sie die Unterhosen, die nun im Kreis tanzten und auch endlich Williams Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten. Die Ohren stellten sich aufmerksam auf und im nächsten Moment war er schon aus ihren Armen gesprungen, um sich neugierig, allerdings auch vorsichtig, den Unterhosen zu nähern… Wer steckte da nur hinter?


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Beitrag von LarinaDo Feb 28, 2019 12:26 am

Larina Selene


#054 // Saari & Yamuna

CF: Hain der Täuschung

„Leia, Vivi, kommt zurück!“, rief sie aus – schon wieder! Die beiden Geister hatten nämlich das Weite gesucht, direkt, nachdem sie Ondula betreten hatten. Dass es für Larinas Geschmack mal wieder viel zu viele Menschen waren war gerade offenkundig nicht von Interesse, sodass die weißhaarige Arenaleiterin nun gezwungen war, den beiden Geistern durch die Menschen hindurch zu folgen. Hoffentlich passierte nichts, das war alles, was sie zu sich selbst sagte, während sie Amenophis geduldig mit sich herum trug, wie sie es schon einige Zeit tat. Machte man ihr deshalb Platz? Natürlich nicht! Sie versuchte also, die Geister nicht aus den Augen zu verlieren und dabei möglichst niemanden anzurempeln, denn jetzt noch mit einem Fremden in Berührung zu kommen würde ihr Herz wohl direkt in einen Stillstand versetzen.
Dazu kam es zum Glück nicht, nun aber hatte Larina das Banette und das Paragoni dafür völlig aus den Augen verloren. Sie standen nahe einiger Gassen, doch weit und breit nichts zu sehen. Deshalb lauschte sie angestrengt, es war schließlich nicht unmöglich, dass Lilaia irgendetwas zu Bruch gehen ließ. So sehr sie die Geisterpuppe auch liebte, den Schalk konnte sie ihr bei bestem Willen nicht austreiben. Schlimmer war aber, dass Leia das Paragoni immer wieder mit hineinzog. Da blieb nur zu hoffen, dass Amenophis in Leias Abwesenheit immer ein ernstes Wort mit Vivi sprach – das Paragoni war da aber glücklicher Weise ohnehin ziemlich einsichtig. Bis Lilaia eben wieder Schabernack anstellen wollte …
Und das tat sie ja gerade, wie Larina schließlich feststellen musste. Gut, es war Amenophis der sie letztlich in die richtige Richtung leitete, doch als sie in diese eine, nahezu menschenleere Gasse trat und diese zwei Unterhosen herum flattern sah, wusste sie ohne Umschweife, wer dahinter steckte. Und dem nicht genug, dass sie Unterhosen von den hiesigen Wäscheleinen stibitzt hatten, nein, jetzt belagerten sie mit ihrem Tanz auch noch eine junge Frau, die sichtlich irritiert schien. Und ihr Pikachu, das sich das offenbar näher ansehen wollte. Larina machte jedenfalls große Augen unter ihren weiten Kapuzen, doch noch bevor sie sich in Bewegung setzen konnte war wohl gerade Vivi das Pikachu so nahe, dass sie vor Schreck aus der Unterhose heraus huschte und sich stattdessen in der zurückzog, die Lilaia da zur Schau trug. Larina seufzte ergeben, bevor sie tief durchatmete und näher trat.
