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Es weihnachtet im BoW. Sei es unser Adventskalender oder auch eine Runde wichteln!

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Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Route 6 - Seite 2 Empty Re: Route 6

Beitrag von GastDo März 09, 2017 2:58 pm

# cf: Rayono City; Innenstadt

Es war nun schon einige Zeit her, dass Saku mit einer derart wichtigen Mission betraut wurde. Zwar arbeitete er nach wie vor als Ranger, aber die Tatsache, das er über kein Partnerpokémon mehr verfügte, hatte doch einen Einschnitt in seine Tätigkeiten mitgebracht. Er verstand, wieso dem so war. Immerhin konnte er sich nun nur noch ausschließlich auf wilde Pokémon verlassen. Die ersetzten aber kein festes Partnerpokémon, das mit Rat und Tat zur Seite stand.
Davon abgesehen hatte die Rangerschule ihn doch mehr eingenommen, als er anfänglich gedacht hatte. Nicht, dass es etwas schlechtes war. Früher war er selbst einmal auf diese Schule gegangen, um zu lernen. Heute ging er wieder auf diese Schule, aber dieses Mal, um den Nachwuchsrangern etwas beizubringen. Es war keine schlechte Arbeit. Weniger gefährlich, ruhiger und auch so viel spaßiger, als die Tätigkeiten damals in der RPV. Keine Arbeit, die er je verteufeln würde, doch zugegeben, es war erfrischend von all dem Negativen Abstand zu nehmen und sich auf die schöneren Dinge des Lebens zu konzentrieren.
Schön war die Mission jedoch keinesfalls. Wilderer waren kein Spaß und die Tatsache, dass man die Flegmons, die sich auf dieser Route ansiedelten, mit derartiger Brutalität begrüßte, war verachtungswürdig. Wäre Cherry hier gewesen, so wäre sie wahrscheinlich geradewegs über die Route marschiert und hätte jedem Wilderer so kräftig Feuer unter dem Hintern gemacht, dass sie sich gar nicht mehr wagten, auch nur einen Fuß je wieder auf diesen Pfad zu setzen. Leider war Cherry aber nicht mehr dazu fähig und ruhte nun ahnungslos im Haus von Sakus Eltern. Der Ranger hatte ohnehin nicht vor, seine alte Partnerin zu involvieren. Sie hatte sich ihren Ruhestand gehörig verdient und genau das sollte auch so bleiben.

"Wie sieht's eigentlich mit 'nem neuen Partner aus?", ertönte eine Stimme aus dem FangKom. So schön es auch war, dass das Gerät auch als Kommunikationsgerät fungierte, manches Mal wünschte Saku sich trotzdem, auf einen Viso-Caster angewiesen zu sein, den er notfalls zerschmettern konnte, wenn er keine Lust zum Reden hatte. Bei seinem FangKom ging das leider Gottes schlecht. Schließlich musste er damit seine Arbeit verrichten.
Eine Antwort blieb jedoch aus. Tatsächlich war Saku es Leid, ständig gefragt zu werden, ob er ein neues Partnerpokémon in Aussicht hatte. Er hatte es nicht. Jetzt nicht und höchstwahrscheinlich auch nicht in nächster Zeit. Ganz zu Schweigen davon, dass er ohnehin keine Entscheidung aus dem Bauch heraus treffen würde. Die Chemie musste stimmen. Allen voran war er sich jedoch unsicher, ob er überhaupt Ausschau nach einem neuen Partner halten sollte. Er wollte nicht der Ranger sein, der bekannt dafür war, andauernd seine Partnerpokémon zu verlieren.
"Also nichts in Aussicht.", stellte die Stimme vom FangKom fest. Damit hatte sie den Nagel auf den Kopf getroffen. "Die Verstärkung müsste auch bald da sein.", fuhr sie mit den wichtigen Dingen fort. Es war klar, dass Saku eine derart gefährliche Mission nicht alleine bestreiten würde. Schon gar nicht ohne ein schützendes Partnerpokémon an der Seite.
"Hast du ein Glück!" - "Wieso? Krieg ich anschließend einen Drink von dir spendiert?", scherzte der Schwarzhaarige, als wieder die dieses Mal eifersüchtig klingende Stimme aus dem FangKom drang. Es kümmerte den Ranger aber eigentlich nicht, warum er angeblich ein solches Glück haben sollte. Einen Drink würde er aber sicherlich nicht ausschlagen.
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Route 6 - Seite 2 Empty Re: Route 6

Beitrag von GastDo März 09, 2017 5:56 pm

cf: Rayono City  ~  Saku & Caitlyn

Caitlyn war ein paar Tage bei ihrer Schwester zu Besuch gewesen. Sie hatte endlich mal soetwas wie Urlaub gehabt und wollte danach noch ein paar Tage zu ihren Eltern. Doch heute in aller früh hatte sie einen Anruf bekommen. Im Westen auf Route 6 hatte man mehrere Flegmon gesichtet, deren Rute abgetrennt war. Soviel zu Urlaub. Aber das störte Cait nicht im geringsten. Sie liebte ihre Arbeit über alles und jeder wusste, dass man auf sie zählen konnte, wenn irgendwas im argen war.
Ein Flegmon ohne Rute war jetzt eigentlich nichts Ungewöhnliches. So etwas kam bei diesen Pokemon durchaus schon mal vor. Hier aber handelte leider nicht um ein oder zwei Exemplare sondern um wesentlich mehr. Das war kein Werk der Natur, sondern schlechter Menschen. Auch wenn Cait immer ein wirklich positiver Mensch war und der Meinung, dass jeder eine Chance verdient hatte, so konnten Wilderer auf diese Seite der jungen Frau nicht hoffen. Ganz im Gegenteil – die Rangerin hatte ein ziemliche Wut im Bauch. Sie wusste, dass das Schmerzempfinden dieser Wasserpokemon erst spät einsetzte, aber es setzt ein und die langsame Reaktionszeit so schamlos auszunutzen machte sie sauer. Den Zorn nahm auch Nymphaea wahr, die neben ihr her schwebte und daraufhin vorsichtig die Hand der jungen Frau berührte. Caitlyn blieb stehen und sah ihr Pokemon mit schief gelegtem Kopf an. „Ja du hast ja recht. Ich sollte durchatmen“, seufzte sie und blickte dem Guardevoir in die Augen. Sie atmete ein paar mal tief durch.
„Ich bin gerade kein guter erster Eindruck, oder?“ Das war auch kein Wunder. Sie hatte mit ihrer Schwester bis tief in die Nacht erzählt und nach nur vier Stunden Schlaf klingelte ihr FangKom. Man hatte ihr mitgeteilt, dass sie sich mit einem gewissen Saku Laine treffen sollte. Er würde ihr bei der Mission helfen.
Dank Nymphaea hatte sie sich wieder beruhigt. Manch einer sagte Caitlyn eine gewisse Ruhe nach, aber die junge Frau wusste, dass das zu großen Teilen der Verdienst ihres Pokemons war. Immer wen Caitlyn die Hutschnur zu platzen drohte, war das Pokemon da. Das Guardvoir und sie waren außerdem auch ein gutes Team und harmonierten perfekt. Sie hätte sich keine andere Partnerin vorstellen können. Nymphaea vertraute ihr blind und sie tat alles daran, sie nicht zu enttäuschen. Dennoch fürchtete sie sich immer wieder, dass ihr etwas zustoßen könnte.

Sie kam an Route 6 an und sah einen schwarzhaarigen Mann gerade in sein FangKom sprechen. Das wird er bestimmt sein, dachte sich die Rangerin und ging geradewegs auf ihn zu. Das Haar hatte sie zu einem dicken Zopf geflochten, damit es sie nicht störte. Ein Fremder würde kaum eine Rangerin in ihr vermuten, denn das knielange Kleid wirkt nicht gerade praktisch. Nur beim genaueren hinsehen, konnte man erkennen, dass unzählige Stellen geflickt waren und der ein oder andere Grasfleck stur auf dem weißen Stoff verharrte – darüber hinaus war ihr Schuhwerk alles andere als damenhaft. Dazu kam, dass am Gürtel verschiedenste Lederbeutel und kleine Ledertaschen befestigt waren, die optisch nicht unbedingt passten. Doch Caitlyn gab nicht viel auf Äußerlichkeiten. Sie musterte den jungen Mann kurz abschätzend. Ihr wurde bereits mitgeteilt, dass Saku Laine keinen Partner hatte zur Zeit und Caitlyn war nicht so unsensibel ihn danach zu fragen. Sie wollte sie gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn Nymphaea nicht mehr an ihrer Seite wäre. Als sie bei ihm angekommen war verneigte sie sich kurz. „Saku Laine?“ fragte sie höflich, wobei sie kaum glaubte das ein anderer Ranger hier einfach so warten würde. Als er sich umdrehte konnte sie ihre Vermutung bestätigen. Damit sie in ihrer verträumten Art nicht an dem Mann vorbei lief, hatte man ihr nämlich in weiser Voraussicht ein Foto geschickt. „Ich bin Caitlyn MacKenzie“, stellte sie sich knapp mit einem Lächeln auf den Lippen vor.
Sie blickte sich kurz um. Wo fing man am besten an. Sie könnten die gesamte Route durchkämmen, was aber wenig sinnvoll wäre. Hier hab es genug Höhlen wo man sich verstecken konnte und der Wald war auch dicht genug um nicht aufzufallen. Sehr wahrscheinlich, so glaubte Cait, würden sich die Wilderer in der Nähe des Flusses aufhalten, denn dort waren auch die Pokemon zu finden. Ihre Vermutungen hatte sie am Morgen auch ihrer Schwester mitgeteilt. Catherine hatte ihr versprochen, dass sie die ganze Zeit für sie erreichbar ist, sobald sie die Übertäter stellten könnte sie auf die Polizei aus Rayono City zählen. Caitlyn schätzte gute Zusammenarbeit über alles und war froh gewesen über das Angebot ihres Zwillings.
„Ich denke man sollte sich ein Bild über das Ausmaß der 'Verstümmelung' ansehen“, begann Caitlyn langsam und angewidert sprach sie das Wort Verstümmlung aus. Natürlich gab es weit schlimmere Zurichtungen als 'nur den Schwanz abgeschnitten zu bekommen' – das machte es aber keinen Deut besser! Sie hasste es, wenn Menschen so mit Pokemon oder anderen Menschen umgingen. Das war abartig! „Wenn sie nicht ganz dumm sind werden wir wohl kaum über ein Lager stoßen. Trotzdem könnte man in der nähe des Flusses nach so etwas Ausschau halten. Ich befürchte, dass sie die Ruten bei Dämmerung oder nachts sammeln. Denn hier auf der Route ist bei Tag schon einiges los.“ Die Route hatte damals zu ihrem Gebiet gehört, deswegen wusste sie um das Gewusel, dass hier manchmal herrschte. Aber sie wusste auch, dass die Pokemon hier oftmals sehr viel mehr mitbekamen, als ein Mensch glaubte.
Während sie auf seine Einschätzung wartete, stellte den Ton an ihrem FangKom am Arm aus. Das letzte was sie jetzt brauchen konnte, war jemand der anrief. Währenddessen fiel ihr auch endlich ein, woher sie den Mann kannte. Er war Lehrer an der Ranger Schule im weißen Wald. Caitlyn versucht so oft wie möglich nach Hause zu reisen, auch wenn es nur für ein paar Tage war. Und dann ließ sie es sich auch nie nehmen in ihrer alten Schule vorbei zu schauen.
Guardevoir lehnte an einem Baum und wartet ruhig aber aufmerksam. Sie beobachtete Saku ziemlich genau, auch wenn das nicht so offensichtlich war. Eine falsche Bewegung und das Pokemon wäre bei ihrer Partnerin. Diese jedoch war in ihrer offen freundlichen Art darin vertieft herauszufinden, was Saku von der ganzen Sache hielt.
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Beitrag von GastDo März 16, 2017 2:36 pm

Offenbar ließ die Verstärkung nicht lange auf sich warten. Als der Ranger seinen Namen hörte, wandte er sich halb herum, um den Neuankömmling zu betrachten. Eine Frau. Wieso gab es immer wieder diesen Wink des Schicksals? Warum versuchte man auch immer wieder, ihn zu etwas zu zwingen? Man könnte wohl sagen, dass es keine böse Absicht war. Die Tatsache, dass Saku sich distanzierte, dass er kein neues Partnerpokémon wünschte, es hatte egoistische Beweggründe, derer Saku sich nur allzu gut bewusst war. Zumindest aber schien Caitlyn kein großes Geplänkel zu erwarten, sondern kam direkt auf die Situation zu sprechen. Das war etwas, mit dem Saku ausgesprochen gut leben konnte. Um einiges besser als erzwungene Konversationen über das Wetter.
Caitlyn machte alsbald auch ziemlich deutlich, was sie von den Taten der Wilderer hielt. Sie sprach das Wort "Verstümmelung" so angewiedert aus, dass Saku sich ein kurzes, amüsiertes Lächeln nicht verkneifen konnte. Auf Saku machte es tatsächlich einen leicht naiven Eindruck. Wie viele Schüler gab es nicht, die ebenso angwiedert von einer Sache sprachen oder so schockiert darüber waren, dass ihr hübsches, kleines Weltbild in sich zusammenbrach? Er hatte bereits einige gesehen. Hatte in der RPV auch einige Ranger kennengelernt, die diese kurz darauf verlassen hatten. Es gab Dinge, mit denen sich nicht jeder auseinandersetzen konnte und wollte.
Saku hätte nur allzu gerne einen makaberen Witz gerissen, doch so wie Caitlyn sprach, hätte sie ihn wohl nicht allzu gut aufgenommen. Davon abgesehen zählte das wohl zu einer Konversation, die er nicht wollte. Die Wilderer stellen, die Mission erledigen und nichts wie weg. Ehe das Ganze doch noch in eine nicht wünschenswerte Richtung umschlug.

Der Ranger nickte bei Caitlyns Vorschlag, sich das Ausmaß anzuschauen. Es war ein logischer Schritt. "Je nachdem wie viele Flegmon betroffen sind, lässt sich vielleicht feststellen, ob wir es mit einer großen oder einer kleinen Bande zu tun haben." Schließlich brauchte man auch genügend Leute, um den Flegmon die Rute abzuschlagen. Flegmon waren vielleicht nicht die aktivsten Pokémon, aber das machte sie nicht gänzlich ungefährlich und trotz allem brauchte man Manneskraft, um aus den Ruten Profit zu schlagen. Je mehr es waren, desto mehr Ruten konnten sie schließlich sammeln.
Es konnte jedenfalls nicht schaden zu wissen, ob man es mit einer kleinen Bande zu tun hatte, die auf schnelles Geld aus war oder ob es ein großes, organisiertes Verbrechen war. Ersteres war wünschenswert. Wer auf schnelles Geld aus war, der machte verräterische Fehler. Fehler, die ihnen den Kopf kosten konnten.
Ein Lager schloss Saku jedoch ebenfalls aus. Es war zu riskant. Selbst für Anfänger, die sich zum ersten Mal mit etwas derartigem befassten. Zumindest schrieb Saku diesen Menschen einen gewissen Grad an Intelligenz zu, wenn sie bis jetzt unentdeckt geblieben waren. "Ein Lager werden wir wohl nicht finden, nein.", stimmte er zu. "Aber ich rechne damit, dass wir auf Fallen stoßen werden." Es mochten Flegmon sein. Pokémon, die für ihre Langsamkeit und Trägheit bekannt waren. Saku zweifelte jedoch, dass sich ausschließlich Flegmon am Fluss finden lassen würden. "Wenn sie auch nur etwas Ahnung haben, stellen sie Fallen auf. Es ist Zeit sparend und weniger riskant, wenn sie nur die aufgestellten Fallen abklappern müssen." Zumal gut versteckte Fallen nicht unbedingt von Passanten entdeckt wurden. Die Pokémon wurden mit Lockstoffen herangezogen, von denen die Menschen doch nichts mitbekamen. Es war weit weniger riskant, als zum Fluss zu gehen und munter Ruten zu sammeln.
"Davon abgesehen wird es sicherlich auch Lahmus oder Laschoking geben, die ihre Gruppe schützen." Und wenn dem so war, dann war das auch für Saku positiv. Mit Sicherheit konnte er ein Lahmus oder Laschoking fangen, damit es ihm aushalf. Als temporärer Partner. Im Fall der Fälle wollte man eben doch einen Partner an seiner Seite wissen. Auch, wenn es wohl eher eine Art Zweckbündnis darstellte. Aber das tat der Sache ja keinen Abbruch.
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Beitrag von GastDo März 30, 2017 12:59 pm

Saku & Caitlyn

Was Saku nicht wissen konnte, was das Cait durch aus schon Bilder gesehen hatte, bei denen sich der ein oder andere Magen umgedreht hätte. Verstümmlungen waren ihr kein fremde Bild. Jedoch war das amüsierte Lächeln des Rangers herzlich egal. Sollte er von ihr denken was er wollte, solange er vernünftig seinen Job machte. Daran hatte Caitlyn jedoch keinen Zweifel. Sie war froh, dass er ihren Vorschlag annahm – Diskussionen waren nicht gerade ihre Lieblingsbeschäftigung – und nickte in seine Richtung.

„Wenn wir hier weiter gehen,“ sie zeigte zwischen den Bäumen lang „kommen wir direkt zum Fluss.“ Sie wartet kurz und wandte sich ihrem Guardvoir zu. „Nymphaea halt mit die Augen offen, sobald wir näher am Fluss sind. Laine-san hat recht, wir sollten auf jeden Fall nach Fallen die Augen offen halten.“ Das Guardvoir nickte leicht und Caitlyn ging los. Die Anrede gebot der Höflichkeit. Da Saku sich ihr nicht vorgestellt hatte, wieso auch sie hatte ihn ja schon mit Namen angesprochen, und sehr distanziert wirkte, wollte sie nicht unhöflich sein.
Ihre Schritte durch den Wald waren sehr bewusst und aufmerksam. Sie achtete sehr gut auf ihre Umgebung, denn jetzt war keine Zeit zum Träumen. Sie stellte wieder mal fest, wie sehr sie ihre Stiefel liebte. Bequem und wirklich knöchelschonend. Sie wandte sich Saku zu. „Ich hoffe wirklich, dass es ein Lahmus oder Laschoking gibt. Doch befürchte ich, wenn ein solche Pokemon da ist, stimmt etwas nicht mit ihm. Die psychokinetischen Kräfte beider Pokemon sind nicht gerade zu verachten.“ Flegmons und ihre Entwicklungen waren zwar langsam aber nicht dumm.

Es dauerte nicht lange und der Wald lichtete sich. Am Ufer des Flusses zog sich ein breiter Wiesenstreifen entlang. Jetzt musste sie erst recht achtsam sein. Caitlyn sah sich um und sog die Eindrücke ein. Am Waldrand einige Meter von ihnen entfernt war eine Gruppe Tarnpignon und am Fluss selbst tummelte sich ein Gruppe Sesokitz im Sommerkleid. Wie wurde vom Waldrand von einem Kronjuwild beobachtet. Caitlyn war sich sicher, dass er auf die anderen aufpasste. Doch von einem Flegmon war weit und breit nichts zu sehen. Nun gut, der Fluss war lang, also würde ihnen nichts andere übrigbleiben als entlang zu gehen.

Sie blieb stehen und wandte sich Saku zu. „Wenn wir dem Fluss folgen, werden wir früher oder später auf die Pokemon treffen. Es ist so früh am Tag, dass wir keine Angst haben sollten, das sie uns mitbekommen.“ Sie zwirbelte eine Haarsträhne, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte. Das tat sie immer wenn sie noch irgendetwas anderes sie beschäftigte.
Ihre Partnerin erschien neben ihr. Caitlyn hatte sich mit den Jahren daran gewöhnt, dass das Pokemon immer plötzlich neben ihr auftauchte, trotzdem war sie immer noch ein bisschen erschrocken wenn es so plötzlich passierte. Nymphaea hielt immer ein bisschen Abstand, trotzdem war man fast immer unvorbereitet wenn es passierte. Doch Cait blieb vollkommen ruhig nur den Bruchteil einer Sekunde setzte ihr Atem aus, dann war alles wieder in Ordnung. Das Pokemon kam zu ihr und deutete das Flussufer entlang. Sie schwebte schon vor, was der jungen Frau sagte, dass sie sich beeilen sollte. Es war doch vollkommen normal, das die beiden mittlerweile die Gewohnheiten der anderen kannten, oder nicht? „Sie hat etwas gefunden.“, sagte sie zu Saku und folgte dem Pokemon zügigen Schrittes.

Die wilden Pokemon sahen ihr nach, ließen sich von der Frau aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie war wohl einfach nicht gefährlich für sie. Damit hatte der Instinkt der Pokemon auch vollkommen recht. Sie war wachsam, aber noch immer hatte sie keine Falle gesehen. Glücklicherweise sahen zwei Augenpaare mehr als eins. Saku würde sich melden, wenn er was fand. Zudem war Caitlyn sich fast sicher, dass die Fallen nicht nur den Flegmons gefährlich geworden waren.
Der Fluss mache einen Schlenker und fiel einen Hügel hinab. Cait blieb abrupt stehen. Sie wartet aus Saku und deutete ins Tal hinab. Die Flegmon hatten sie auf jeden Fall gefunden. Am Ufer waren mehrere rosafarbene Flecken zu erkennen...
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Beitrag von GastDo März 30, 2017 6:50 pm

Caitlyn wies in eine Richtung und gab ihrem Partnerpokémon schließlich eine Anweisung. Es war nicht die Anweisung als solche, die Saku dazu veranlasste, skeptisch eine Braue zu heben. "Laine...-san?", widerholte er verdutzt, leise für sich. Hatte sie ihn gerade wirklich "Laine-san" genannt? War ihr Name nicht Cailyn MacKenzie? Nein, er war sich ziemlich sicher, so hatte diese Rangerin sich vorgestellt! Ob es einen tieferen Sinn hatte, warum sie auf eine solch... eigenartige Sprachweise zurückgriff, die Fehl am Platz war? Tatsächlich konnte Saku sich keinen wirklich Grund ausmalen, außer vielleicht, dass Caitlyn versuchte, etwas zu sein, was sie nicht war oder den Namen Saku für missverständlich empfand. Kam vor. Saku verknifft sich auch jeglichen Kommentar dazu. Er war ohnehin nicht an einer wirklichen Konversation interessiert.
Während sie foranschritten war wenigstens nur die Arbeit das Thema. Das sorgte zwar in gewisser Weise für eine Konversation, diese war aber zumindest für die Mission relevant. Caitlyns Bedenken konnte Saku jedoch nicht komplett teilen. "Auch ein Lahmus oder Laschoking kann nicht Augen und Ohren überall haben, selbst wenn sie beachtliche Kräfte haben.", meinte er. Natürlich waren diese Pokémon nicht zu unterschätzen, aber auch nicht zu überschätzen. "Wenn ein frisch entwickeltes Pokémon auf die Gruppe aufpasst, kann es damit vielleicht auch einfach noch nicht umgehen." Zumindest war das eine Möglichkeit, auch wenn der Ranger nicht wirklich daran glaubte.
"Oder aber wir haben es wirklich mit einer größeren Bande zu tun, die zahlenmäßig überlegen ist." Und vielleicht sogar mit Elektropokémon oder Ähnlichem aufwarteten. Das war vielleicht nicht verkehrt, wenn man mit Flegmon hantierte.

Während Caitlyn erneut mit Erklärungen aufwartete, die Saku eigentlich nicht für notwendig hielt, kehrte auch ihr Partnerpokémon zurück, das wohl etwas entdeckt zu haben schien. Schweigend, aber zügig, folgte Saku der Rangerin und ihrem Partner. Das Revier der Flegmon war bald schon erreicht.
"Ich schau mich auf dieser Seite um.", gab der Ranger von sich und deutete auf eine Seite des Flusses. Sich aufzuteilen hielt er zunächst für die bessere Option, um sich das Ausmaß anzuschauen, obwohl er nicht klar und deutlich eine Aufteilung vorschlug. Tatsächlich setzte er sich einfach in Bewegung und sah sich in der Nähe dr Flegmon sorgfältig um. Sein Weg führte ihn jedoch etwas abseits des Flusses. Bevor er sich das wirkliche Ausmaß ansah, wollte er die Umgebung des Flusses nach Fallen abklappern. Er bezweifelte, dass sie zu nah am Fluss aufgestellt waren.
Schließlich wurde er fündig, nachdem er einen der umgebenen Büsche näher inspiziert hatte. Tatsächlich fand er eine Falle vor, die ein armes Flegmon beinhielt und ließ es sich nicht nehmen, diese Falle behutsam zu öffnen, um das Flegmon wieder herauszuholen. Nachdem er es herausgeholt hatte, schloss er die Falle vorsorglich, damit kein zweites Flegmon hineinstolpern würde, während das nun freie Flegmon in aller Gemütlichkeit zum Fluss zurücktrottete.
Mehr fand Saku, in diesem Gebüsch, jedoch nicht und machte sich vorsorglich auf zum nächsten. Eine zweite Falle und ein zweites, armes Flegmon, das hineingeraten war. Er wiederholte die gleiche Prozedur. Befreite das arme Wasserpokémon aus seiner misslichen Lage und entließ es in die Freiheit. Doch bevor er dazu kam, die Falle zu schließen, fiel ihm eine kleine Sache auf, die doch arg nach... Futter aussah? Vorsorglich nahm er es aus dem Käfig und nahm es vorerst mit. Es konnte schließlich ein Hinweis sein.
Nachdem er weitere Gebüsche nach Fallen abgesucht hatte, machte er sich wieder auf dem Weg zum Fluss und musste alsbald feststellen, dass das, was er in dem einen Käfig gefunden hatte, wirklich einen Lockstoff darstellte. Wenn auch langsam trotteten einige Flegmon auf den Ranger zu, angelockt von diesem herrlichen Duft, den Saku selbst jedoch nicht wahrnehmen zu vermochte. "Ich verstehe.", gab er von sich.

Kaum versuchte Saku jedoch, sich die Rute eines der Flegmons näher anzusehen, hielt er doch inne und sprang schleunigst zurück, um den Juwelen, die in dem Boden vor ihm einschlugen, auszuweichen. Pokémonattacken konnten echt unheimlich sein. Ins Besondere, wenn man mit gefährlichen Geschossen bombardiert wurde, wie von Juwelenkraft. Der Übeltäter war schnell ausgemacht. Tatsächlich ein Laschoking. Da hatte sich der Ranger ja in eine ganz hervorragende Situation manövriert. Zum Glück war er kein Bewegungsmuffel und war relativ flink auf den beiden. Exakt wegen solchen Situationen. Ein schöner Ranger wäre er, wenn er nicht mit so einer Situation umzugehen wusste.
Ehe das Laschoking sich versah, kam ihm auch schon ein FangKom entgegen. "Che-" Ein Ausruf, der abrupt unterbrochen wurde. Er schnalzte mit der Zunge, als das wilde Pokémon den FangKom abwehrte. Cherry war nicht hier. Wieso hatte er darauf gebaut, das Laschoking mit einem Angriff ablenken zu können?
"Dann eben auf die harte Tour." Auch, wenn es wohl eher die harte Tour für sich selbst war. Das Laschoking hatte immerhin den Vorteil, dass es angreifen konnte. Der zweite Fangversuch. Doch kaum war der FangKom wieder in Aktion, begann die Erde zu beben und brachte den Ranger aus dem Gleichgewicht. Nicht dumm, von dem Laschoking, Erdbeben einzusetzen, auch wenn es mit Sicherheit Aufmerksamket erregte und den anderen Flegmon nicht besonders zu Gute kam. Es war blind vor Wut. Tobte. Saku ließ den FangKom jedoch nicht von seiner Bahn ankommen, auch nicht, als der Boden um ihn zu bröckeln begann und einige, kleinere Steine wie Wurfgeschosse in die Luft beförderte, kleinere Teile seiner Kleidung aufriss und auch seine Wange letztendlich nicht verschont blieb.
Das Beben hörte augenblicklich auf, als der Fangversuch glückte und das Laschoking wieder zur Ruhe kam. Gerade noch hatte Saku jedoch erleichtert ausgeatmet, verlor er auch schon das Gleichgewicht völlig und machte eine volle Landung in den Fluss. Das der Grund unter ihm gebrochen war, trug seinen Teil dazu erheblich bei.
Als er auftauchte, stand das Laschoking bereits am Rand und sah zu ihm herunter. Saku wusste nicht ganz zuzuordnen, ob das Laschoking sich nun sorgte oder ob es ihn innerlich einen Vollidioten schimpfte. Vielleicht überwog die Sorge, gemischt mit ein bisschen Schadenfreude. Zum Protest zeigte der Ranger auf das Pokémon. "Schau du mich nicht so an, du bist derjenige, der sich von Wut hat blenden lassen!" Das Laschoking starrte ihn für einen Moment verdutzt an, ehe es den Kopf nachdenklich zur Seite neigte. Sein Blick schweifte über den Fluss, über einige Flegmon, die sich in trottende Manier Schutz gesucht hatten oder wieder aus dem Wasser kletterten.

Schließlich hievte der Ranger sich wieder an Land, während das Laschoking versuchte, ihm dabei behilflich zu sein. Na, das war ja ganz wunderbar gelaufen mit diesem unfreiwilligem Bad. Wie sollte er das nur erklären. Er nahm sein Stirnband vom Kopf, wringte er vorsichtig aus und prüfte dann in aller größter Sorgfalt, ob die Steine es irgendwie beschädigt hatten. Er lächelte melancholisch und zufrieden, als er feststellte, dass es glücklicherweise unversehrt geblieben war.

# tbc: ???
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Beitrag von GastSo Jun 18, 2017 11:31 pm

cf: Ewigenwald
Huii. Jetzt war er schon tatsächlich drei Wochen unterwegs gewesen! Und der Bursche musste wirklich sagen, dass es ihm durchaus gefiel, so als Trainer unterwegs zu sein. Wobei er sich wahrscheinlich noch nicht ganz als Trainer bezeichnen konnte. Immerhin hatte er noch keinen einzigen Arenakampf bestritten, oder sonstige Dinge, die einen Trainer wirklich auszeichneten! Viele Kämpfe hatte er mit Shinji oder Rei auch noch nicht bestritten oder mit ihnen trainiert. Er fand es viel interessanter, sich die ganzen Pokemon anzuschauen, die Umgebung zu erkunden oder andere Trainer kennenzulernen. Mit manchen war er auch schon kurze Zeit zusammen gereist. Wenn Tabris auf einer Route zum Beispiel einen netten Trainer getroffen hatte, waren sie auch schon zusammen zur nächsten Stadt gelaufen. Gut. So oft kam es jetzt auch nicht vor, aber immerhin!
So hatte Tabris bislang auch schon Stratos City, Rayono City und gestern hatte er sogar Marea City erreicht! In Marea City hatte er sich aber nicht lange aufgehalten, hatte er doch ein bisschen über die Route 6 gehört. Angeblich soll sie recht Naturbelassen sein und oft traf man hier auf allerlei Pokemon und andere Trainer. Sogar ein Klimainstitut befand sich wohl dort! Das wollte der Grauhaarige unbedingt sehen. Und es wurde Zeit, dass er anfing, wirklich ein Trainer zu sein. Er musste seine Pokemon trainieren und vielleicht auch einen Trainer zum Kampf herausfordern. Bislang wurde er nämlich immer nur von Anderen herausgefordert und nicht andersherum. Das musste sich mal ändern! Doch erst…sollte Shinji eine neue Attacke lernen. Zwar wusste Tabris, dass Pokemon neue Attacken lernen können, wusste aber nicht wie das gehen konnte. Mussten sie etwas bestimmtes dafür tun, oder kam es einfach so? Oder kam es in einer Notlage, oder wenn sie sich besonders wohl fühlten? Hach, das war wirklich kompliziert! Zum Glück hatte der Bursche keine Probleme damit, sich zu erkundigen, wie es denn jetzt wirklich funktionierte. Und zum Glück fand man im Pokemon Center immer schnell Hilfe, was das anging. Oder unter anderen Trainern. Alleine stand man nie da! Auch wenn der Junge sich natürlich bei der Professorin hätte melden können. Allerdings war sich Tabris noch nicht so sicher, ob er dies wirklich tun sollte. Seine Ansprechperson war ja Professor Campshire gewesen. Doch leider hatte er vor einiger Zeit die Nachricht bekommen, dass die Professorin in eine andere Region gereist war. Schade. Tabris war am Anfang wirklich traurig gewesen. Immerhin war sie diejenige gewesen, die ihm die Reise hier überhaupt ermöglicht hatte! Nun hatte eine gewisse Elizabeth Periwinkle ihren Platz als Regionsprofessorin eingenommen. Zwar hieß es, Tabris könne sie auch jederzeit kontaktieren, doch noch hatte der junge Trainer dies nicht getan. Er hätte sie gerne vorher kennengelernt, ehe er sie einfach übers VisoCaster kontaktierte und mit Fragen löcherte! Das war ja auch nicht gerade die feine Art.