„L-Lilaia, Vivi, d-das reicht jetzt!“, sagte sie dann energisch, zumindest zu Beginn, denn zum Ende hin wurde sie immer leiser, je näher sie der fremden jungen Dame kam. Bei ihr angekommen räusperte sie sich, starrte aber geflissentlich nur die Unterhose an, die aufhörte, zu tanzen. „D-du weißt, dass du dergleichen nicht m-machen sollst, Leia, richtig?“, fuhr sie also fort, und schon kam ein Grummeln vom angesprochenen Geist, woraufhin zumindest Vivi endlich gänzlich heraus kam. Um sich nun eben hinter Larina und dem auf ihrem Rücken befindlichen Amenophis zu verstecken und entschuldigend zu der jungen Dame und ihrem Pikachu zu linsen. Larina sah unterdessen unverwandt zu dieser übergroßen Unterhose – sie wollte sich nicht vorstellen, welche Art Mann eine solche benötigte –, sodass das Grummeln lauter wurde, die Unterhose sich fortdrehte und Leia sie schließlich in den Dreck fallen ließ und sich stattdessen in Schatten und dann in Luft auflöst. „Leia!“, sprach Larina da ein wenig deutlicher auf, allerdings regte sich das Banette natürlich nicht mehr, zeigte nicht einmal, dass es noch da war.
Larina seufzte abermals, ehe sie zu der jungen Dame sah. Und dann nickte sie entschuldigend und sah zu Boden, auch wenn man das unter ihrer Kapuze wohl kaum erkennen konnte.
„B-bitte entschuld-dige meine Pokémon! S-Sie haben es gewiss nicht böse gemeint u-und wollten d-dir und deinem P-Pikchu nichts tun.“, sprach sie dann aus, was sie häufig aussprechen musste. Sie würde sich sonst verneigen, aber das war mit Amenophis, der sich nicht rührte, gerade völlig unmöglich. Wenigstens Vivi sah es aber nun endgültig ein, dass dieser Streich nicht sehr freundlich gewesen war und schwebte neben die Geisterfreundin, um sich an ihrer Stelle tief zu verneigen. Und dann schnappte Vivi sich die kleinere Unterhose und trug sie wieder hinauf zu der Wäscheleine, von der sie sie wohl geklaut hatte. Und Leia … Nun, die würde schon wieder auftauchen. Sie war jetzt ein paar Minuten beleidigt und dann kam sie zurück. Und sie würde sich zumindest im Ansatz benehmen, denn sie wusste, wenn sie noch etwas anstellte, war es Amenophis, der sie tadelte – und das konnte sie wirklich nicht leiden, denn irgendwie schaffte sie es einfach nicht, dem lebenden Sarkophag die Stirn zu bieten …
Larina
Larina
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Beitrag von YamunaSa März 02, 2019 2:25 pm

Straßen von Ondula
Post #022, mit: Saari & Larina
cf: Psychiatrische Pokémonklinik, Stratos City Nicht arbeiten zu dürfen war wirklich alles andere als schön. Zwei Tage waren seit dem Vorfall in der Klinik vergangen, deren Ursache sie immer noch nicht herausgefunden hatten. Es hatte keinen Brand gegeben, doch sie hatten auch niemanden ausfindig machen können, der den Alarm manuell eingeschaltet hatte. Nicht, dass Yamuna dabei aktiv mitgeholfen hätte, denn sie hatte Urlaub. Zwangsweise, denn ihr Arm war...nun, ziemlich im Eimer. Damit sie ihn nicht zu viel bewegte, befand er sich in einer Schlinge, schmerzte deswegen aber nicht weniger. Neben den tiefen Kratzern des Snobilikats aus der Bank, die noch immer nicht verheilt waren, waren nun auch tiefe Bisswunden hinzugekommen, die ihren Arm mehr oder weniger nutzlos machten. Das allein war unglaublich störend - und dann hatte sie auch noch frei. Zu Hause war ihr die Decke auf den Kopf gefallen, da es dort einfach nichts zu tun gab. Nicht dauerhaft, jedenfalls und die Gespräche mit ihrer Psychologin hatten ihr auch nicht geholfen. Natürlich war es ein weiteres, traumatisches Erlebnis gewesen, von psychisch labilen Pokémon umzingelt gewesen zu sein, aber das hieß nicht, dass sie nicht arbeiten konnte. Leider sahen andere das anders. So war sie in die Klinik zurückgekehrt und hatte sich nach dem Hunduster erkundigt, das ihr zwischendurch geholfen hatte. Es war während des Kampfes verletzt worden, erholte sich aber von seinen Verletzungen. Was nicht bedeutete, dass es Menschen oder anderen Pokémon gegenüber nun aufgeschlossener war. Aber es war zumindest ein Anfang.
Nun hatte sie Ondula gerade ein paar Minuten lang betreten - auf Vorschlag ihrer Psychologin, denn das Meer und der Strand würden ihr sicher gut tun. Na wenn sie meinte. Yamuna war davon noch nicht überzeugt, aber nun war sie hier. Cassiopeia gefiel es hier sehr gut, Yamuna aber versuchte vielmehr ihre Gedanken abzuschalten, die sie einfach nicht losließen. Von der Klinik wanderten ihre Gedanken zu den Erinnerungen, die sie von dem Banküberfall hatte, doch letztlich blieben sie wieder bei dem Ultrabestienangriff hängen, der ihr so vieles genommen hatte. Nein, nicht arbeiten zu dürfen, tat ihr absolut nicht gut. Warum konnte das nur niemand verstehen? Ihre Gedanken wurden schließlich jedoch abrupt unterbrochen, als vor ihr ein Pokémon wie aus dem Nichts auftauchte - und durch irgendwie unheimlich klingende Laute sie fast zu Tode erschreckte. Yamuna realisierte, dass es sich dabei um ein