Doch das war jetzt ja auch ziemlich egal. Immerhin hatte er es auch so herausgefunden, wie man Pokemon neue Attacken beibringen konnte. Auch wurde ihm mitgeteilt, was ein Serpifeu so an Attacken lernen konnte und dass er es am besten mit Grasmixer versuchen sollte. Diese Attacke wäre wohl gut zu lernen und Tabris hatte sich fest vorgenommen, dies auch mit Shinji zu üben! Sein Serpifeu war natürlich auch sofort Feuer und Flamme dafür gewesen und beide würden sich mächtig ins Zeug legen, diese Attacken zu erlenen. Was…sich dann doch als schwieriger herausstellte, als vorerst angenommen. Hachja. Und nun? Nun versuchten Tabris und Shinji es seit knapp zwei Stunden, es hinzukriegen diese Attacke zu lernen. Sein Pokemon hatte einen Baum als Opfer ausgewählt und Tabris saß in der Nähe im Gras und durchwühlte ein paar Zettel. Im Pokemon Center hatte er sich genau aufgeschrieben, wie das funktionieren sollte, nur irgendwie hatte er das Gefühl, irgendwas falsch zu machen. Rei unterstützte Shinji natürlich wo sie nur konnte, aber auch das Gelatini war in etwas so brauchbar wie Tabris. Ein ziemliches Ärgernis, aber sie hatten sich vorgenommen nicht aufzugeben! Jedenfalls noch nicht.
“Oho, na das sieht ja interessant aus! Habt ihr vor den Baum zu fällen?“, ertönte dann plötzlich hinter ihnen eine Stimme und Tabris drehte sich etwas überrascht um. Huch? Er hatte nicht erwartet plötzlich angesprochen zu werden und auch Shinji ließ das Training ruhen. Nun standen sie einem anderen Jungen gegenüber. Vielleicht ein, oder zwei Jahre älter als Tabris. Er hatte braunes, ziemliches wuscheliges Haar und grüne Augen. Ein keckes Grinsen zierte sein Gesicht und die Hände hatte er in den Hosentaschen vergraben. Neben ihm stand ein Pokemon, welches Tabris nur aus Büchern kannte. Es war ein Panflam und gehörte zu den Starterpokemon aus der Sinnoh Region. Ziemlich cool! “Oh! Eh…hallo! Also eigentlich sind wir nur am Trainieren, der Baum sollte danach eigentlich noch stehen.“, antwortete Tabris schließlich. Er hatte bestimmt nicht vor, mit Serpifeu den Baum zu fällen! Auf die Antwort lachte der fremde Junge allerdings nur und trat näher. “Schon gut, ich wollte dich nur ein wenig ärgern. Ich hab schon gesehen, dass ihr nur am Trainieren seid.“ Die Antwort ließ den Grauhaarigen nur verwirrt den Kopf schief legen. Ärgern? Warum sollte er das tun? Sie kannten sich doch nicht, also warum sollte er denn bitte Tabris ärgern? Wieder lachte der Junge. “Guck nicht so, ich mache nur Spaß. Ich bin Eddi und das ist mein Partner Panflam. Wir waren eigentlich auf dem Weg in die nächste Stadt, haben uns aber wohl verlaufen.“, stellte sich der Junge dann vor und erklärte auch direkt, dass er sich wohl verlaufen habe. “Oh, verlaufen ist nicht so schön. Ich habe eine Karte, vielleicht finden wir so den genauen Weg?“, bot Tabris dann auch schon sofort seine Hilfe an, ehe er kurz stockte. Huch. Da hatte er doch glatt vergessen, sich selber auch vorzustellen! “Mein Name ist übrigens Tabris und das hier ist Shinji. Kommst du nicht aus Einall?“ Eddi hatte ein Panflam, welches ja eigentlich zu den Startern der Sinnohregion gehörte und hatte sich dann auch noch verlaufen. Tabris tippte also darauf, dass seine neue Bekanntschaft nicht aus Einall kam und dieser nickte darauf auch. “Genau. Ich komme eigentlich aus Sinnoh. Falls…dir das was sagt. Ich bin mit meinem Onkel hergekommen, weil er etwas sucht. Aber das ist ja nicht so wichtig. Das Angebot mit der Karte nehme ich aber gerne an!“

Natürlich hatte Eddi Tabris durch seine Worte direkt neugierig gemacht. Sie waren aus Sinnoh hierhergekommen, weil sie etwas suchen? Was das wohl war? Es war immerhin ein weiter Weg bis nach Einall, da musste es gewiss etwas wichtiges sein. Aber der junge Trainer fragte nicht weiter nach. Er fand es unhöflich, weiter nach Dingen zu fragen, die ihn ja eigentlich nichts angingen. Auch wenn die Frage wirklich auf der Zunge brannte! Also kramte er einfach seine Karte von Einall aus seiner Tasche und breitete diese auf dem Boden aus. “Hier, schau. Ich glaube…wir müssten hier sein! Auf Route 6. Und je nachdem wo du hinwillst, könntest du nach Panaero City oder nach Marea City.“, meinte Tabris und tippte die Orte nach einander auf der Karte an. Eddi hatte die ganze Zeit schweigend zugesehen. “Ich wollte nach Panaero City. Dann müsste ich also in diese Richtung…“, antwortete der Junge und kratze sich nachdenklich am Hinterkopf. “Mit meiner Orientierung, bin ich wahrscheinlich erst in fünf Jahren da.“, lachte er schließlich und Tabris rollte die Karte wieder zusammen. Nachdem er diese wieder in seiner Tasche verstaut hatte und sich wieder aufgerichtet hatte, sagte er zu Eddi:“Ich möchte auch nach Panaero City. Ich möchte ganz Einall erkunden! Wenn du möchtest, können wir ja gemeinsam nach Panaero City gehen. Mit einer Karten sollten wir uns auch nicht verlaufen.“
Ein Angebot, welches Tabris in ein ziemliches Abenteuer ritt, auch wenn er es jetzt noch nicht wusste. Eddi schien sich über dieses Angebot ziemlich zu freuen und war direkt Feuer und Flamme! “Wenn es dir nichts ausmacht, fände ich das echt super! Aber…Moment. Wenn du mir hilfst, will ich auch dir helfen.“ Der plötzliche Ernst in Eddis Stimme überraschte Tabris. Wobei wollte er ihm denn helfen? “Du warst mit Shinji ja am Trainieren. Wie wäre ein kleines Training mit Panflam? Er wird nicht wie ein blöder Baum stehen bleiben und auch mal zurückschlagen! Na? Was sagst du?“

Der junge Trainer musste gar nicht lange über die Worte nachdenken und nickte sofort. Das wäre wirklich ein super Angebot und so konnte Shinji stärker werden! Dieser war auch sofort begeistert und stellte sich dem Panflam gegenüber. “Da sage ich nicht nein!“, antwortete Tabris also und Eddi ging mit Panflam ein wenig auf Abstand, sodass der erste Angriff nicht direkt ein Volltreffer sein würde und Shinji noch Zeit zum Ausweichen hatte. “Alles klar! Seid ihr bereit? Also wir sind es! Los geht’s, Panflam! Kratzfurie, schnell!“ Kaum hatte Eddi den Kampf begonnen, raste das Feuerpokemon auch schon auf Shinji zu. Auf Befehl seines Trainers konnte es gerade noch ausweichen und konterte mit Tackle. Der Angriff hatte gesessen und Panflam landete auf dem staubigen Boden. Im Punkt Schnelligkeit war das Serpifeu überlegen, allerdings besaß Panflam den Typvorteil. Um Panflam aber auch gar keine Chance zu lassen, setzte Serpifeu direkt mit Silberblick nach, um die Verteidigung des Feueraffen zu senken.
“Lass das nicht mit dir machen Panflam! Flammenrad, los!“, wies Eddi sein Pokemon dann an, welches direkt aufsprang und mit Flammenrad angriff. Keine gute Sache! “Schnell, du musst ausweichen!“, rief Tabris und Shinji eilte los, um den Angriff noch zu entkommen, was nicht so klappte. Panflam traf und schleuderte das arme Serpifeu über das Kampffeld. Tabris bat, dass sein Pokemon aufstehen würde und Shinji erhob sich schließlich. Auch wenn es schon ziemlich wackelig auf den Beinen war. “Nicht aufgeben, Shinji! Tackle, los!“ Shinji hörte und rannte auf das Panflam zu. Darauf hatte Eddi aber nur gewartet und wies Panflam an, wieder mit Flammenrad anzugreifen. Ausweichen? Nicht möglich. Shinji rannte geradewegs in den Angriff und…hatte damit das Ende des Kampfes besiegelt. Besiegt lag das kleine Serpifeu auf dem Boden und Panflam sprang daneben freudig auf und ab. “Haha, ein guter Kampf, aber ihr müsst noch ganz schön was lernen!“, rief Eddi und ging zu den beiden Pokemon. Tabris lief natürlich auch schnell zu seinem Pokemon und nahm es auf. “Du hast dich echt angestrengt Shinji, du warst toll!“ Nur schade, dass er nicht gewonnen hatte. Aber gegen ein Feuerpokemon zu gewinnen war wohl wirklich schwer. “Hier, damit kannst du Panflam heilen.“ Tabris hatte von Professor Campshire ja auch noch fünf Tränke bekommen, bevor aufgebrochen war und gab Eddi davon einen. Mit einem anderen, kümmerte sich der Grauhaarige um sein eigenes Pokemon, ehe er es in den Pokeball zurückschickte. “Das war ein toller Kampf, danke!“ Ein schlechter Verlierer war Tabris ja nun auch nicht! “Ach, ich hab zu danken! Immerhin zeigst du mir ja den Weg nach Panaero City!“, winkte Eddi ab und zog ebenfalls einen Pokeball aus der Tasche und richtete ihn auf Panflam. Der rote Strahl traf das Feuerpokemon und brachte es in das Innere des Balls. “Ruh dich aus, Panflam.“

“Wie lange hast du Serpifeu schon? Es schien nicht sonderlich viel Kampferfahrung zu haben.“, fragte Eddi dann, nachdem er den Pokeball wieder verstaut hatte. Etwas betroffen grinste Tabris. “Seit einen Monat so etwa. Ich bin noch nicht lange Trainer.“, gestand er, fühlte sich aber auch nicht schlecht oder so. Ihm war klar, dass er noch einen weiten Weg vor sich hatte, ehe er ein wirklich starkes Team hatte. Aber er war auch nicht unzufrieden damit. Immerhin hatte er schon lange darauf gewartet, dieses Weg zu gehen! “Oh wow. Das ist aber wirklich noch nicht so lange. Ich bin…hm…seit knapp zwei Jahren Trainer. Allerdings habe ich nur Panflam mit nach Einall genommen. Meine anderen Pokemon habe ich in Sinnoh gelassen.“ Wieder dieses Thema und dieses Mal konnte sich Tabris nicht zurücknehmen, zu fragen was er hier dann suchte. “Du hast vorhin schon erwähnt, dass du hier auf der Suche nach etwas bist. Darf ich fragen nach was?“ Man sah dem Jungen deutlich an, dass er seine Neugier nicht zügeln konnte und Eddi lachte. “Aber nur wenn du mir versprichst, es niemanden zu sagen! Und du darfst auch nicht lachen!“ Tabris nickte und versprach es. “Keine Ahnung, warum ich es dir eigentlich erzähle…aber du scheinst nett zu sein. Ich will mal nicht zu sein. Also…okay.“ Es schien, als müsste der Braunhaarige erst Mut fassen, ehe er es wirklich aussprach. Zugegeben, dies verringerte Tabris‘ Neugier kein bisschen. Aber er wollte auch nicht drängeln und ließ Eddi die Zeit, die er brauchte.

“Hast du schon mal von dem legendären Pokemon Arceus gehört?“, fragte Eddi schließlich und wieder nickte der Grauhaarige. Natürlich hatte er das! “Ja! Man sagt, es habe das Universum erschaffen. Unsere Welt, die Pokemon, einfach alles!“ Oh und wie er die Geschichte um Arceus kannte. Er liebte die Geschichten um die Legenden und ihre ganzen Mythen. Ob da ein Funke Wahrheit drin steckte? Ganz bestimmt.
“Genau! Es soll ein verdammt mächtiges Pokemon sein. Und ich…will es finden!“
Jep. Jetzt war Tabris überrascht. Und das so ziemlich. Zum einen, gehörte die Legende um Arceus nicht zu Sinnoh? Warum suchte er hier in Einall nach diesem besonderen Pokemon? Und außerdem. Wieso suchte Eddi nach Arceus!? “Du schaust schon wieder so überrascht! Aber ja. Bevor du fragst; ich suche wirklich nach Arceus. Mein Onkel hat gehört, dass sich ein wichtiges Artefakt, welches mit Arceus in Verbindung steht hier in Einall befinden soll. Und ich will Arceus so gerne sehen!“
Ein weiteres Mal bei diesem Treffen nickte Tabris. Ja. Er würde dieses Pokemon auch gerne sehen, wenn man schon die Möglichkeit dazu hatte. Es war ja wirklich etwas Besonderes! “Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei!“, sagte Tabris dann ernsthaft zu Eddi und dieser schien darüber überrascht zu sein. Ha! Jetzt war es mal nicht Tabris, welcher überrascht war! Allerdings wich der Überraschung ein Lächeln. “Danke. Aber jetzt lass uns nach Panaero City gehen!“

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Beitrag von GastFr Jul 06, 2018 4:45 pm


CF: Pokémon Center von Marea-City/After Event

Da musste das junge Mädchen alleine nach diesem Pokémon suchen wovon sie gehört hatte. Sie hatte sich etwas genauer informiert und es kam heraus das es ein einsames Fukano sei... Sie hatten es gesehen aber sich nicht ran getraut an diesen... Warum wusste Ruby nicht. Sie machte aber erst einmal einen Tag Pause nach der großen Katastrophe... Sie wollte sich etwas mit ihren Pokémon erholen, denn diese Zeit war wirklich fordern für die kleine Dame und so machte dabei eine Nacht halt in dem Pokémon-Center wo sie war und flog darauf am nächsten Tag sogleich los. Sie wollte dieses Pokémon haben und freute sich in dieser Hinsicht ein neues Pokémon mit Glück zu bekommen.. Grimm hatte sich ja auch entwickelt... es hatte sich zu einem guten Pokémon entwickelt und nun wollte sie all die anderen Pokémon.. Sugar musste sich noch entwickeln.. Dann würde sie ein gutes Team haben. Sie würde sich dennoch freuen wenn sie auch ein neues Pokémon bekommen würde.. Und hoffentlich fand sie das einsame Fukano... Sollte doch nicht so schwer sein oder?Jedenfalls nahm sie an doch als sie dort ankam musste sie schlucken.. Wo sollte sie als erstes suchen? Sie wusste es nicht und landete erst einmal an einem teil des Flusses.

"Washa... Denkst du, du schaffst es ein wenig die Gegend zu erkundschaften? ich schaue mich mit Grimm hier unten ein wenig um.... Ich laufe den Fluss hier entlang...", meinte sie nun entschlossen und holte Grimm aus seinem Ball und es freute sich und wollte als erstes von Ruby gestreichelt werden. Dies tat sie auch so gleich und streichelte Grimm, während Washa schon los flog... Ein fukano.... Sie lief nach einer kleinen mini Streichelpause mit ihrem Grimm los und es ging wie typisch von ihm voran und schnüffelte drauf los. Hoffentlich half uns die Nase von Grimm weiter und die Augen von Washa. Sie wusste das Fukano ein treues und loyales Pokémon war und auch oft auf Revier bestand.. Hoffentlich würde sie es durch einen Kampf oder ihrer Zuneigung überzeugen... Irgendwie würde sie es schaffen.. Sie lief weiter und auf einmal veränderte sich die Haltung von Grimm und auch Washa kam dann langsam wieder und Grimm versteifte sich und auf einmal kam ein Fukano angesprungen.. Ruby musste vor schreck zu beginn zusammen zucken.

Da war es... Das Fukano was sie suchte war dort und Grimm machte sich Kampf bereit, während das Fukano vor Grimm stehen blieb und bellte.. Sie hoffte das es nicht angreifen wollte... "F...Fukano.... Wir... Wir wollen nicht schlimmes... Wirklich... Wir.. Wir wollen nur Freunde mit dir werden...", meinte sie stammelnd und stand dort am Fluss mit Washa über ihr und Grimm beschützerisch vor ihr. Verlegen kam sie langsam hervor. Sie wollte nicht das die beiden Kämpften.. Sie atmete ein und aus und beugte sich zu Fukanos größer herunter.. Hatte aber auch keinen langen Weg bis nach unten und lächelte etwas."Wir haben von dir von Trainern gehört.. Sie haben ein einsames Fukano gesehen.... Wir... Wir wollen unsere Familie erweitern.. Und haben deine Geschichte gehört... Erst dachten wir es wäre ein Pokémon in Gruppen... Aber ein einsames Pokémon können wir doch nicht so alleine lassen....", meinte sie sanft und biss sich auf die Lippen.. Es war schon interessant zu sehen wie das Fukano sich weiter versteifte. Jedoch verzog Ruby kein Gesicht und lächelte weiter drauf los und hoffte das es schon werden würde...Sie lächelte mit einem freundlichen Lächeln weiter und streckte dann eine Hand aus... Grimm versuchte sich zu entspannen, aber Ruby konnte in Gefahr sein und so blieb Grimm eben sehr versteift und zurückhaltender wurde.. Es war in so einem Zwiespalt.. Fukano hingegen entspannte sich leicht... Sie wollte das Niemand einsam war und auch sich niemals so fühlen musste.. Sie streckte sich leicht vor zu Fukano und es schnüffelte an der Hand.. Es schien unsicher zu sein und sah ab und an zu ihren Pokémon hinter sich. Grimm war immer noch in Beschützermodus, während Washa professionell ruhiger blieb.. Es kam auch von ihrem Bruder.. Sie würden es sicherlich schaffen Fukano als Freund zu gewinnen.