Mega-Banette handelte, was sie grundsätzlich überaus interessant finden würde, jedoch saß ihr der Schock der Klinik wohl doch noch in den Knochen. Cassiopeia beschwerte sich bei dem Geist auch sogleich, der jedoch lediglich kicherte und sich wohl nichts daraus zu machen schien, dass das Altaria sich gerade bei ihm beschwerte. Und dann war es so schnell wieder verschwunden, wie es gekommen war. Ihr wild klopfendes Herz beruhigend atmete Yamuna einige Male tief ein und aus. Es war ja nichts passiert - auch wenn es sie brennend interessierte, wo dieses Megapokémon hergekommen war. »Ist ja nichts passiert.« versuchte sie auch Cassiopeia zu beruhigen, die sich noch immer über das Verhalten des Banettes aufregte. Nachdem sich Yamuna aber soweit beruhigt hatte, siegte doch die Neugier, immerhin waren Megapokémon genau ihr Ding. »Hast du gesehen, wo es hin ist?« fragte sie ihre langjährige Freundin, die Yamuna skeptisch betrachtete. Es passte ihr nicht, dass Yamuna dem Pokémon folgen wollte, wusste aber auch, dass es eine gute Ablenkung werden würde. Also nickte sie und flog sogleich voraus. Denn sie hatte gesehen, dass es in einer Gasse in der Nähe verschwunden war.
Und genau diese Gasse betraten die beiden auch wenige Minuten später. Zu sehen bekamen sie da zunächst zwei junge Frauen und einige Pokémon, von denen Yamuna annahm, dass sie zu ihnen gehörte. Besonders faszinierend fand sie es, dass eine der beiden ein Echnatoll auf ihrem Rücken trug. Ein Echnatoll! Waren diese Pokémon nicht unglaublich schwer? So kräftig sah seine Trainerin - sie nahm an, dass es seine Trainerin war - gar nicht aus. Dann erblickte sie noch ein Paragoni sowie ein Pikachu, doch das Mega-Banette konnte sie bisher nicht entdecken. Vielleicht gehörte es ja zu einer der beiden? Oder sie hatten es zumindest gesehen. Möglichst laut, um die beiden jungen Frauen nicht zu erschrecken, setzte sie ihren Weg in die Gasse hinein fort und blieb in ausreichendem Abstand zu den beiden anderen stehen. »Entschuldigen Sie, aber Sie haben nicht zufällig ein Banette in Megaform hier vorbeiziehen sehen?« fragte sie die beiden kurzerhand, nach wie vor neugierig darauf, das Pokémon aus der Nähe zu sehen. Es wäre wirklich sehr schade, wenn ihr diese Gelegenheit entgehen würde. Cassiopeia war davon allerdings immer noch weniger begeistert - sie war allzeit bereit für einen Angriff, denn den beiden Frauen traute sie auch nicht wirklich. Warum sollten sie sich immerhin in einer solch engen Gasse aufhalten, wenn sie nichts Kriminelles im Schilde führten?



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Beitrag von GastMi März 06, 2019 10:39 pm

94 // LARINA & YAMUNA

Schwebende Unterhosen sah man nicht alle Tage. Die Koordinatorin hatte so ihre Vermutung, dass es sich dabei wohl um einen kleinen Streich von Geistpokémon handeln musste, immerhin kannte man es von vielen schelmischen Geist-Arten nicht anders. Der erste Schreck war ja auch schnell überwunden, doch bei dem, was sie in den letzten Monaten in Einall erlebt hatte, würde sie auch eine Invasion von Killer-Unterhosen nicht mehr wirklich wundern. Auch Williams Interesse schien geweckt worden zu sein, wo das Pikachu doch augenscheinlich dem Geheimnis der flatternden Höschen auf den Grund gehen wollte. Saari wüsste auch gerne, welche Pokémon sich einen Spaß mit ihnen erlaubten, doch noch bevor William der einen Hose nah genug kommen konnte, schien das Pokémon darunter wohl schon verschreckt zu sein und sich hinter der anderen, größeren Unterhose versteckte. Verwirrt starrte William nun die größere an und zuckte ein paar Mal mit den Ohren, unsicher, ob er sich nun noch nähern sollte oder nicht, doch bevor er die Entscheidung hatte treffen können, zeigte sich bereits eine neue Gestalt auf der Bildfläche, dessen Auftritt ziemlich spektakulär war – zumindest aus Saaris Sicht. Die in eine Kapuze gehüllte Dame wurde von einem wandelnden Sarkophag getragen, was Saari bisweilen so noch nie gesehen hatte! Sofort weiteten sich begeistert ihre Augen und auch William schien hin und weg vom Echnatoll zu sein, so dass er direkt auf das mysteriöse Pokémon zu hopste.
Die Frau schien die Trainerin der beiden Pokémon zu sein, zumindest rief sie Namen, die Saari sonst nicht anders zuordnen konnte. Sie schimpfte mit ihren Pokémon über das Erschrecken, woraufhin Saari endlich einen Blick auf das kleinere Geistpokémon werfen konnte: ein Paragoni, das sich sogleich hinter seiner Trainerin versteckte und doch ein wenig Reue im Blick zu haben schien. Auch das Geheimnis um die größere Unterhose wurde bald gelüftet, als ein Mega-Banette sie zu Boden warf und dann einfach ins Nichts verschwand. Wow! Ein Echnatoll und eine Megaentwicklung und das alles in einem Treffen. Anscheinend hatte es sich doch gelohnt, heute das Haus zu verlassen.
Die Trainerin schien es nicht zu verwundern, dass das Banette einfach verschwand und wandte sich dann Saari zu. Offenbar verunsicherter, als Saari eigentlich erwartet hatte, weshalb sie auf ihre Worte freundlich nickte und eine kurze, abwinkende Bewegung mit der Hand machte. „Ach, es ist ja nichts passiert“, erwiderte sie locker und wandte den Blick zum Boden, wo sich William mittlerweile auf seine Hinterpfoten gestellt hatte, um ganz vorsichtig an dem Echnatoll zu schnuppern. Das blaue Eis war noch immer in sein Fell geschmiert, was ihm irgendwie ein ulkiges Aussehen bescherte. „Keine Sorge, alles in Ordnung. Viel mehr scheint William begeistert davon zu sein, deine Pokémon getroffen zu haben. Ich bin übrigens Saari.“ Noch immer lächelte sie freundlich. Vor allem auch, weil sie nicht ganz wusste, wie genau sie mit der Trainerin umgehen sollte. Sie wollte sie nicht weiter verunsichern oder ihr irgendwie ein falsches Gefühl vermitteln.

Doch bevor die beiden ihr Gespräch tiefer gehen lassen konnten, gesellte sich noch eine weitere Person zu ihnen mit einem Pokémon, das Saari den Atem verschlug! Heute war offensichtlich der Tag der interessanten Pokémon, denn jetzt bekam sie noch eine Mega-Entwicklung zu sehen und zusätzlich dazu auch noch ein schillerndes! Einen Moment klappte der Koordinatorin dabei doch glatt der Mund auf, ehe sie sich wieder zusammenriss und die schwarzhaarige Frau ansah, die gerade nach dem Mega-Banette gefragt hatte. „Jep“, erwiderte sie mit einem Nicken. „Aber es hat sich gerade verzogen. Bestimmt taucht es wieder auf…“, murmelte sie, sah allerdings dabei fragend zu seiner Trainerin, immerhin wollte Saari nicht irgendwelche Vermutungen in den Raum stellen, die so nicht stimmten. William, nun ebenfalls aufmerksam auf das Altaria geworden, stockte einen Moment in seinen Bewegungen und starrte das Pokémon höchst ungeniert an, während seine Augen sich mit einem Glänzen weiteten, als würde er gerade vor der größten Eiscreme überhaupt stehen. Saari hob kurz die Augenbrauen. Ohje.