"Wir werden dir nichts tun.... Hättest du denn Lust auf eine Reise zu gehen?", meinte sie sanft und hoffte das es für sich entscheiden würde mit ihr zu gehen. Sie lächelte etwas und wurde etwas verlegender. Fukano wedelte mit dem Schwanz. Anscheinend wollte es doch mitkommen. Ruby streichelte es und Grimm schnaufte aus.. Ruby entspannte sich ebenfalls und streichelte es noch einmal kurz... Danach holte sie ihr Ball heraus und würde sich freuen eine engere Freundschaft mit Fukano einzugehen.. Sie wusste nicht was in dem Fukano los ging.. Aber sicherlich war es zu alleine.. Und fühlte sich einsam und in Stich gelassen.. Sie würde es hinbekommen diese Einsamkeit zubesiegen.. Zusammen mit ihren Pokémon schaffte sie das alles schon. Sie würden eine große Familie sein.. Sie lächelte etwas und fing dann das Pokémon mit ihrem Ball an.. Sie blieb dort sitzen und schaute diesem Ball beim wackeln zu. Es wackelte einmal.. Dann zweimal.. Und dann das erleichernde dritte mal.. Sie kicherte und würde wohl es nicht immer so einfach haben. Sie würde es schlimmer haben und war froh ein Pokémon wie Fukano für sich zu gewinnen.. Sie würde mit diesem Pokémon einiges schaffen können. Zusammen mit Grimm, Washa und Sugar würde diese Sache mit den Arenen einfacher werden.. Jedenfalls wenn sie trainierte und ihre Pokémon stärker werden lies, würde sie es sicherlich schaffen... Lächelnd holte sie das Fukano heraus und Grimm kam nun näher heran und beschnupperte es. "Okay... Was machen wir nun... ? Ich glaube wir sollten endlich weiter trainieren.. Sugar und unser neustest Mitglied brauchen wohl ein wenig Training...", sprach Ruby nun mit einer gewissen entschlossenheit und hoffte das ihr neues Teammitglied auch dafür war. Sie alle stimmten zu und sie würde es wohl sich dann nicht nehmen lassen hier noch länger eine Pause zu machen und ihre Pokémon zu trainieren. Dieser Ort war doch gerade mal perfekt dazu zu trainieren.. Mit einem lächeln schaute sie sich um und holte dann auch Sugar heraus.. Nun war die vierer Bande ihrer pokémon komplett und sie schaute sich ihre Sammlung an.. Doch dann bemerkte sie das Grimm und Fukano miteinander spielte und sie kratzte sich verlegen den Kopf, setzte die Kapuze ab und band sich die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Na.. Das würde eine lustige trainingsrunde werden. Sugar landete auf ihren Kopf, während Washa sich auf einem Baum setzte. Anscheinend wollte von denen keiner wirklich trainieren... Na gut.. Das sollte heißen sie wollen lieber erst einmal etwas spielen und Spaß haben.. Jeder sollte wohl das machen was sie wollten.. Sie selber setzte sich an den Fluss und spielte mit den Händen im Wasser.
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Beitrag von GastSo Jul 15, 2018 11:16 pm


cf: Der alte Stadtteil - Vor dem Event

"Nein Mama, bitte. Mach dir keine Sorgen mehr. Mir ist nichts passiert. Wirklich nicht. Nein, auch den anderen ist nichts passiert. Ja, auch meinen Freunden geht es gut. Ja, ich werde mich auch noch bei Papa melden. Ja doch, Mama, ich verspreche dir, dass ich mich heute Abend noch einmal melde. Und jaa, ich werde auch Zuhause vorbei kommen. Wirklich. Ist gut, ich hab dich auch lieb, Mama." Bruuh. Mütter! Seufzend steckte Tabris das Handy weg. Ein langes Gespräch hatte er mit seiner Mutter geführt, nachdem endlich wieder der Empfang aufgebaut worden war. Es war eine schlimme Katastrophe gewesen. Diese ganzen fremden Wesen die aufgetaucht waren und Einall verwüstet hatten. Soweit Tabris richtig gehört hatte, waren Stratos City und Rayono City besonders schlimm betroffen gewesen. Er selber war noch in Twindrake City gewesen, von daher hatte er nicht besonders viel davon mitbekommen. Zum Glück. Aber all die armen Menschen und Pokemon, die bei diesem Unglück verletzt worden waren! Oder gar gestorben sind... Tabris wollte sich gar nicht vorstellen, wie er sich gefühlt hätte, wenn seinen Partner etwas zugestoßen wäre. Aber ihnen war nichts passiert. Und ihm auch nicht. Und genau das konnte er seiner Mutter gerade zwei Stunden am Telefon erklären. Sie hatte ihm im Grunde das Gleiche erzählt, was auch in den Nachrichten zu hören war. Komische Löcher am Himmel und damit brach die Hölle auf. Nur die legendären Pokemon Reshiram und Zekrom hatten das Unglück beenden können. Ein wenig Schade war es ja schon, dass Tabris die legendären Drachen nicht gesehen hatte! Aber eine Legende hatte er ja jeden Tag bei sich. Von daher...war es wohl zu verkraften. Zudem war der Preis einfach unsagbar hoch. Wie lange es wohl dauern würde, bis sich Einall von dieser Katastrophe erholt hatte? Es würde gewiss noch lange dauern. Und wie es wohl den anderen ergangen war? Dem Arenaleiter aus Twindrake City? Die Herausforderung hatte Tabris letzten Endes dann überraschenderweise doch noch gewonnen! Auch wenn es in einem Unentschieden geendet war. Oh und Eddi. Der Junge, mit dem er sich erst angefreundet hatte und dann in eine Fede zwischen ihm und Arceus geriet. Aber auch da hatte Tabris am Ende das legendäre Pokemon auf seine Seite bekommen. Es war immer noch so unglaublich... Trotz der Zeit, die Tabris nun schon in der Gegenwart von Arceus gereist war.

Nun waren sie wieder da, wo es eigentlich seinen Anfang genommen hatte. Die Route 6. Hier hatte Tabris Eddi getroffen und seine Reise mit ihm fortgesetzt. Nach Panaero City war es gegangen. "Hier werden wir Trainieren. Ja, Shinji?" Dem jungen Trainer war klar geworden, dass er seine Partner trainieren musste. Nicht nur für die Arenakämpfe, die er sich vorenommen hatte. Sondern auch, falls es wieder zu so einer Katastrophe kommen sollte. Ja, da wollte der Grauhaarige vorbereitet sein!
Während Tabris so auf der Route entlangging und einen passenden Ort zum Training suchte, fiel ihm eine Gruppe Pokemon auf. Nur ein Fukano erkannte er. Die anderen Pokemon waren dem Jungen fremd. Wilde Pokemon waren es nicht. Das erkannte Tabris daran, dass ein junges Mädchen am Wasser saß und wohl ihre Hände darin wusch. Oder sonst was tat. Neugierig und Offenherzig wie der Grauhaarige war, ging er gemeinsam mit seinem Serpifeuauf die Truppe zu. "Hallo! Ist das dein Team? Es sieht sehr stark aus." Shinji war der gleichen Meinung und nickte bestätigend. Eigentlich war das Serpifeu noch immer das schwächste Mitglied in Tabris' Team, aber...das störte dem Jungen nicht wirklich. Dafür wollten sie ja trainieren!
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Beitrag von GastMi Jul 25, 2018 11:49 am


Das junge Mädchen saß weiter am Wasser und hatte wirklich viel Spaß gehabt in der Hinsicht im Wasser zu spielen. Jedenfalls war es mal etwas anderes nach dieser Aktion mit diesen Bestien und diese Zombie ähnlichen Wutanfall. Es war grauenvoll, doch nun war alles vorbei gewesen. Sie hatten es geschafft es irgendwie problemlos zu lösen. Nun gönnte sie sich den Spaß und auch ihre Pokémon sollten sich etwas entspannen und auch sich untereinander kennenlernen. Jedoch wurde die kleine Ruby angesprochen und sie schreckte etwas zurück, wobei sie fast ins Wasser gefallen war. Verlegen schaute das kleine Mädchen zu Boden und saß auf den Boden, wobei der Kopf in seine Richtung blieb.. Jedenfalls deutete dies an, denn sie schaute einfach zu Boden. “D...Danke....Ich habe mir viel Mühe gegeben sie zu trainieren und Fukano habe ich auch erst gefangen.....“, meinte sie verlegen und wurde ziemlich rot im Gesicht... Das Mädchen war ziemlich verlegen gewesen und schaute langsam mit ihrem Blick in sein Gesicht und versuchte sich zusammen zureisen. Sie musste über ihren Schatten springen und mal lernen etwas mutiger zu werden. Sie wusste aber nicht was genau sie machen sollte dagegen. Sie hatte etwas Mut gesammelt beim Kampf bei diesem schrecklichen Überfall, aber dennoch schaffte sie es immer noch nicht direkt Personen anzusprechen. Es ging allgemein einfach nicht nicht.

"Ähm......Du...... Sag mal.. Bist du.... Eventuell ein Trainer.... Ich.... Ich wollte... Ähm....Ich meine das....", sprach die junge Dame ziemlich perplex und war einfach total verlegen gewesen.. Unsicher legte sie sich die Kapuze auf den Kopf und versteckte sich darin.. Sie war einfach nicht wirklich fähig irgendwelche Worte weiterhin zu finden und auch auszusprechen. Sie musste sich irgendwie trauen auch Jemanden herauszufordern, aber dies konnte doch nicht wirklich wahr sein oder? "Solltest du ein Trainer sein, dann würde ich dich gerne Herausfordern. Ich... Ich bin noch nicht gut in Kämpfen..., aber ich möchte es lernen..... Bitte kämpfe mit mir...." meinte das junge Mädchen und sofort kam das Fukano in der Hinsicht zu ihr, gefolgt von dem kleinen Grimm. Sie schaute diese Person mit einem hochroten Kopf an und biss sich verlegen auf die Lippen.
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Beitrag von GastSo Sep 23, 2018 12:45 pm

“Oh, entschuldige bitte. Ich wollte dich nicht erschrecken.“ Sichtlich betreten blickte der Grauhaarige zu dem Mädchen, welches vor ihm auf den Boden saß und vor ein paar Herzschlägen noch, fast ins Wasser gefallen wäre. Das war nun wirklich nicht seine Absicht gewesen! Er selber war ja auch kein besonders guter Schwimmer. Okay, eigentlich konnte er gar nicht schwimmen. Wahrscheinlich würde er sofort untergehen wie ein Stein. Und das wollte er ja nicht so gerne. Aber gut, das Mädchen war nicht hereingefallen und schien sich wieder zu beruhigen. Sehr gut. Dann musste sich Tabris ja auch nicht mehr so schlecht fühlen. Shinji hingegen betrachtete das Mädchen nicht ganz so besorgt, wie sein Trainer es tat. Das Serpifeu war durch ihre Art zu Sprechen recht verwirrt und konnte sich nicht aus allem einen Reim machen. Auch Tabris war ein wenig irritiert, besaß aber genug Höflichkeit, das Mädchen nicht darauf anzusprechen. “Neue Freunde sind immer schön.“, ging er dann doch lieber auf die Aussage mit dem Fukano ein. Es war immer eine schöne Sache, wenn das Team Zuwachs bekam. Gerne würde Tabris auch wieder ein Pokemon fangen, aber irgendwie kam er nicht mit dem Gedanken klar, ein Pokemon zum mitkommen zu zwingen. Eigentlich wäre es ihm lieber, wenn sich die Pokemon freiwillig anschließen. So wie Arceus es getan hatte. Aber Arceus war ja eh so ein Fall für sich.

“Ja, ich bin ein Trainer.“, bestätigte Tabris die gestammelten Worte der jungen Trainerin. Natürlich war er ein Trainer! Dass man den Beruf einem nicht unbedingt ansehen konnte, wusste der Grauhaarige aber auch und war über die Frage nicht sonderlich beleidigt. Wäre ja noch schöner, wenn man sich über so Kleinigkeiten aufregen würde! Mit ihrer Tat, sich unter der Kapuze zu verstecken, irritierte sie Tabris aber ein weiteres Mal. Das Verstecken und die folgende Herausforderung sollte nichts ganz so passen. Skeptisch fuhr sich der Trainer durchs Haar und wartete noch ein wenig mit der Antwort. Shinji wirkte ebenso skeptisch. Sicher, Übung im kämpfen benötigte auch Tabris, aber das Mädchen wirkte nicht so, als würde sie dies wirklich gerne tun wollen. Ihre Haltung sprach gegen die Bitte. “Naja, weißt du, ich werde nicht nein sagen, aber bist du dir sicher, dass du kämpfen willst? Auf mich wirkst du ein wenig...hmm...gezwungen.“ Tabris kannte die Unsicherheit, wenn es um neue Dinge ging. Im Grunde war er ja auch noch ein ziemlicher Anfänger. Den gewonnenen Orden hatte er ja auch nur einer Menge Glück zu verdanken und dem Wohlwollen des Arenaleiters. Aber sonst? Gezwungen hatte er sich zu nichts gefühlt und einen Grund sich zu verstecken hatte er auch nicht gehabt. Warum also versteckte sich das Mädchen hier? Vor was hatte sie Angst? Dass Tabris ihr irgendwas tun würde? Oder war es einfach das Klischee, dass Trainer gegeneinander zu Kämpfen hatten? Bruh. Fragen über Fragen. Aus der Haltung des Mädchens wurde Tabris jedenfalls nicht schlau. Oh! Nicht einmal vorgestellt hatten sie sich. Der Kampf war irgendwie ziemlich überstürzt. Oder war das Normal? Eddi hatte sich zumindest vorher noch vorgestellt und sich mit Tabris unterhalten, ehe sie einen Kampf wagten. “Mein Name ist übrigens Tabris. Und das hier ist mein Partner Shinji.“ Es fühlte sich nicht richtig an, die Herausforderung anzunehmen, ohne vorher ein paar Höflichkeiten auszutauschen. Aber da war Tabris eh ein wenig...sonderbar.

tbc: Hain der Täuschung


Zuletzt von Tabris am Do Nov 01, 2018 5:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von GastDo Sep 27, 2018 11:18 am

(bitte einfach ignorieren, ich hatte nicht etwarter dass hier wieder gepostet wird ^^')

002#

<<< cf Straßen von Marea City

In sehr gemächlichem Tempo entfernte sich Vía, zusammen mit ihren Pokémon, immer weiter von der Stadt und dessen salziger Seeluft. Sie, oder besser gesagt ihre Nase, hieß den Duft der immer dichter werdenden Bäume gerne willkommen. An sich hatte sie ja nicht gegen den Geruch des Meeres, es waren lediglich schlechte Erinnerungen. Und zu viele Wasser-Pokémon.
Ihre Augen wanderten erst zu Sombra, dann zu Dingo. Beide strotzten nur so vor Gesundheit und Kampfeswillen, auch konnten beide gut mit Gegnern des Typs Wasser umgehen, aber die ausgeprägte Schwäche dagegen stellte sich immer wieder als Problem heraus. Vielleicht war es an der Zeit ihr Team ein wenig zu erweitern. Mit Pflanzen- oder Elektro-Pokémon zum Beispiel.
Nachdenklich legte sie einen Finger an ihr Kinn und blickte zum Himmel. In einer Wüstengegend, wie ihre alte Heimat es nun mal war, gab es nicht viele Pflanzen und noch weniger Wasser, somit war es dort kaum der Rede wert. Einall dagegen stellte sich als verdammt fruchtbar dar. Überall kleine Bäche, Sträucher, Bäume. Es glich fast schon einem Paradies. Einer Oase, wenn man so wollte.
Diese Gelegenheit musste ausgenutzt werden, richtig?
Vía seufzte. Wäre sie doch nur in der Wüste geblieben. Dort war alles einfacher. Nun jammern würde ihr nun auch nicht weiterhelfen. Sie entschloss kurzerhand einfach die Augen offen zu halten falls ihr etwas Interessantes, oder Seltenes, über den Weg laufen sollte.
Wieder kramte die junge Frau ihr Handy aus der Tasche und begann das Internet nach Einalls Pokémon abzusuchen. Sie achtete dabei relativ wenig auf die Route vor ihr. Augen und Ohren übergab sie gerne und vertraulich an Sombra und natürlich auch an Dingo. Diese schienen an der Umgebung auch deutlich mehr interessiert als sie selbst. Kein Wunder mit all den neuen Geräuschen und Gerüchen.
Wie erwartet fand Vía schnell eine Liste der örtlichen, oder sollte man sagen ländlichen?, Pokémon. Sie pfiff anerkennend aus bei der schieren Anzahl, solche Vielfalt war sie lange nicht mehr gewohnt. Natürlich war ihr bewusst dass Einall deutlich mehr Pokémon haben würde als Orre aber trotzdem.
Gedanklich konnte sie sich bereits ausmalen welche Pokémon vermutlich sehr begehrt auf dem Schwarzmarkt sein würden. Aber das war, für den Moment zumindest, zweitrangig. Sie hatte immer noch genügend Cash um eine Weile einen wohlverdienten Urlaub genießen zu können.
Wie erwartet hatte Einall eine nette Auswahl and Pflanzen-Pokémon. Elektro lies allerdings etwas zu Wünschen übrig. Enttäuschend bedachte man, dass sie gerade aus diesem Typ besonders großen Nutzen ziehen konnte. Vor allem da Einall auf einem ganz anderen Level war als Orre.
Naja sie würde vorlieb nehmen müssen mit dem was sie für den Moment in ihre Finger bekam. Sie speicherte sich Gedanklich einige besonders interessante Kandidaten ab. Dazu gehörten unter anderem, Tropius, welches zwar nicht gerade sehr unauffällig war, dafür aber fliegen konnte und sie dabei tragen. Unter anderen Worten, Hallo Taxi.
Gedankenversunken blieb Vía schlussendlich stehen. Ihre Augen lösten sich on ihrem Handy und begutachteten die Umgebung. Allen voran den Waldrand, der sich so schön am Gehweg entlangzog. Tatsächlich reizte sie es sehr einfach einen Abstecher dort hinein zu machen um vielleicht den einen oder anderen netten Fang zu ergattern. Sombra sowie Dingo waren inzwischen auch stehen geblieben und blickten beide Fragend auf ihre junge Trainerin zurück. Schnell erahnten sie das Vorhaben von ihr und richteten ihre Aufmerksamkeit ebenfalls auf den Wald. Keiner von ihnen hatte wirklich etwas dagegen einzuwenden, eine Waldwanderung wäre immerhin sicher deutlich interessanter als ein langwieriger Spaziergang auf offiziellen wegen. Aber würden sie auch wieder raus finden?
Vía nahm ihnen die Entscheidung ab. Sie ging auf die Baumgruppen zu, winkte dabei ihr Team hinterher, und verschwand hinter dicken Stämmen. Der Wald war eindeutig dicht bewachsen, jedoch vertraute sie ihrem Orientierungssinn. Und dem ihrer Pokémon.
Kurze sah sie über ihre Schulter zurück um sicher zu gehen, dass Sombra und Dingo auch wirklich folgten. Sie taten es, natürlich, schienen aber weniger zuversichtlich zu sein.
„Nun lasst doch euren Kopf nicht so hängen!“, trällerte sie beinahe schon, „Wir werden uns hier ein Pokémon fangen und sind sofort wieder auf der Straße. Was soll schon schiefgehen?“
Sie stockte. „Naja famous last words, haha.”
Aus irgendeinem Grund schienen ihre Pokémon nun noch weniger begeistert von ihrer Idee. Naja, man konnte nicht alles haben, nicht wahr? Sie nahm es schulterzuckend hin und marschierte weiter. Aufmerksam suchten ihre Augen dabei nach natürlichen Wegweisern, mit denen sie später wieder zurückfinden konnte, sowie nach Pokémon die den Eindruck machten gut in ihr kleines Team zu passen.
Dabei lief ihr tatsächlich so manch interessantes über den Weg, aber nichts was sie nun unbedingt brennend haben wollte. Ja Vía war wohl über die vergangenen Jahre etwas wählerisch geworden was Pokémon für sie selbst betraf. Wer konnte ihr das auch verübeln. Sombra als Amfira, war immer eine begehrte Erweiterung für jeden Trainer, und Dingo wahrscheinlich ein Wolwerock das seinesgleichen suchte. Immerhin wurde er von ihrem Bruder persönlich aufgezogen und trainiert…
Wieder blickte sie über ihre Schulter zurück auf den Gesteinswolf. Ihre Blicke trafen sich als konnte er ihre Gedanken lesen, und mit einem Mal verlor sie die Lust ein neues Pokémon zu fangen. Sie nahm sich innerlich vor jedes von Wolfs Pokémon zurück zu holen. Auch wenn sie über die ganze Welt verteilt sein würden. Naja, es war im Endeffekt alles nur eine Frage des Preises. Ohne Zweifel würde sie alle von ihnen auf dem Schwarzmarkt finden.
Innerlich seufzend wandte die Hackerin ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Wald, um festzustellen, dass sie keine Ahnung hatte wo sie war. ‚Oh-oh…‘ Sie blieb stehen, gerade so dass sie sich nicht ratlos am Kopf kratzte. Sombra trat wohlwissend, und wenig begeistert an sie heran. Ein Ausdruck der Vorwerfung in ihren Augen, und übernahm sogleich die Führung. Sie gab ihrer Trainerin keine Chance sich zu erklären sondern lies sich auf ihre Vorderläufe sinken wären ihr Schweif hoch gegen den Himmel gestreckt wurde. Oder gegen die Baumkronen.
Vía wusste natürlich sofort was nun kommen würde. Das Amfira hatte vor Lockduft einzusetzen um sich von den hier lebenden Pokémon den weg zurück zur Zivilisation zeigen zu lassen. Mit Gewalt wen nötig.
Kaum einen Moment später begann sie eine betörend duftende Wolke, die zudem in einer giftig wirkenden rosa Farbe erschien, mit leichtem Schweifschlagen in die Luft zu setzen. Vía hingegen sank auf den Boden und konzentrierte sich darauf ihre Gedanken zu ordnen. Sie vergas oft wie stark Sombras Pheromone eigentlich waren. Selbst auf Menschen wie sie selbst hatte es eine beängstigende Wirkung.
Auch Dingo kämpfte mit sich und setzte sich schließlich neben Vía. Sie kraulte ihn hinter seinem Ohr um es ihm leichter zu machen. Die Wirkung musste auf Pokémon noch deutlich stärker sein als auf Menschen. Wie auf ein Stichwort hin begann das Gras und kleine Büsche von allen Seiten zu rascheln. Es waren die hiesigen Waldbewohner die Sombras Lockduft nicht wiederstehen konnten. Wenn sie denn wollte wäre das die perfekte Gelegenheit einen enormen Vorrat an Pokémon anzulegen. Sie würde alle verkaufen und damit für die nächsten Monate keine Geldsorgen mehr haben. Andererseits, keines der kleinen Wesen hier wirkte besonders selten. Vielleicht etwas ungewöhnlich für eine Region wie Einall, aber nicht selten per se.
So blieb sie mit vornehmer Zurückhaltung im Hintergrund. Sombra würde schon noch die richtige Entscheidung treffen. Und sie war offensichtlich noch nicht zufrieden mit ihrem Ergebnis, denn der Lockduft hielt immer noch an. Sie ignorierte jedes einzelne Pokémon.
Langsam fragte sich Vía ob vielleicht ein kleiner Ego boost dahinter liegen konnte. Der Gedanke brachte sie zum Schmunzeln. Sicher war es nicht leicht tagtäglich neben einem uninteressierten Wolwerock leben zu müssen. Gerade wollte sie aufstehen um ihrer Diva zu deuten dass es genug war, da stach etwas blaues in all diesem Grün und Braun hervor.
Es war vollständig eingenommen von Sombras Duft und bemerkte weder sie noch Dingo die an dem Baum saßen, an dem es gerade vorbei trottete. Schnell zückte Vía ihr Handy aus der Tasche hervor um nachzusehen welches Pokémon das war. Es wirkte irgendwie unpassend in diesem Wald. Beinahe als wäre es vom Typ Eis. Und Eis-Pokémon waren heiß begehrt wegen ihrer Seltenheit. Jedoch verzog sie grimmig die Lippen als sie das Handy entsperrte.
Kein Netz.
„Sombra. Das reicht. Es sind mehr als genug Pokémon hier.“, gab sie nur als knappe Anweisung von sich. Horchend richtete sich Amfira tatsächlich wieder auf und lies die betörende Wolke langsam aber sicher verschwinden. Dessen Wirkung war jedoch so stark dass keines der Pokémon aus der Trance ähnlichen Verfassung aufwachte. Naja es würde wohl noch einige Minuten dauern.
Flink richtete sich Vía auf und wollte die Gunst der Stunde dazu nutzen um dieses blaue, vermutlich, Eis-Pokémon zu fangen. Aber sie hielt sich zurück
Es störte sie keinerlei Information dazu zu haben. „Sei doch so nett und frag das hier nach dem Weg. Und stell sicher dass es nicht weg laufen kann. Vielleicht ist es später noch nützlich.“
Mit einem Satz war Sombra über dem kleinen Ding und drückte es mit einer ihrer Klauen zu Boden. Das sollte reichen um es wieder aufzuwecken, denn es riss mit einem Mal fast schon panisch die Augen auf, rührte sich jedoch nicht weiter.
Sombra gab ihm zu verstehen was sie wollten, und es nickte nur, wirkte allerdings immer noch seltsam benommen. Das musste an den Nachwirkungen liegen.
Das Pokémon nickte nur und watschelte voraus nachdem es aus dem eisernen Griff befreit worden war. Auch Dingo hatte sich mittlerweile wiederaufgerichtet und stand folgte Vía ihnen. Er schien sich vollends erholt zu haben. Gewiss weil er über große Stärke und Selbstbeherrschung verfügte.
Das kleine bläulich weiße Pokémon dagegen linste immer wieder zu Sombra, eher verstohlen, ja fast schon schüchtern. Man könnte beinahe meinen es würde selbst jetzt noch unter Lockdufts Bann stehen, mit dem Gesichtsausdruck, den es an den Tag legte. Aber irgendwas daran war faul.
Nun Vía nahm es mit Schulterzucken hin. So ein kleines Ding würde ihnen keine Probleme machen, selbst wenn es sich sehr merkwürdig verhielt. Sie folgten ihm durch sperriges Gestrüpp, welches für das kleine Ding selbst kaum ein Hindernis darstellte, und mehr Schlamm als der Hackerin und ihrer Diva lieb waren. Letzteres lies Dingo hingegen kalt.
Aber schlussendlich fanden sie Tatsächlich die rettende Straße wieder. Ein tiefer Seufzer der Erleichterung entkamen Trainerin und Pokémon, zumindest einem davon. „Erinnert mich daran, wenn ich jemals wieder einfach so in einen Wald spazieren will, dass ich eine Schraube locker habe.“, murrte Vía mehr zu sich selbst als ihrem Team während sie ihre Beine etwas durchstreckte und verfangenes Geäst aus ihrer Kleidung zupfte. Nein wirklich, sie war ja zu fuß gut unterwegs, aber so spontane Wanderschaften konnten dort bleiben wo es nach Sleima Hinterlassenschaften stank. Amfira nickte nur zustimmend und stellte für den Moment sicher, dass dieses Wilde Pokémon weiter in ihrer Obhut blieb, auch wenn es ohnehin keine Anstalten dazu machte wegzulaufen, und Dingo grinste nur in seine dichte Mähne hinein. Es war ihm immer ein Schmaus die beiden Damen so beobachten zu können.
Nachdem sich Vía endlich aus ihrem Gedanklichen Schwall der Flüche befreit hatte zückte sie abermals ihr Handy. Es wurde Zeit herauszufinden was dieses kleine, blaue, Ding den nun war. Sie hatte die Zeit im Wald dazu genutzt es eingehend zu beobachten, und tatsächlich gefallen an ihm gefunden. Es wirkte irgendwie niedlich. Fast schon unpassend niedlich für ihr Team. Aber eine nette Abwechslung, wenn es denn nach ihr ging.
Die Webpage lud schnell zurück zu der Liste der hier ansässigen Pokémon. Sie ahnte dass die Suche sich etwas hinziehen würde, und sah sich auf der Straße eingehend um. Panaero City sollte nicht mehr weit weg liegen. Sie mussten eine Abkürzung durch den Wald gegangen sein, nicht dass sie sich beschweren wollte. „Alles klar. Wir sollten fast an unserem Ziel angekommen sein. Ich hab von den ganzen Strapazen auch schon ziemlichen Hunger bekommen…“
Zwar war immer ein Snack in ihren Taschen zu finden, aber den wollte sie für etwaige Notfälle nicht so einfach aufbrauchen. Das gleiche galt auch für das mitgeschleppte Pokémon-Futter. Solche Dinge waren nicht billig. Vor allem dann nicht, wenn sie sich in einem Restaurant breitmachen konnten. Selbst dann, wenn das Restaurant nicht gerade billig war. Es handelte sich hier um Logik die man nicht unbedingt verstehen musste.
Ohne noch länger Zeit zu verschwenden setzten sie sich wieder in Bewegung.
„Ach ja…“, Vías Augen hefteten sich an das, noch, wilde Pokémon, „Du, mein kleiner Freund, wirst mit uns kommen.“ Sie lächelte das verschüchterte Ding lieblich an, und hatte auch eine zuckersüße Stimme aufgesetzt die eine sehr drohende Note an sich hatte.
Ohne groß weiter darauf zu achten, immerhin hatte Sombra ein Auge darauf, richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder zurück auf das Smartphone in ihrer Hand. Sie ging die Liste sehr langsam durch um auch nichts zu übersehen, und fand das besagte Pokémon endlich.
„Ottaro also…“ Eines der Starter hier in Einall, wenn man den Daten hier glauben schenken durfte. Und Starter waren schon immer sehr seltene, und begehrte Pokémon gewesen. Zudem entwickelten sie sich, mit genügend Training, zu sehr starken Pokémon weiter. Nur eines saß ihr mit salzigem Geschmack nach. Es war vom Typ Wasser.
Warum ausgerechnet Wasser? Andererseits konnte sie eine Solche Gelegenheit nicht einfach vorbei ziehen lassen. Sie seufzte und schob das Handy zurück in ihre Jackentasche.
Panaero City war wortwörtlich nur noch einen Katzensprung entfernt. Sie würde ihre Entscheidung dort treffen. Im Notfall konnte sie dieses Ottaro auch immer noch verkaufen.
Sie blickte auf den Starter. Die Schüchternheit war ihm auch jetzt noch ins Gesicht geschrieben, jedoch war da noch etwas anderes. Es schien wie gebannt zu sein von ihrem Amfira, die solche Aufmerksamkeit offensichtlich genoss. Stand es etwa immer noch unter dem Bann von Lockduft? Nein das konnte wohl kaum möglich sein. Außerdem… war es doch immer noch irgendwie niedlich… selbst wenn es ein Wasser-Pokémon war.

>>> gt Straßen von Panaero City
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Beitrag von GastFr März 01, 2019 11:12 pm



Unverhofft kommt oft

Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom


cf.: RPG-Start

Erst gestern war Lucifer in Einall angekommen. Der Flug hierher war lang, durch sein vorhandenes Vermögen, aber angenehm gewesen. Unterkunft hatte er in einem lokalen Edelhotel gefunden, wo er eine Suite gebucht hatte, die ihn mit Kusshand aufgenommen haben. Bereits nach seiner Ankunft hatte Lucifer festgestellt, dass er wohl nicht nur in Kanto und Johto Fans besaß, sondern durch seine Fernsehauftritte weltweite Bekanntheit erlangt hatte. Ein Fakt, den der junge Mann vorher nicht ganz wahrgenommen hatte. Verdenken konnte man es ihm nicht, war er schließlich sein ganzes Leben lang nur in Johto und Kanto gewesen. Nie hatte er die Zeit gefunden, diese Regionen auch mal zu verlassen, um die Welt zu sehen. Bis jetzt. Vor knapp zwei Wochen legte er in aller Öffentlichkeit seinen Titel freiwillig ab und das Amt, ungeschlagen, nieder. Was das für Wellen geschlagen hatte. Nicht häufig kam es vor, dass ein Champ seinen Titel ohne Niederlage ablegt. Lucifer hingegen wollte die Welt sehen, wollte wissen, was sie noch für ihn zu bieten hatte.

Sehr entspannten, aber nicht langsamen, Schrittes verließ er das Hotel. Seine Hände waren in den Hosentaschen und der Rest des Körpers in einer lockeren Haltung. Seine Mimik wirkte wohl eher etwas gelangweilt, brannte fieser Schelm in seinen Augen, während ein schwarzes, offenes Sakko seinen Oberkörper, über einem Hemd, dessen oberesten zwei Knöpfe offen waren, schmückte. Untenrum trugt er eine hellgraue Faltenhose, mit schwarzem Ledergürtel und Schuhen. Eine Kombination, die meist wirklich interessant wirkte, in Kombination mit seinem kontroversen Charakter. Innen am Sakko befestigt waren seine fünf Pokébälle, in welchen seine Lieblinge waren. Heute er hatte er geplant zu trainieren, war dafür extra etwas früher los, schlug die Uhr gerade einmal acht Uhr, um nicht von Fans oder Paparazzi eingenommen zu werden. Dafür wollte er sich auf Route 6 begeben, wo nicht allzu viel los und natürlich auch genügend Platz vorhanden war. Seine Kämpfe besaßen doch auch eine gewisse Zerstörungskraft, wenn er auf Ernst machte, was er den örtlichen Plätzen nicht antun wollte.

Bereits nach einigen Minuten hatte er die Route auch schon erreicht und somit Panaero City verlassen. Eine leichte Brise erfüllte die Morgenlandschaft, ließ ihm den angenehmen Duft von frischem Morgentau in die Nase steigen und seine roten Haare etwas wehen. Lucifer war gespannt, was der heutige Tag noch mit sich bringen mochte. Schließlich war das sein erster Tag in einer anderen Region. Überhaupt war er gespannt, wie diese Region war. Im Hotel hatte er sich sogleich eine Karte angeeignet, um sich auf seine Reise vorbereiten zu können, um möglichst viel von Einall zu sehen, bevor es weiter ging. Vielleicht schaffte er es auch einmal den lokalen Champ in einem inoffiziellen Pokémonkampf herauszufordern. Das wäre die Crème de la Crème für seinen Aufenthalt hier.

Ein paar weitere Minuten später hatte er doch wirklich einen schönen Ort gefunden, der sich für ein Training eignete. Hinter einem Gebüsch fand er nämlich eine Lichtung, die für sein Training ausreichen sollte. Diese sah auch bereits so aus, als wurde hin und wieder dort trainiert, wie der Boden zu erkennen gab. Intuitiv griff er elegant unter sein Sakko und holte gezielt zwei Pokébälle hervor, ohne auch nur nachsehen zu müssen, welche es waren. Aus dem in seiner linken Hand ließ er sein Pikachu kommen. Freudig lief Koro erst einmal umher, musterte die Umgebung und schien den angenehmen Morgen zu genießen. Indessen ließ Lucifer auch sein Lucario aus dem Pokéball in seiner rechten Hand. Anubis blieb wesentlich ruhiger, schaute sich nur kurz um, bevor es sich zu seinem Trainer stellte. Ruhig lächelte der ehemalige Champ sein allererstes Pokémon an, nur um es dann kurz am Kopf zu kraulen. Ein glücklicher Laut entgegnete Anubis seinem Trainer, während Koro sich nun ebenfalls dazugesellte. Dieses wiederum kletterte an Lucifer hoch, um es sich auf dessen Schulter gemütlich zu machen. Mit seiner linken Hand streichelte er dann auch die kleine Elektromaus, die ebenfalls zufriedene Laute von sich gab. Ein seltenes Bild, Lucifer so zu sehen. Die meisten kannten ihn eher demütigend, sadistisch und gerissen, wenn man es sehr grob nahm. Nur im Kampf zeigte sich seine geniale Seite, während im Umgang mit seinen Pokémon oder Freunden sich seine empathische und fürsorgliche Seite zeigte. Nicht selten wunderte man sich schon, wie er zu seinen Pokémon eine solch enge Bindung aufbauen konnte, sah man doch meist nur die negativen Aspekte seiner Selbst.