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Beitrag von LarinaSa März 16, 2019 1:37 pm

Larina Selene


#055 // Saari & Yamuna

Während sie nun also ihre Geister gefunden hatte und sie tadelte, bemerkte die weißhaarige junge Frau gar nicht recht, wie das Pikachu der anderen Dame Amenophis offenbar näher in Augenschein nehmen wollte. Der reagierte, selbstredend, gar nict drauf, denn noch verweilte er stumm und regungslos, ruhte, zumindest augenscheinlich. Dass Leia dann aber verschwand bedeutete im Zweifel nichts gutes – hoffentlich würde sie nichts mehr anstellen! Aber jetzt galt es erst einmal, sich für das Fehlverhalten zu entschuldigen, was Larina auch sogleich in die Tat umsetzte. Freundlich nickte da die ihr unbekannte junge Frau und winkte ab, erklärte, dass nichts passiert und alles in bester Ordnung sei, sie und William – ihr Pikachu, vermutete Larina – tatsächlich sogar eher begeistert waren, ihre Pokémon getroffen zu haben. Und im gleichen Atemzug erfuhr Larina dann schließlich auch, dass die junge Frau Saari hieß. Tief atmete die Geisterfreundin durch, allerdings kam sie kaum dazu, etwas zu sagen.
„N-nun, das ist wirklich e-erleichternd, dass nichts schlimmeres passiert ist.“, gab sie zunächst zurück, schob ihre Kapuze etwas zurück, damit man ihr Gesicht sehen konnte, denn das gehörte einfach dazu. Als sie sich dann selbst vorstellen wollte, kam allerdings jemand zu ihnen – schon von weitem rief ihnen eine junge Frau zu, an deren Seite sich ein Altaria in Megaform befand, das im übrigen eine gelbe Färbung aufwies, und während sie näher trat, fragte sie … nach Leia. Larina sah sie kurz an, seufzte dann tief. Lilaia, dachte sie, das gibt Ärger! Nun antwortete an ihrer Stelle aber zunächst Saari für sie und vermutete, dass das Banette gewiss wieder auftauchen würde. Larina stellte nun endgültig das Sarkophagwesen auf ihrem Rücken ab und wandte sich der neuen Unbekannten zu, verneigte sich auch vor ihr. Und Vivi, die mit dem Aufhängen der Unterhose fertig war, zischte zu ihr und tat es ihr nach. „D-Das Banette, nach dem sie suchen, gehört wohl zu mir. S-sollte Lilaia Ihnen etwas getan haben, so tut e-es mir f-furchtbar Leid!“, begann sie also im Grunde wieder von vorne und seufzte innerlich nach wie vor. Leia war einfach noch wilder geworden, seit sie den Megastein bekommen hatte. Larina richtete sich da aber auch wieder auf und sah zu Amenophis, legte eine Hand an den Sarkophag, woraufhin der Geist endlich seine Anwesenheit offenbarte. „Amenophis, Schatz, kannst du sie rufen?“, bat sie den Geist in leisem Ton und schon fuhr das Echnatoll seine Arme auf, setzte sie am Boden ab, sah sich offenkundig um – und gab dann einen lauten, tiefen, vor allem aber erkennbar bedrohlichen Ton von sich, der das Paragoni sofort dazu veranlasste, zu Larina unter den Umhang zu schlüpfen. Ja ja, so war das eben – mit Amenophis legte sich keiner ihrer Geister freiwillig an. Er hatte sie gut im Griff, sogar Leia, wenn sie Larina mal wieder blöd dastehen ließ.
Die wandte sich nun auch wieder der jungen Frau mit den schwarzen Haaren zu.
„S-Sie wird sicher gleich auftauchen. B-bitte entschuldigen Sie noch einmal.“, sprach sie also, als schließlich auch schon eine Art Pfiff zu hören war, ein greller Ton, aber noch recht leise – und Amenophis antwortete dumpf. Ah, da war sie also, zeigte sich aber noch nicht, weshalb der Sarkophaggeist weiter sprach – was immer er sagte, Larina verstand es nicht, aber sie hörte und fühlte, dass Amenophis ungeduldiger wurde und schließlich tauchte Lilaia auch endlich auf, stellte sich reumütig hinter Larina und funkelte das Echnatoll an, welches sie offenbar abermals tadelte. Und als Leia den Kopf hängen ließ und sich umdrehte, erstarrte Amenophis wieder zufrieden zu einem einfachen Sarkophag. Larina seufzte. „Nun, hier ist sie. Das ist Lilaia, sie … übertreibt es gerne. Nicht wahr?“, erklärte Larina dann etwas unsicher, sah zu dem Banette, was sich wieder umdrehte und scheinbar ganz die Alte alle Anwesenden näher in Augenschein nahm, kicherte, tänzelte. Vor allem das Altaria schien es ihr angetan zu haben – sie hatte die beiden offenbar wirklich geärgert. Fabelhaft. „Das Echnatoll hier ist Amenophis, im Zweifel weiß er Leia immer im Zaum zu halten. Und dieser kleine Spross ist Viviane.“, fuhr Larina indes fort, während das Paragoni sich wieder zeigte und sich seinerseits dem Pikachu zuwendete, was wohl doch nicht so gruselig war, wie es anfangs geglaubt hatte. Und es sah so putzig aus mit all dieser … Eiscreme? „M-Mein Name ist Larina Selene, ich hoffe, ich kann das irgendwie wieder gut machen.“, endete sie also, wobei ihr Name natürlich auch für Saari fiel und das Angebot beiden zuteil wurde. Ihr würde es jedenfalls deutlich besser gehen, wenn sie etwas tun könnte. Vielleicht wollten die beiden ja einen Kaffe trinken oder so? Oder einen Tee – sicher gab es hier auch einen guten Teeladen! Aber … diese Entscheidung oblag eben nicht ihr, weshalb sie abzuwarten hatte.
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Beitrag von YamunaSo März 24, 2019 10:20 am