Doch auch dieses Spiel fand nach kurzem sein Ende. "Also, dann wollen wir anfangen. Schließlich können wir nicht den ganzen Tag untätig herumstehen.", sprach er mit einem nun wesentlich schärferen Blick. Sofort verstanden Anubis und Koro, als sie ebenfalls ins Ernste übergingen. "Wir müssen noch etwas an deinem Umgang mit Typennachteil arbeiten, Koro.", blickte er sein Pikachu an, welches zustimmend einen Laut und Gestik von sich gab. Anubis schaute indessen ganz ruhig zu Lucifer und wartete auf genaue Anweisungen. "Anubis, du wirst gegen Koro und mich kämpfen.", ein Nicken des Lucario folgte, in welchem es sich bereits auf Abstand begab. "Du weißt, alles geben. Im Kampf werden die Gegner auch nicht schonend mit Koro umgehen." Eigentlich eine Selbstverständlichkeit für seine Pokémon. Sofern er selbst nichts anderes sagte oder signalisierte gaben sie immer alles. Nur im Training neigte Anubis hin und wieder dazu die Sache etwas lascher anzugehen. Als das stärkste Pokémon eines ehemaligen Champs auch nicht verwerflich, half es aber nicht dabei, die eigenen Grenzen immer weiter nach hinten zu verlagern. Auch Koro begab sich in Kampfbereitschaft, während Lucifer langsam hinterherlief.
Nun standen sie sich gegenüber, verblieb der Rothaarige aber in seiner entspannten Pose, lediglich seine linke Hand vorne hängend und der Rest des Körpers nach vorne gerichtet. "Los geht's.", rief er seinen Pokémon zu. Augenblicklich setzte sich sein Lucario in Bewegung, während sein Pikachu ebenfalls loslief. An den Knochenauswüchsen von Anubis bildeten sich lange metallene Krallen, die in einen leichten Schimmer gehüllt waren, setzte es Metallklaue ein. Mit unwahrscheinlicher Geschwindigkeit schoss Anubis auf Koro zu, um es mit der Klaue zu erwischen. "Spring über Anubis und setze Eisenschweif ein!", wies Lucifer nun seine Elektromaus an. In Sekundenschnelle folgte die Reaktion des Pikachu, welches in die Luft sprang und dessen Schwanz die übliche Metallform annahm. Ein Salto in der Luft folgte, um in dem Moment mit dem Schwanz nach unten zu schlagen, als Anubis unter ihm war. Das alles geschah so schnell, das Lucario um Haaresbreite zur Seite ausweichen konnte, somit beide ihr Ziel verfehlten. Ein lauter Knall erfüllte die Umgebung, der die Dusselgurr in den Bäumen der Gegend aufscheuchte und einen kleinen Krater im Boden hinterließ. "Da kannst du froh sein, dass wir so sehr an deiner Geschwindigkeit und Reaktionsschnelligkeit gefeilt haben.", lobte er Anubis, das seinen Gegner nicht aus den Augen ließ. Um nichts anfackeln zu lassen, setzte das Lucario nämlich sofort zum nächsten Angriff an, öffnete den Mund und bildete einiges an Energie darin - Drachenpuls. Ohne etwas sagen zu müssen, wusste Koro sofort, wie es zu kontern hatte. Der Donnerblitz von Koro und Drachenpuls von Anubis trafen in der Mitte der Lichtung aufeinander, gaben erneut einen sehr lauten Knall von sich, annullierten sich aber gegenseitig. Während noch der ganze Staub aufgewirbelt war, blickte Koro schnell zu Lucifer, welcher ihm zustimmend zunickte. Beide wussten, durch genügend Erfahrung und Training, was jetzt dran war, wollte Koro aber dennoch die Zustimmung seines Trainers. Ein Sprint begann, um mit Ruckzuckhieb durch die Staubwolke hindurch anzugreifen. Tatsächlich sah das Lucario seinen Freund auch nicht angreifen und wurde dadurch fantastisch getroffen. Als sich der Staub legte, konnte auch Lucifer sehen, dass Anubis getroffen worden war und kurzerhand zu Boden geworfen wurde. Kurz drückte sich Schmerz auf Anubis Gesicht aus, was aber genauso schnell wieder entschwand. "Sehr gut, das reicht!", lobte der ehemalige Champ Koro und beendete diesen kurzen Kampf. "Das nächste Mal solltest du nicht abwarten, sondern entweder direkt zur Seite gehen oder mit Turbotempo angreifen.", wies er sein Lucario an. Langsam ging er auf seine beiden Pokémon zu, um besser mit ihnen sprechen zu können, wich dabei dem kleinen Krater aus und blieb bei den beiden stehen.


Zuletzt von Lucifer Ashbury am Sa März 02, 2019 12:50 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von GastSa März 02, 2019 12:19 am

Post #1 - Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom

cf.: RPG-Start

Es war noch relativ früh am morgen, um genau zu sein 8 Uhr und einige Menschen wahren wahrscheinlich gerade erst am Frühstücken, oder standen erst auf. Wenn man es sich leisten konnte länger auszuschlafen, war es auch nachvollziehbar, dass man diese Möglichkeit ausnutzte.
Dies galt allerdings nicht für Lucy Rosebloom.
Die 17-Jährige Koordinatorin hatte die letzte Nacht im Marea Pokémon-Center verbracht, war allerdings heute in aller früh aufgestanden, um sofort weiter zu ziehen und die nahe gelegene Route 6 zu erkunden und einen Ort zu finden, wo sie ungestört neue Tricks und Kunststücke mit ihren Pokémon üben konnte. Es hatte ihr aber auch nichts ausgemacht früher aufzustehen, da die Rothaarige sowieso ein Morgenmensch war und, auch wenn sie eigentlich ausschlafen konnte wachte sie automatisch früh auf. Das konnte sowohl ein Vorteil, als auch ein Nachteil sein, denn manchmal lag sie durch dieses "automatische Aufwachen" auch mal eine Weile wach da, obwohl sie erschöpft war und einfach nur schlafen wollte. Dafür verschlief sie wenigstens so gut wie nie, was immerhin etwas war.
Stella schien wohl ebenfalls ein "Morgenpokémon" zu sein, denn das Emolga hatte sich auf Lucys Schulter niedergelassen und beobachtete aufgeregt die Umgebung. Entweder schien es auch Ausschau nach einem geeignetem Platz für ihr Training, oder nach anderen Pokémon zu halten. Lucy vermutete, dass es wohl eher letzteres sein würde, aber Stella war kein Pokémon, dass einfach davonfliegen würde, sobald es ein anderes Pokémon sieht.
Nach einigem umherlaufen fand sie endlich einen Platz der für sie geeignet schien. Es handelte sich um eine kleine Lichtung, von denen es hier einige gab. Diese Lichtungen waren praktisch für Training aller Art, gerade weil es so vielen von ihnen gab und so eigentlich kein Trainer dem anderen im Weg war. Allerdings konnte man auf ihnen auch gut mit Flugpokémon, oder anderen Pokémon, die sich eher in der Luft befanden trainieren. Lucy legte schnell ihre Tasche auf dem Boden ab und holte zwei andere Pokébälle heraus.
"Okay, Azura, Yuki, Zeit zum Trainieren!", meinte sie, als sie die anderen beiden Pokémon dazu rief. Auch wenn nicht alle drei Pokémon immer gleichzeitig trainierten, holte Lucy sie eigentlich immer alle aus ihren Pokébällen, damit sie genügend Zeit außerhalb der Pokébälle verbringen konnten.
Das schillernde Kirlia und das Alola-Vulpix freuten sich anscheinend schon auf das Training auch, wenn sie wussten, dass es alles andere als leicht war. Es schien ihnen trotzdem Spaß zu machen, genau, wie es auch Lucy Spaß machte. Stella sprang von ihrer Schulter und landete neben ihren beiden neuen Freunden. Die drei schienen sich gut zu verstehen, obwohl das Elektropokémon noch nicht so lange bei ihnen war. Lucy lächelte fröhlich, als sie sah, dass sowohl Yuki als auch Azura das Emolga glücklich begrüßten.
"Also, heute werde ich zuerst mit dir trainieren, Stella. Du bist gut, dafür, dass du noch nicht so lange trainierst, aber du brauchst das Training momentan am ehesten", erklärte sie, worauf Stella nickte und sich Yuki und Azura etwas hinter Lucy stellten, um nicht im Weg zu sein. Die Koordinatorin ging im Kopf noch einmal Stellas Attacken durch, bevor sie eine Idee für einen Trick hatte, den sie ausprobieren konnten.
"Zuerst Elektroball in die Luft, danach versuchst du mit Akrobatik den Elektroball anzugreifen, verstanden?", gab Lucy dem Emolga vor, welches entschlossen nickte. Kurz darauf fing es an Energie zu sammeln, welche sich bald zu einer Kugel formte, welche Stella in die Luft schleuderte. Daraufhin flog das Pokémon hinterher und setzte Akrobatik ein, worauf man Stella nur noch hin und wieder sehen konnte, aufgrund ihrer Geschwindigkeit.
Der Elektroball zersprang zu knisternden Funken und das Emolga schaffte es, mehr oder weniger elegant, auf dem Boden zu landen.
Lächelnd lief Lucy zu ihrem Pokémon und lobte es: "Das war toll! Und das beim ersten Versuch!" Sich über das Lob ihrer Trainerin freuend sprang Stella einmal in die Luft, um einen kleinen Salto zu machen, fiel jedoch buchstäblich aus der Luft, als in der Nähe auf einmal ein lauter Knall zu hören war. Auch Azura und Yuki zuckten zusammen, bevor sie zu ihrer Trainerin eilten, während sich Lucy überraschend in die Richtung drehte aus der das Geräusch kam.
Sie überlegte kurz, lief dann jedoch schnell mit ihren Pokémon in die Richtung, aus der der Knall gekommen war.
Sie kamen schließlich an einer weiteren Lichtung an, wo sie einen Pokémon-Trainer erblickten, der gerade mit einem Lucario und einem Pikachu zu trainieren schien. Lucy war sich nicht sicher, aber...je länger sie sich den Trainer der Pokémon anschaute, desto sicherer war sie, dass sie den ehemaligen Champ von Kanto und Johto sah. Aber das konnte doch nicht sein, war er wirklich hier?
Sie beobachtete den Trainingskampf etwas weiter aus der Entfernung. Die Pokémon schleuderten Attacken aufeinander, sie meinte es waren Drachenpuls und Donnerblitz, wodurch eine große Staubwolke und eine weitere Explosion entstand.
Als sich die Staubwolke gelegt hatte, lag das Lucario am Boden. Anscheinend hatte das Pikachu es geschafft den Staub zu seinen Vorteil zu nutzen und anzugreifen, wenn es das Lucario nicht erwartete.
Auch Lucys Pokémon hatten den Kampf gespannt beobachtet und nachdem der Kampf vorbei war entfuhr Lucy tatsächlich ein "Wow...". Es war allerdings lauter als sie es gedacht hatte, was ihr aber erst hinterher auffiel. Sie wusste nicht, ob der Trainer es gehört hatte oder nicht, aber momentan war ihr das zuerst mal egal.
Mittlerweile war sie sich fast sicher, dass das hier ein ehemaliger Champ, oder zumindest ein wahnsinnig starker Trainer war.
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Beitrag von GastSa März 02, 2019 11:58 am

Post #2 | Lucifer Ashbury und Lucy Rosebloom

Welch ein Glück besaß Lucifer ein solch ausgeglichenes Team. Damit konnte jedes seiner Pokémon für die verschiedensten Situationen trainieren. Nicht umsonst war es ihm vergönnt gewesen, zwei Jahre lang den Titel des Champ sein Eigen nennen zu dürfen. Irgendwann, da war er sich auch ganz sicher, würde er sich den Titel wieder holen. In der Zwischenzeit hatte er die Chance noch wesentlich stärker zu werden, um dann wie ein Meteor einzuschlagen. Man brauchte unglaublich viel Training, Begabung und Erfahrung um es einmal an die Spitze zu schaffen. Doch das Wichtigste hierbei war die Bindung zwischen Trainer und Pokémon, die bei ihm und seinem Team bestens gegeben war. Ohne diese war man nicht in der Lage wie ein perfekt eingespieltes Team zu fungieren. Wenn man ihm bei dem Training beobachtete, konnte man durchaus erkennen, dass er sich mit seinen Pokémon auch ohne jegliche Worte verstand. Im Kampf eine sehr besondere Eigenschaft, die nicht selten zu sehr guten Treffern oder Manövern führen kann.
Bei seinen beiden Pokémon kam der ehemalige Champ zum Stehen und half Anubis auf, wischte ihm etwas den Staub von den Schultern. Koro hingegen nahm wieder Platz auf der Schulter seines Trainers. "Bereit für Runde Zwei?", fragte er vorrangig sein Lucario. Als hätte es nie einen Treffer eingesteckt, nickte es mit einem zustimmenden Laut. Gezielt begab er sich wieder auf denselben Fleck wie vorher. "Dann los!", rief er, während seine linke Hand elegant nach vorne gestreckt wurde. Koro spurtete von der Schulter über den Arm, um mit einem Satz wieder auf das Kampffeld zu springen. Bevor es aber überhaupt zum wirklichen Start des zweiten Kampfes kam, vernahmen die drei die Stimme einer jungen Dame. Augenblicklich richteten die drei ihre Blicke in die Richtung, von wo sei das Geräusch vernommen hatten. Ein leises Seufzen drang aus Lucifers Kehle, als er die Vorahnung entwickelte, dass ihn jetzt womöglich ein Fan beim Trainieren stören könnte.

"Kann man Dir irgendwie helfen?", fragte Lucifer dann laut genug, damit auch sie es verstand. Seine Stimme wechselte dabei schon wieder in seine übliche Haltung. Anubis sah kurz zu seinem Trainier, vermutlich um zu sehen, was er vorhatte oder wie er reagierte. Das Pikachu hingegen lief sofort wieder zu Lucifer und blieb zu seinen Füßen stehen. Mit einem gewissen Feuer in seinen roten Augen, musterte er die junge Dame, die offensichtlich sein Training beobachtet hatte. Das selbst störte ihn zwar weniger, aber keine konnte ihm sagen, dass ihn in den nächsten zwanzig Minuten nicht noch zehn andere fanden. Im Kopf legte sich der Rothaarige bereits einen Plan zurecht, mit dem er von hier wieder verschwinden konnte, um sich einen anderen Ort zum Trainieren zu finden. Shu konnte dabei bestimmt helfen, einen abgelegenen und ruhigen Ort zu finden. Auch die Mimik des Pokémontrainers war mittlerweile wieder in ihrer gewöhnten Form angelangt. Gelangweilt, irgendwie aber auch schelmisch. Nach dem prüfenden Blick trat dann auch Anubis wieder zu seinem Trainer, stellte sich direkt neben ihn, ließ die Fremde aber keine Sekunde aus den kritisch prüfenden Augen. Koro blickte sie und ihre Pokémon ebenfalls prüfend an, aber weniger ernst, als Anubis.
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Beitrag von GastSa März 02, 2019 1:24 pm

Post #2 - Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom

Lucy kannte sich zwar nicht sonderlich mit Pokémonkämpfen aus, aber sie konnte auf jeden Fall sagen, dass die Pokémon und ihr Trainer sich ohne Worte verstanden. Es war fast als würden sie per Telepathie miteinander kommunizieren.
Die Koordinatorin hoffte, dass sie und ihre Pokémon auch einmal ein so starkes Band verbinden würde, denn bei Wettbewerben kam es genau so auf das Zusammenspiel von Trainer und Pokémon an, wie bei Kämpfen.
Ein Pokémon, dass sich nicht mit seinem Trainer verstand konnte weder einen guten Auftritt hinlegen, noch in einem Kampf sonderlich glänzen. Das hatte Lucy selbst bei ihren Pokémon feststellen müssen. In Sinnoh, bei ihrem zweiten Wettbewerb hatten Yuki und sie einfach noch nicht richtig zusammen arbeiten können, was auch der Grund für ihre Niederlage gewesen war. Deswegen versuchte Lucy auch viel mit Stella zu trainieren, bevor sie mit ihr an einem Wettbewerb teilnahm. Sie mussten perfekt miteinander harmonieren, um bei einem Wettbewerb tatsächlich eine Chance auf einen Sieg zu haben.
Der Trainer sprach sie schließlich an und fragte, ob man ihr helfen könnte. Seine Pokémon stellten sich darauf hin zu ihm und musterten sowohl sie, als auch ihre Pokémon.
Yuki schien sich unter den kritischen Blicken der zwei stärkeren Pokémon wohl nicht so ganz wohl zu fühlen und versteckte sich etwas hinter Lucy und Azura. Azura lächelte dem Eispokémon beruhigend zu, aber dennoch schien Yuki nicht ganz zu wissen, was sie von der Situation halten sollte.
Lucy selbst war eher von dem Gesichtsausdruck des jungen Mannes leicht irritiert, lies es sich aber nicht anmerken. Durch den gelangweilten, aber gleichzeitig auch schelmischen Gesichtsausdruck konnte die Rothaarige nicht ganz sagen, ob er nun genervt von ihrer Anwesenheit war oder nicht, oder ob ihm noch etwas ganz anderes gerade durch den Kopf ging.
"Tut mir leid, falls ich dich gestört habe", entschuldigte sich Lucy bei dem Trainer, "Ich hab in der Nähe mit meinen Pokémon geübt und einen Knall gehört, also wollte ich nachschauen, ob vielleicht irgendwas passiert ist." Sie hatte ja nicht wissen können, dass jemand hier am trainieren war.
Ihr Blick wanderte nun zu den beiden Pokémon, die neben ihm standen. Ein Lucario und ein Pikachu, die beide nicht zu unterschätzen waren. Ihre Pokémon waren wahrscheinlich nicht mal annähernd so stark wie diese, doch, da Pokémonkämpfe auch überhaupt nichts für Lucy waren, war das nicht sonderlich schlimm für sie.
Und auch, wenn ihre Pokémon nicht die Stärksten waren, so sollte man sie dennoch nicht unterschätzen.
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Beitrag von GastSa März 02, 2019 5:52 pm

Post #3 | Lucifer Ashbury und Lucy Rosebloom

Eine kurze Ruhe folgte auf seine Worte. Das Eispokémon schien sogar sehr unsicher, so wie es sich hinter dem anderen Pokémon und der jungen Dame versteckte. Das andersfarbige Pokémon zog einen flüchtigen Blick des ehemaligen Champs auf sich. Nicht weil er verwundert war, sondern eher wegen des Fakts, wie selten diese Pokémon waren. Manch einer schätzte diese Pokémon sogar höher, als jedes normale. Ein Fehler. Während seiner Zeit als Champ hatte er immer wieder bewiesen, dass dem nicht so ist. Nicht selten wurden solche Pokémon sogar nur wegen ihrer Seltenheit auf schreckliche Art und Weise eingefangen, - gesperrt oder misshandelt. Vor allem jeglicher Art von Misshandlung von Pokémon hatte er während seiner Zeit im Amt auf härteste Art und Weise bekämpft. Etwas, für das ihn die Öffentlichkeit geliebt hatte und in den Augen vieler, nicht zu seinem Charakter passte.
Das Mädchen entschuldigte sich bei Lucifer. Hatte sie ihn wirklich gestört? Eigentlich nein. Bei offiziellen Kämpfen sah man ihm schließlich auch sehr oft zu. Das Training war zwar etwas Persönlicheres, aber er wusste ja nicht, ob sie sich womöglich etwas abschauen, daraus lernen wollte. Schließlich hatte sie auch nicht auf sich aufmerksam gemacht oder versucht ein Autogramm, gar Foto zu ergattern. Ein solches Auftreten hätte er durchaus als Störung aufgefasst. Vermutlich war auch genau das der Grund, dass ihm bisher noch keine lose Bemerkung aus dem Mund gerutscht ist. Außerdem war es wohl nicht allzu gut, es sich sofort mit jemanden hier zu verscherzen. Er mochte zwar ein gewisses Prestige besitzen, kam er doch aus einer anderen Region und sollte sich wohl zumindest einigermaßen benehmen - zumindest anfangs. Sogar eine Erklärung folgte, warum sie ihn beobachtet hatte. Natürlich waren die Geräusche seines Kampfes auch in der Ferne zu hören und vermutlich war sie nur so fasziniert von dem Training gewesen, dass sie ein wenig zugeschaut hatte. "Wir haben nur trainiert. Champ wird man schließlich nicht ohne Weiteres.", gab er dann eher unterbewusst preis, um wen genau es sich bei ihm handelte - wenn auch nicht arrogant, sondern eher lässig.
Ein Lächeln, wirklich charismatisch, ließ den Schelm in seinem Gesicht schwinden. Das Feuer in seinen Augen blieb jedoch bestehen. Auch seine Hände verschwanden wieder entspannt in seinen Hosentaschen, während sich seine gesamte Haltung anpasste, einen coolen, total entspannten Look einnahm. Anubis hatte damit abgeschlossen, die Pokémon zu prüfen und stupste daraufhin seinen Trainer an, deutete mit derselben Pfote auf die drei und gab einen Laut von sich, unterstützt von einem Nicken. "Ganz sicher?", richtete mit diesen Worten den Blick auf die drei und verengte überprüfend seine Augen. Wenige Augenblicke vergingen, bis er zu Koro schaute. "Also gut, vielleicht keine schlechte Idee.", gab er entspannt und lässig von sich. Seine roten Augen fixierten das Mädchen. "Scheint ganz so, als möchte Anubis, dass du an unserem Training teilnimmst.", gab er weiter, was Anubis eben wollte. "Ein gutes Training kann nie schaden.", fügte er noch seelenruhig an. Koro meinte auch nochmal vor Zustimmung auf die Schulter seines Trainers zu springen und zustimmen zu müssen. Die letzte Person, mit der er zusammen trainiert hatte war Ken, ein wahrer Rivale und bester Freund. Kurz erinnerte er sich an ihren legendären Kampf, der vor nicht allzu langer Zeit in aller Munde war, zumindest in Kanto und Johto, wie es um andere Region stand wusste er nicht. Anubis blickte die Koordinatorin und Pokémon ruhig an, weniger prüfend als vorher, als wäre es wirklich sein Wunsch.
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Beitrag von GastSo März 03, 2019 12:15 am

Post #3 - Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom

Lucy hatte wohl tatsächlich mit ihrer ersten Vermutung richtig gelegen: vor ihr stand tatsächlich der ehemalige Champ. Zumindest kam das sehr eindeutig aus seiner Aussage hervor. Aber anscheinend schien er nicht mit seinem Titel oder so angeben zu wollen, sondern sagte es eher entspannt, fast als wäre es nichts besonderes.
Das machte ihn gegenüber Lucy schon mal etwas sympathisch, denn wenn es eine Sache gab, die sie hasste, war es Arroganz oder Angeberei. Es war etwas, was sie überhaupt nicht ausstehen konnte und was sie auch versuchte bei sich selbst zu vermeiden. Bisher hatte es eigentlich immer geklappt und darüber freute Lucy sich auch, da ihre Einstellung zu so etwas sonst eine einzige Doppelmoral wäre.
Auch, wenn sie es einmal schaffen sollte Top-Koordinatorin zu werden, wollte sie sich nicht in irgendeiner Weise als etwas besseres als andere sehen. Schließlich hatte jeder Trainer das Potential Top-Koordinator zu werden, wenn er nur wollte. Und für Lucy dachte das selbe auch, wenn es um den Rang des Champs ging. Sie nahm sich selbst da etwas raus, aber sie war sich eigentlich recht sicher, dass jeder es irgendwie schaffen könnte. Zwar viel Training und viel Entschlossenheit brauchen, um stark genug dafür zu sein, doch die Champs selbst waren ja vorher auch nur ganz normale Trainer gewesen.
Das Lucario stupste plötzlich seinen Trainer an und deutete danach nickend auf Lucys Pokémon. Lucy war etwas verwundert, da sie nicht genau wusste, was das Pokémon sagen wollte. Sie hatte eine Vermutung, doch wusste sie nicht, ob diese richtig war.
Sein Trainer schien es jedoch genau zu verstehen und wollte sich noch einmal versichern, ob das Lucario sich mit etwas sicher war und schaute ebenfalls auf Lucys Pokémon.
Azura erwiderte den Blick mit ihren orangen Augen und Stella musterte den Trainer nun ebenfalls neugierig, während Yuki immer noch eher nervös schien.
Schließlich erklärte er Lucy, was sein Pokémon hatte sagen wollen, woraufhin Lucy's Selbstvertrauen kurz etwas schwächer wurde. Er sagte, dass Anubis, so der Name des Lucarios, wollte, dass sie zusammen mit ihnen trainierte. Zudem fügte er hinzu, dass ein gutes Training ja nie schaden würde, womit er auch nicht ganz unrecht hatte.
Dennoch war sich Lucy zuerst nicht ganz sicher. Es gab wirklich wenige Situationen in denen sie nervös wurde. Selbst mitten auf der Bühne hatte sie normalerweise nicht das geringste Problem mit Nervosität oder ähnlichem.
Pokémon-Kämpfe waren für sie jedoch eine ganz andere Geschichte.
Klar, Lucy musste mit ihren Pokémon auch öfters neue Attacken trainieren, um sich andere Tricks, Choreographien und so weiter auszudenken, aber sie hatte ihre Pokémon noch nie wirklich für Kämpfe trainiert. Das lag unter anderem auch daran, dass Pokémon-Kämpfe wohl einfach wirklich nichts für Lucy waren. Sie reagierte nicht rechtzeitig oder geriet einfach zu schnell aus der Fassung.
Allerdings hatte er wie gesagt auch nicht Unrecht. Zwischendurch nicht nur Tricks sondern auch so zu trainieren schadete auch einer Koordinatorin nicht.
Schließlich meinte Lucy: "Normalerweise hab ich nicht ganz so viel mit Pokémonkämpfen zu tun, aber ich schätze etwas zu trainieren kann tatsächlich nicht schaden." Als sie das sagte fiel ihr der Blick des Lucarios ins Auge. Anscheinend wollte es wirklich mit ihren Pokémon trainieren. Warum genau wusste sie nicht ganz.
Sie hatte einmal gehört, dass Lucarios Auren anderer Lebewesen wahrnehmen konnten. Vielleicht gab es an ihren Pokémon irgendetwas, was das Kampfpokémon interessant fand?
Sie schaute wieder zurück zu dem Trainer. "Also, wenn du und deine Pokémon tatsächlich mit uns trainieren wollen, dann können wir gerne mitmachen." Ihre Pokémon schienen auch nichts dagegen zu haben, zumindest kam es Lucy so vor.
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Beitrag von GastSo März 03, 2019 3:53 pm

Post #4 | Lucifer Ashbury und Lucy Rosebloom

Anubis hatte offenbar Interesse daran, die drei etwas näher kennenzulernen. Nicht selten entwickelte sein Kampfpokémon ein solches Interesse. Manche Pokémon und Trainer schienen wohl einfach etwas an sich zu haben, das Anubis derart faszinierte, dass es sie testen wollte. Womöglich konnte es das umso besser, wo es als stärkstes Pokémon eines ehemaligen Champs galt. Bereits während seiner Zeit als Champ, war es eine wahre Probe für andere Trainer, gegen sein Lucario zu kämpfen. Was sein Lucario in diesem Kampf aber genau herausfinden wollte, war auch Lucifer ein Rätsel. Was sollte er aber schon dazu sagen? Sie waren sich in manchen Momenten gegenseitig ein Rätsel. Dennoch halfen sie sich, wo es nur ging. Das war schon so, seit Anubis aus seinem Ei geschlüpft war.
Die Reaktion der Koordinatorin war etwas, worauf seine Pokémon und sogar Lucifer selbst ganz genau achteten. Aber auch eine Antwort ließ wirklich nicht lange auf sich warten. Sie gab zu, eigentlich nichts mit Pokémonkämpfen zu tun zu haben. Jedoch gestand sie ebenfalls, dass ein kleines Training nicht schaden konnte. Eine gute Einstellung. Natürlich war das Kämpfen ein wichtiger Bestandteil von Lucifers Leben, den er wirklich nicht missen wollte, aber es gab eben auch viele andere Menschen, die das eben nicht so sahen. Doch wer wusste schon, wann ein wenig Können im Kampf mal von Nutzen war. Nicht selten konnte ein solcher Kampf einem weiterhelfen, anderen helfen oder gar das Überleben sichern. Für einen Moment lang dachte er daran, wie er als Champ gegen irgendwelche Kriminellen vorgegangen war, die Pokémon schmuggelten, stahlen oder misshandelten. Nicht selten kam es dabei auch zu Kämpfen, in welchen er und sein Team diese verheerend geschlagen hatten. Selbstverständlich kam es dabei auch zu pokémonlosen Kämpfen, die aber auch allesamt positiv für ihn ausgegangen waren. Hätte er auch nur einen dieser verloren oder einmal versagt, wären seine Pokémon jetzt bestimmt nicht mehr bei ihm oder andere hätten ein wirklich schreckliches Schicksal vor sich gehabt. Daher sah er solche Kämpfe auch durchaus als ein Mittel, um seine Ziele zu erreichen.
Die folgende Annahme seines Angebots war für sein Lucario ein Signal, welches dafür sorgte, dass es sogleich wieder auf den Platz ging und eine der Seiten bezog. "Dann schlage ich einen einfachen Doppelkampf vor. Wir werden uns zurückhalten und ich kann dir Tipps geben.", wusste er sofort, welche Art von Training sich sein Lucario wünschte. Ohne jegliche Umschweife drehte sich damit auch der ehemalige Champ wieder um und begab sich hinter sein Lucario. Erneut streckte er elegant den Arm aus, über welchen Koro lief und neben Anubis sprang. Beide Pokémon hatten verstanden, dass sie sich etwas zurückhalten sollten, wenn sie es auch nicht allzu gerne taten. Aber um ein angenehmes Training zu garantieren, konnten sie es bestimmt einmal ruhig angehen lassen. "Ich werde mit meinem Lucario und Pikachu kämpfen, wähle deine Pokémon also mit Bedacht.", meinte er dann lässig, während er sich kurz streckte, nur um sofort wieder die Hände in den Taschen verschwinden zu lassen. Die beiden Pokémon des ehemaligen Champs schienen sich bereits ganz entspannt bereit zu machen, begaben sie sich bereits in die nötigen Positionen, um sofort loslegen zu können. An alle, dem sah man natürlich sofort, wie viel Routine und Übung dahinter steckte.
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Beitrag von GastSo März 03, 2019 8:47 pm

Post #4 - Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom

Kaum hatte Lucy dem Trainingskampf zugestimmt, begab sich das Lucario wieder zurück auf den Platz, wo es vorher schon während des Trainings stand. Sein Trainer schlug einen einfachen Doppelkampf vor und fügte hinzu, dass seine Pokémon sich zurückhalten würden, wofür Lucy ihm dankbar war. Schließlich waren ihre Pokémon nicht an solche Kämpfe gewöhnt.
Er stellte sich zu seinem Pokémon und lies das Pikachu von seiner Schulter neben Lucario springen. Noch immer komplett entspannt meinte er noch, dass sie ihre Pokémon mit Bedacht wählen sollte und er mit Lucario und Pikachu antreten würde.
Lucy überlegte kurz und bedachte dabei die Typen der gegnerischen Pokémon. Lucario war ein Stahl- und Kampfpokémon und Pikachu ein Elektropokémon.
Sowohl Yuki als auch Azura hatten, aufgrund von Lucarios Stahltypen einen Nachteil, allerdings hatte Azura bessere Attacken. Stella hatte mit ihrem Flugtypen einen kleinen Vorteil, zumindest gegenüber Lucario. Gegen Pikachu hatte sie allerdings keine wirkliche Taktik und musste wohl hauptsächlich auf Glück vertrauen.
"Okay, dann werde ich mit Kirlia und Emolga kämpfen", gab Lucy bekannt und sogleich liefen die beiden Pokémon auf Lucys Seite, während Yuki bei Lucy blieb. Beide ihrer Pokémon hatten einen entschlossenen Gesichtsausdruck. Genau wie ihre Trainerin hatten sie einen gewissen Ehrgeiz und ließen nicht so einfach unterkriegen. Eine Eigenschaft, für die Lucy ihre Pokémon sehr schätze, da Ehrgeiz auch bei Wettbewerben eine sehr nützliche Eigenschaft war.
So hatte Azura bisher noch nie aufgegeben bei einem Wettbewerb. Egal wie schlecht es für Lucy und Azura aussah, sie zogen ihre Aufführung durch, auch wenn sie nicht gewinnen sollten. Schließlich konnte man immer noch mit dem letzten Auftritt irgendetwas herumreißen und vielleicht nicht gewinnen, aber vielleicht noch den zweiten Platz erreichen.
Lucy sah, dass ihre Pokémon sich sehr schnell für den Kampf bereit gemacht haben und schaute nun zu ihrem Gegner herüber.
"Also dann, wir sind bereit", kam es von Lucy. Sie wollte ihren Gegner anfangen lassen, was für andere Trainer vielleicht ein Fehler war, aber aus ihrer Sicht war es leichter auf andere Attacken zu reagieren.
Mal sehen ob diese Taktik funktionieren würde.
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Beitrag von GastMo März 04, 2019 2:38 pm

Post #5 | Lucifer Ashbury und Lucy Rosebloom

Als ehemaliger Champ und äußert erfahrener Pokémontrainer war Lucifer natürlich gespannt, welche Pokémon sie gegen ihn verwenden würde. Um ihr diese Entscheidung zu erleichtern, hatte er ihr natürlich genau erzählt, welche Pokémon er vorhatte zu verwenden. Er hätte auch genauso gut mit seinem Lapras oder Ramoth antreten können, aber er hielt es für das Beste, Anubis und Koro diesen Kampf austragen zu lassen. Alle ihre Pokémon besaßen aber einen gewissen Nachteil gegen sein Lucario. Die Kombination aus Stahl und Kampf war doch ziemlich gut. Selbst mit ihrem Flugpokémon konnte sie nicht solch verheerenden Schaden anrichten, als wäre Anubis ein reiner Kampftyp. Selbiges galt natürlich auch für die Psychoattacken ihres Kirlia, von dem Vulpix gar nicht erst angefangen. Sein Pikachu hingegen konnte ohne irgendwelche Probleme kämpfen, wobei er von ihren Pokémon ohnehin keine wirkliche Herausforderung erwartete. Seine Pokémon hatten schließlich auch schon Kämpfe gewonnen, in welchen sie mit wesentlichen größerem Typennachteil in Situationen waren, die unmöglich zu bewältigen schienen.
Umso zufriedener war er dann noch, als sie ihre Pokémon bekannt gab. Das Kirlia und Emolga sollten es also sein. Bereits jetzt konnte man in seinem Blick sehen, dass er für diese Pokémon eine Taktik zurechtgelegt hatte, mit welcher sie die beiden kleinen fördern konnten. Auch in den Augen, der gleich kämpfenden Pokémon war zu sehen, wie bereit und entschlossen sie waren. Manch andere Trainer oder Pokémon hätten solch eine Entschlossenheit im Kampf gegen ihn nicht aufbringen können. Dafür schenkte er den drei natürlich Respekt, wenn auch nur still und innerlich. Denn wenn man eine Veränderung in seiner Mimik erwartete, konnte man vergeblich suchen. Stattdessen strahlte sie seine lässige Ruhe aus, der so ziemlich alles egal war, auch wenn seine Augen jetzt umso mehr dieses Feuer ausstrahlten, dass vorher noch ruhiger darin gebrannt hatte. Diese Augen richteten sich dann auch fest entschlossen, voller Selbstsicherheit und starkem Willen auf seine Gegner - als diese meinten, sie wären bereit. Selbiges Feuer schien auch schlagartig in seinen Pokémon zu entbrennen, welches so vorher noch gar nicht dagewesen war.

Dass sie nicht anfangen wollte, merkte Lucifer sofort. Aber er tat sich keinen Abbruch daran, selbst loszulegen. Was war schon dabei? Nur weil sie wusste, welche Attacken eingesetzt wurden, hieß das noch lange nicht, dass sie auch die Taktik oder Sinn dahinter verstand. Diese lässige Haltung des ehemaligen Champs wich einer kraftvollen, groß und mächtig wirkenden, während er seine Hand mit abgespreizten Fingern von oben nach vorne streckte, die Handfläche dabei nach vorne gerichtet. Die rechte Hand ruhte dabei weiterhin entspannt in der Tasche. "Anubis leg mit Drachenpuls auf das Kirlia los und setze mit Metallklaue hinterher, sobald es ausweichen möchte.", wies er seine Lucario mit fester, kraftvoller und bestimmter Stimme an. "Koro, setze Ruckzuckhieb auf das Emolga und kurz bevor du es erreichst Eisenschweif ein.", gab er dann auch binnen kürzester Zeit genaue Anweisungen. Beides waren unglaublich gemeine Kombinationen. Bereits bei der ersten genannten Attacke legte Lucario los und entfesselte einen Drachenpuls, dem es direkt hinterher schoss und mit Metallklaue gekonnt versuchte jeglichen Fluchtweg abzuschneiden. Das Pikachu hingegen schoss mit Ruckzuckhieb ungehalten auf das Emolga los, um dann in die Luft zu springen und mit Eisenhieb zuzuschlagen.