Straßen von Ondula
Post #023, mit: Saari & Larina
Sobald sie die Gasse betreten hatte, blickten sie gleich mehrere Augenpaare gleichzeitig an. Oder vielmehr ihr Altaria. Sie vergaß immer wieder, dass die Erscheinung ihrer langjährigen Freundin für andere oft atemberaubend sein konnte, einfach weil man nicht jederzeit ein schillerndes Mega-Altaria zu Gesicht bekam. Die junge Frau, die zuerst das Wort ergriff, um ihrer Frage Antwort zu geben, hatte sie zunächst auch mit offenem Mund angeschaut - doch nichts ging über das Pikachu, das Cassiopeia förmlich anstarrte. Hatte es dort Eiscreme im Gesicht? Irgendwie war es doch niedlich anzusehen, aber deswegen war Yamuna natürlich nicht hier! Während Cassiopeia die Blicke so gut es ging zu ignorieren versuchte, um weiterhin nach dem Banette Ausschau zu halten, lauschte Yamuna den Worten der beiden anderen. Die Weißhaarige mit dem außergewöhnlichen Kleid sagte ihr, dass sie das Banette wohl gesehen hatte, es sich aber irgendwo verzogen hatte und von der anderen Weißhaarigen mit dem Sarkophag-Pokémon - wie konnte sie dieses Pokémon nur tragen? - erfuhr sie dann, dass es tatsächlich ihr Pokémon war. Leia hieß es wohl und die junge Frau entschuldigte sich auch sogleich dafür, wenn das Banette ihr irgendetwas getan hatte. Das kam dann wohl öfter vor, sonst würde sie sich wohl kaum dafür entschuldigen, ohne zu wissen, dass es tatsächlich so war. Aber eigentlich hatte das Banette ihr nicht wirklich etwas getan. Der Schreck der vergangenen Erlebnisse saß bei ihr nur einfach noch zu tief. Und irgendwie bezweifelte sie, dass sich das so schnell ändern würde. Aber das musste ja niemand wissen. »Nein nein, es ist alles in Ordnung.« beeilte sie sich zu sagen, immerhin war sie da auch niemandem böse. Banette waren doch meistens so, oder nicht? Cassiopeia sah das allerdings ein wenig anders und schnaubte. Ihr passte es immer noch nicht recht, dass das Banette ungeschoren davon kam. Vielleicht war das auch einer der Gründe dafür, warum sie nun hier war. Das Echnatoll jedenfalls sollte das Banette nun rufen, was in Yamuna eine gewisse Vorfreude hervorrief. Mega-Pokémon lagen einfach in ihrem Interesse, doch genauso interessant war es, wie sich das Echnatoll bewegte. Schon zuvor hatte die junge Frau ihr Pokémon abgesetzt, das nun seine Arme ausfuhr und auf dem Boden absetzte. Nur Sekunden später gab es einen bedrohlichen Ton von sich, das Yamuna eine Gänsehaut bescherte. Irgendwie unheimlich - aber es schien ihnen nichts Böses zu wollen. Das Paragoni, das sich noch in der Gasse befand, hatte sich nun aber auch bei seiner Trainerin versteckt. Offenbar fand das kleine Geist-Pokémon das Echnatoll gerade genauso unheimlich. Und das, obwohl es das Pokémon eigentlich schon kennen sollte. Und kurze Zeit später ertönte nun ein zweiter Laut und dann tauchte das Mega-Banette endlich wieder auf. Fasziniert beobachtete Yamuna das Pokémon, das sich zunächst hinter ihrer Trainerin versteckte, dann aber wieder zu kichern und tänzeln begann, als wäre nichts gewesen. An Cassiopeia schien sie auch einen Narren gefressen zu haben, doch das Altaria funkelte das Banette nur erbost an. Mit ihr würde sie jedenfalls keine Freundschaft schließen, da war sie sich sicher. »Ihr Banette ist ein sehr schönes Pokémon.« sagte sie zu der Weißhaarigen, nachdem sie das Banette als Lilaia vorgestellt hatte. Dass es sie geärgert hatte, war für Yamuna bereits in den Hintergrund gerückt. Letztlich wurde das Echnatoll noch als Amenophis und das kleine Paragoni als Viviane vorgestellt. Es war wohl immer gut, jemanden zu haben, der die anderen Pokémon im Zaum halten konnte, wenn diese gern mal Unfug betrieben. Yamuna hatte dieses Problem bisher nicht, aber vielleicht würde Cassiopeia diesen Job ja auch irgendwann mal übernehmen müssen. »Es freut mich sehr, Sie kennenzulernen. Sie müssen gar nichts wieder gutmachen. Ich finde Ihr Pokémon außerordentlich interessant. Ich beschäftige mich sehr gern mit Mega-Entwicklungen, wissen Sie und da sie so selten sind, freut es mich immer wieder, eines sehen zu können.« erklärte sie, auch wenn Cassiopeia daran wohl einiges anders sehen würde. Nur, weil Lilaia ein Mega-Pokémon war, hieß das ja nicht, dass sie einen Freifahrtschein für alles hatte, was sie gerade so tun wollte. »Mein Name ist übrigens Yamuna Carim - und das hier ist meine Freundin Cassiopeia.« stellte sie nun auch sich und ihr Altaria vor, wobei sie sich nun auch wieder der anderen Weißhaarigen zuwandte. Sie wollte sie auf keinen Fall ausschließen, vor allem, weil sie ja auch vor ihr hier bei Larina Selene gewesen war. Vielleicht kannten sich die beiden und sie hatte sie bei irgendetwas gestört.