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Beitrag von GastMo März 04, 2019 5:43 pm

Post #5 - Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom

Lucy bemerkte den Haltungswechsel des ehemaligen Champs. Von einer entspannten Art zu einer Haltung, die sie eher von einem Champ erwartet hätte: selbstbewusst, mächtig und entschlossen. Diese Ausstrahlung hatten auch seine Pokémon, die wirkten, als hätten sie die selbe Willenskraft und Entschlossenheit, wie ihr Trainer.
Der Kampf fing nun an und ihr Gegner griff mit Lucario Kirlia, und mit Pikachu Emolga an.
Das Lucario setzte zuerst Drachenpuls und direkt hinterher Metallklaue ein. Es war der erste Angriff und schon saß Azura ziemlich in der Klemme. Der Drachenpuls würde dem Kirlia weniger ausmachen, da es schließlich auch ein Feenpokémon war, die Metallklaue war allerdings ein großes Problem.
Stella wurde währenddessen von Pikachu angegriffen, welches zuerst Ruckzuckhieb und daraufhin Eisenschweif einsetzte. Ihr Emolga hatte allerdings nicht viele Attacken, mit denen sie etwas gegen Pikachu ausrichten konnten.
Sie hatte nicht viel Zeit zum Nachdenken und musste schnell handeln. Deswegen benutzte Lucy auch die erste Taktik, die ihr in den Sinn kam.
"Azura, spring zur Seite und konter mit Psychokinese! Stella, weich mit Ruckzuckhieb aus, danach Elektroball!", befahl sie schnell, nach außen hin ihr Selbstbewusstsein bewahrend. Vielleicht konnte das Training auf Wettbewerbe ihren Pokémon auch hier helfen. In ihren Auftritten mussten sie auch schnell reagieren, oder auch Attacken einsetzen, ohne dass Lucy ihnen etwas sagen musste.
Azura sprang schnell weg, um dem Drachenpuls auszuweichen, musste jedoch sofort Psychokinese einsetzen. Die Augen des Pokémon leuchteten hellblau auf, als es versuchte Lucario noch rechtzeitig davon abzuhalten es zu erreichen. Würde es nicht funktionieren, hatte sie ein Problem, aber sie könnte noch wegspringen, um vielleicht ein wenig Schaden zu verhindern.
Stella versuchte derweil mit Ruckzuckhieb wegzusprinten, um Pikachus Eisenschweif auszuweichen. Auch sie musste schnell ihre nächste Attacke vorbereiten und sammelte die Energie für Elektroball an, woraufhin sich die Elektrokugel in den Pfoten des Emolgas bildete, welches sie versuchte Richtung Pikachu zu schleudern.
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Beitrag von GastMo März 04, 2019 9:12 pm

Post #6 | Lucifer Ashbury und Lucy Rosebloom

Seine Pokémon und er fungierte als eine Einheit. Wenn man von Teamwork sprach, waren sie vermutlich die perfekte Definition dessen, was man davon erwartete. Mittlerweile kämpften sie aber auch schon ein paar Jahre Seite an Seite und trainierten eigentlich täglich. Nur selten ließen sie mal ein Training ausfallen und auch nur dann, wenn es keine andere Möglichkeit gab. Ansonsten war es ihnen sehr wichtig. Natürlich kamen nicht immer alle zum Trainieren, konnten sie sich dann wenigstens mal den ein oder anderen Tag Pause gönnen, der doch auch mal nötig war. Auch wenn man also denken mochte, dass Lucifer faul war, konnte man daran das genaue Gegenteil feststellen. Wobei man gestehen musste, dass meist niemand mitbekam, wie er trainierte, da er Ruhe dabei sehr zu schätzen wusste. Mit jemand anderen zu trainieren, wie es nun der Fall war, kam deshalb sehr selten vor. Wenn man recht bedachte, verbrachte er eigentlich die meiste Zeit des Tages mit seinen Pokémon. Dabei war Anubis jetzt schon knapp zehn Jahre bei ihm und war nicht einmal von seiner Seite gewichen. Die Frage, wie eng das Band zwischen diesem Trainer und Pokémon also wirklich war, scheint überflüssig. Vom Ei bis zum stärksten Pokémon eines Champs, das hatten Anubis und Lucifer zusammen durchgemacht.
Genau diese Erfahrungen waren es somit auch, die sich hierbei in jedem Kampf widerspiegelten. Dieses Feuer in seinen Pokémon brannte nicht nur der einfachen Entschlossenheit wegen. Sondern wegen jeder Erfahrung die sie zusammen gemacht haben, jeder traurigen als auch glücklichen. Ein Feuer, das zeigte, wie eng Trainer und Pokémon miteinander verbunden waren, auf dass nichts sie trennen mochte. Genau das zeigte sich auch in jeder dieser so oft geübten Bewegungen und Manöver, die seine Pokémon mit ebendieser Überzeugung vollzogen. Doch auch sein Gegenüber schien ein gutes Band zu ihren Pokémon zu besitzen. Aus diesem Grund reagierte sie nicht unbedingt schlecht auf die Angriffe ihres Gegners. Anders als jedoch zu erwarten reagierte das Lucario von selbst auf den versuchten Konter. Bevor das Kirlia es mit Psychokinese erwischen konnte setzte es Turbotempo ein, um sich wieder zu entfernen. Koro brach seine Attacke hingegen ab, landete am Boden und ließ sich trocken vom Elektroball treffen. Anstatt jedoch einen Effekt in Richtung Schaden zu erzielen, wirkte es mehr so, als würde das Pikachu aufgeladen. Dank seiner Fähigkeit, waren Elektoattacken gegen Koro komplett sinnlos, sogar in der Lage den eigenen zu stärken. Auf einen solchen Fehler hatte Lucifer auch schon gewartet, denn bereits als Anubis auswich, rief er erneut Anweisungen. "Anubis, jetzt noch einmal Turbotempo.", wies er sofort an.

Selbstverständlich tat es dies auch sofort. Mit blitzschnellem Tempo schoss es somit auf das Kirlia zu, nutzte kurz davor selbstständig erneut Metallklaue, um diesmal einen herben Treffer zu verpassen. "Koro, jetzt Donnerblitz.", wies er parallel sein Elektropokemon an. Lucifer schien beides gleichzeitig machen zu können, so wie er scheinbar auf beides gleichzeitig achtete und selbst aus den Augenwinkeln mitzubekommen schien, was dort passierte. Wie angewiesen, setzte Koro sofort Donnerblitz ein, welcher durch die vorige Attacke gestärkt und beschleunigt auf das Emolga zuschoss. Die beiden Pokémon des ehemaligen Champs waren nicht bereit nachzulassen, sondern setzten mit diesen Attacken noch einmal eins obendrauf.


Zuletzt von Lucifer Ashbury am Di März 05, 2019 6:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von GastMo März 04, 2019 9:54 pm

Post #6 - Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom

Lucys Taktik schien überhaupt nicht so zu funktionieren, wie sie es geplant hatte. Lucario konnte Azuras Attacke mit Turbotempo so schnell ausweichen, dass es unmöglich war das Pokémon noch mit irgendeiner Attacke zu treffen. Schneller als Lucy überhaupt schauen konnte, stand Lucario wieder weit von Kirlia entfernt.
Pikachu ließ sich entgegen ihrer Erwartung von dem Elektroball treffen. Schon, als das Elektropokémon keine Anstalten machte überhaupt auszuweichen dämmerte es Lucy, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Das Pikachu schien sich durch die Elektroattacke irgendwie aufzuladen. 'Du Idiot, warum greifst du ein Elektropokémon auch mit Elektroattacken an!', dachte sie sich, verärgert darüber, dass sie nicht doch zweimal über ihre Attackenwahl nachgedacht hatte.
Doch ihr blieb nicht viel Zeit, um sich darüber aufzuregen und schon gleich griffen die beiden Pokémon schon wieder an. Lucario benutze ein weiteres Mal Turbotempo, um sich auf Azura mit Metallklaue zu stürzen und Pikachu griff mit einem, durch seine Fähigkeit verstärkten Donnerblitz an.
Sie hatte kaum noch die Chance ihren Pokémon irgendetwas zu sagen, da sowohl Stella, als auch Azura von den Attacken getroffen wurden.
Das Kirlia wurde durch die Attacke ein ganzes Stück nach hinten geschleudert, während Stella durch den Donnerblitz zu Boden ging. Irgendwie schafften beide Pokémon es noch sich wieder aufzurichten, doch es war klar, dass sie beide deutlich geschwächt waren.
Ob sich seine Pokémon nun zurückhielten oder nicht, sie waren um einiges stärker als ihre Pokémon. Zudem war Emolga aufgrund seines Flugtypens nicht so resistent gegen Elektroattacken, wie andere Elektropokémon und Kirlia hatte einen ziemlich starken Treffer von einer sehr effektiven Attacke einstecken müssen.
Sie wusste für einen Moment nicht, ob sie schon aufgeben sollte oder nicht. Auf der einen Seite war sie zu Ehrgeizig um aufzugeben, auf der anderen Seite sah sie allerdings, dass ihre Pokémon schon einiges eingesteckt hatten.
Lucy schaute zu ihren Pokémon mit einem besorgten Blick, der sowohl von Azura, als auch von Stella mit einem entschlossenem Blick erwidert wurde. Auch ihre Pokémon schienen noch nicht aufgeben zu wollen. Sonst hätten sie sich auch nicht so schnell wieder aufgerichtet. 'Noch ein Versuch...', sagte Lucy in Gedanken zu sich selbst, 'Auch wenn sie keinen Treffer landen, so schnell geben wir nicht auf...'
"Azura, Spukball! Stella, Luftschnitt", rief sie ihren Pokémon zu. Wenn es so offensiv, wie sie es geplant hatte nicht klappen würde, dann musste sie ihre Gegner wohl irgendwie auf Distanz halten.
Azura schleuderte so schnell, wie sie, aufgrund ihres angeschlagenen Zustands konnte, einen Spukball auf Lucario, während Stella das Pikachu mit Luftschnitt angriff, dabei aber auf die Bewegungen seines Gegners aufpasste.
Die beiden Pokémon schienen selbst zu wissen, dass sie gegen diese Gegner keine Chance hatten, aber waren gleichzeitig zu stur um das einzusehen, genau wie Lucy selbst.
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Beitrag von GastDi März 05, 2019 6:06 pm

Post #7 | Lucifer Ashbury und Lucy Rosebloom

Dass seine Pokémon und Lucifer ihre Taktik nach bester Kunst einfach in der Luft zerfetzten, mochte hier niemanden verwundern. Sie hatte schlicht und ergreifend keine großartige Ahnung von Pokémonkämpfen, beziehungsweise fehlte es ihr an entsprechender Erfahrung. Lucifer und sein Team hingegen hatten bereits viele Kämpfe geschlagen, worunter auch Weltklasse Trainer waren. Sie galten bis vor zwei Wochen außerdem noch als die besten in Johto und Kanto. Das wäre purer Wahnsinn, wenn jemand auch nur ernsthaft in Erwägung zog, dass Lucy's Pokémon eine Chance gegen die ihres Gegners hatten. Dabei hielten sie sich sogar noch zurück. Kaum bis gar keine Anstrengung zeichnete sich nämlich bei seinen Pokémon ab, die einen Angriff nach dem anderen hinlegten. Für manche ihrer Manöver oder Angriffe musste Lucifer nicht einmal etwas sagen, weil sie diese von alleine ausführten oder ergänzten. Natürlich waren solche vorher einstudiert oder abgesprochen, doch die Tatsache, dass er solche Taktiken nicht im Kampf anweisen musste, half dabei, den Gegner zum Teil im Unklaren zu lassen, was als Nächstes geschah. Es half also mehr oder minder dabei, den Überraschungseffekt auf ihrer Seite zu haben. Selbiges galt auch für Fähigkeiten, wie die seines Pikachu. Niemand hätte auf Anhieb damit gerechnet, dass es über die Fähigkeit Blitzfänger verfügte. Selbstverständlich hätten erfahrene Trainer diese Möglichkeit bedacht, aber wissen konnte es keiner, bis es im Kampf dazu kam. Wobei man durch Kämpfe, die im Fernsehen ausgestrahlt wurden, natürlich auch bisher die ein oder andere Technik seiner Pokémon gesehen hatte.
Beide der gegnerischen Pokémon steckten üble Angriffe ein, die noch schlimmer hätten sein können, wenn kein Rückhalt gezeigt worden wäre. Das Kirlia traf es dennoch stark genug, dass es davongeschleudert wurde, während das Emolga durch den Angriff zu Boden fiel. An Aufgeben dachten die drei allerdings keineswegs. Eine Eigenschaft die Lucifer durch und durch bewunderte, als auch respektierte. Ein zartes Lächeln spiegelte sich auf den Lippen des ehemaligen Champs wider, während sie ihre nächsten Angriffe anwies. Der Spukball schoss auf Lucario zu, während der Luftschnitt Koro treffen sollte. "Anubis, wehre den Spukball mit Drachenpuls ab und helfe dann erneut mit Drachenpuls nach.", gab er zuerst seinem Lucario zu verstehen. "Koro, Ruckzuckhieb zum Ausweichen, bevor du erneut mit Donnerblitz angreifst.", sprach er daraufhin zu dem Pikachu. Gesagt, getan. Anubis formte im Maul erneut einen Drachenpuls, der zu einer größeren Staubexplosion führte, als er mit dem Spukball kollidierte. Diese Staubwolke konnte hervorragend dazu genutzt werden, um dem Kirlia die Sicht zu versperren. Im selben Zug wich Koro mit Ruckzuckhieb aus, blieb auf entsprechendem Abstand, um dann einen Donnerblitz auf das andere Elektropokémon abzufeuern. Um diesem die Chancen auf ein erfolgreiches Ausweichen noch weiter zu minimieren, griff nun Lucifers letzte Anweisung an Lucario, die es ihm gegeben hatte. Mit all der Zeit, hatten Trainer und Pokémon Redewendungen, als auch Schlagworte entwickelt, die dabei halfen, die eigene Taktik beim Anweisen zu vertuschen. Mit dem Nachhelfen war nämlich kein Angriff auf Kirlia gemeint, sondern auf Emolga. Kurz nach dem Donnerblitz flog auch schon der zweite Drachenpuls auf das Emolga zu, welches jetzt zwei Attacken - davon einem Überraschungsangriff - ausweichen durfte.
Spannung machte sich in Lucifer breit, während er ganz lässig verharrte, seinen Pokémon zusah. Ob Lucy wohl diese recht simple Taktik verstanden hatte und Emolga rechtzeitig ausweichen konnte? Vielleicht dämmerte es ihr jetzt etwas mehr, dass sie im Moment lediglich getestet wurde und die drei noch weit davon entfernt war, alles zu geben.
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Beitrag von GastDi März 05, 2019 6:56 pm

Post #7 - Lucifer Ashbury & Lucy Rosebloom

Wie erwartet machten auch diesmal die Angriffe von Lucys Pokémon ihren Gegner so gut wie nichts aus. Azuras Spukball wurde mit einem weiteren Drachenpuls abgewehrt, und Stellas Luftschnitt mit Ruckzuckhieb einfach ausgewichen. Na gut, wen wunderte es schon großartig. Lucy hatte keinerlei Kampferfahrung, genau, wie ihre Pokémon und setzte sich hauptsächlich damit auseinander, wie sie Attacken in Wettbewerbe und nicht in Kampftaktiken einbauen konnte.
Frustriert, wollte sie beiden Pokémon zurufen, dass sie wieder ausweichen solle, bis ihr etwas auffiel. Der zweite Drachenpuls wurde noch nicht eingesetzt, aber die, durch die Attacken entstandene Staubwolke wäre doch die perfekte Möglichkeit für Lucario gewesen, da Kirlia keine Ahnung hatte, von wo die Attacke kommen würde. Gleichzeitig fiel ihr etwas an der Wortwahl ihres Gegners auf. 'Nachhelfen'...natürlich!
Lucy ahnte bereits, was er vorhaben könnte, weshalb sie nun schnell reagieren musste. Hoffentlich  war Lucys Vermutung wenigstens nicht komplett falsch, aber es hatte sie länger gebraucht überhaupt die Idee zu bekommen, was damit gemeint sein könnte.
"Stella, weich mit Ruckzuckhieb aus, danach nochmal Luftschnitt!", wies sie zuerst das Emolga an, das direkt versuchte, vor den Attacken zu flüchten, "Azura, halt ihr den Rücken mit Säuselstimme frei!" Das Kirlia wusste nicht ganz, was ihre Trainerin sich dabei dachte, doch da sie kein plötzlicher Angriff von Lucario überraschte merkte auch sie, dass irgendwas nicht ganz stimmte.
Sie versuchte also so schnell wie möglich zu Emolga zu gelangen, und bereitete ihre Säuselstimme Attacke vor, um einen möglichen zweiten Angriff von Lucario abzuwehren. Mittlerweile war aber auch Kirlia sehr erschöpft und würde das Training wahrscheinlich nicht mehr lange mitmachen können. Dennoch versuchte sie die Kraft für die Attacke aufzubringen. Stella versuchte währenddessen ihre Luftschnittattacke hinterher kommen zu lassen, um Azura zu unterstützen auch,wenn es wahrscheinlich nicht viel bringen würde.
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