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Beitrag von GastDi März 26, 2019 2:19 pm

95 // LARINA & YAMUNA

Saari hatte selten Probleme damit, wenn Pokémon sich einfach so zu ihnen gesellten – ob das nun ein freundliches Aufeinandertreffen war, oder ein schelmisches, wie dieses. Die Hauptsachte war doch, dass niemand verletzt wurde und solange Saari noch optimistisch war und an das Gute in jedem Pokémon glaubte, würde sie derlei „Störungen“ auch nie negativ aufnehmen. Daher auch die abwinkende Handbewegung auf die Sorgen der Trainerin des Banette hin, immerhin war es für Saari einfach kein Problem. „Na klar! Keine Sorge“, erwiderte sie entspannt und lächelte leicht. „William hier macht auch gerne Unsinn und wenn Sie meinen Tybalt kennen würden… trotz der Gestalt eines Nidokings ist er geistig glaube ich immer noch ein kleines, schelmisches Nidoran.“ Sie lachte leise und erntete ein zustimmendes Nicken von William, der noch immer begeistert das Echnatoll ansah. Es freute Saari sehr, dass das Pikachu derart offen für alle neuen Eindrücke war. Mit ihrem vorletzten Teamzuwachs, dem Fennexis Tamora, war es etwas schwieriger, doch auch sie konnte sich anderen Pokémon und Menschen mittlerweile besser zuwenden. Ein Glück, dass sie nicht außerhalb ihres Balls gewesen war, als die Pokémon sie erschrecken wollten; so wie sie Tamora kannte, hätte sie sich wahrscheinlich selbst wieder in ihren Pokéball befördert.
Die junge Frau, die sich zu ihnen gesellte, zog schließlich die Aufmerksamkeit der anderen auf sich – oder viel mehr ihr Begleiter, das Mega-Altaria. William schien auch gleich das Interesse am Echnatoll verloren zu haben und starrte nur voller Ehrfurcht hoch zu dem Pokémon, ehe es, noch bevor Saari reagieren konnte, schon wieder auf die Beine gesprungen war um davon zu laufen. Die Koordinatorin sah ihm etwas verwirrt hinterher, war sich jedoch sicher, dass er zurückkommen würde, weshalb sie ihm nun nicht großartig hinterher lief. Sollte er nicht wieder auftauchen, würde sie Tybalt schicken, ihn zu suchen. Anscheinend war auf die Frau ein Opfer der Streiche des Mega-Banettes geworden, doch auch ihr war nichts Großartiges passiert. Saari lächelte leicht und sah von ihr zu der anderen Frau, während die beiden sich unterhielten. Sie fand Mega-Entwicklungen selbst unheimlich spannend; leider konnte keines der Pokémon, das sie momentan in ihrem Team hatte, eine durchführen. Außer Falstaff, doch dafür müsste er sich erst in ein Rexblisar entwickelt haben. Was sie schon immer unheimlich begeistert hatte, waren Mega-Tauboss. Unglaublich schöne Pokémon und vielleicht würde sich für sie irgendwann ja die Möglichkeit ergeben, so eines in ihr Team zu holen.

„Freut mich, euch kennenzulernen!“, meinte sie dann mit einem höflichen Lächeln und sah zwischen den beiden – und ihren Pokémon – hin und her. Ein Aufeinandertreffen nahm ihr immerhin die Gedanken vom Meer ab, so dass sie etwas entspannen konnte und nicht durchgehend darüber nachdenken musste. „Was führt euch beide denn nach Ondula?“, fragte sie dann neugierig und blickte kurz am lebenden Sarkophag vorbei um zu schauen, ob William schon zurückgekommen war. Tatsächlich erschien er nur ein paar Sekunden später wieder und huschte auf allen Vieren um die Ecke, um dann in Windeseile vor Cassiopeia stehen zu bleiben und sich wieder auf seine Hinterbeine aufzurichten. Er nahm eine Blume aus seinem Maul, die er so transportiert hatte und hielt sie Cassiopeia dann mit einem begeisterten Grinsen hin. „Aww…“
Allerdings schien William seine Meinung beinahe in Sekundenschnelle wieder zu ändern. Vermutlich auf Saaris Reaktion, denn kaum, dass er ihr gerührtes Seufzen hörte, wandte er sich zu ihr um und Saari war sich sicher, in seinem Gesicht irgendwie einen beschämten Rotton zu erkennen. Schnell huschte der Blick wieder zum Altaria, ehe er ihr die Blume vor die Füße legte, nochmal einen wütenden Blick zu Saari warf und dann so schnell wieder verschwunden war, wie er zurückgekommen ist. „Öhm...“, brachte sie hervor, als ihr Pokémon um die Ecke huschte. „Ich glaube, da sollte ich besser hinterher…“ Nicht, dass William sich noch verlief und die beiden sich verloren. „Tut mir leid! Aber es hat mich gefreut, euch kennenzulernen!“ Und schon hatte sie die Beine in die Hand genommen um William hinterher zu eilen. Hoffentlich lief er nicht in Richtung Meer!

tbc. ???

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